Endstand
2:1
0:1 , 2:0
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FAK-Hero Dominik Fitz? "Habe noch keinen besseren gesehen"

FAK-Hero <a href='/de/daten/news/dominik-fitz/' class='tag'>Dominik Fitz</a>? "Habe noch keinen besseren gesehen" Foto: © GEPA

Lange mussten die Austria-Fans bangen, am Ende bescherten die Spieler den Anhängern auf den Rängen aber doch noch den am Ende verdienten Sieg (Spielbericht >>>).

Es war eine Partie, die letztlich allerdings eine Schiedsrichter-Entscheidung brauchte, um die "Veilchen" Richtung drei Punkte zu hieven.

Es war bereits Nachspielzeit, als Felix Strauss den Ball im eigenen Sechzehner mit der Hand spielte, Dominik Fitz nahm das Geschenk dankend an und verwandelte die Generali Arena mit seinem verwandelten Strafstoß in ein Tollhaus.

"Es war knapp", kommentiert Fitz den spielentscheidenden Elfer im "Sky"-Interview. "Der Tino (Anm. Casali) ist lange stehengeblieben. Ich habe gewartet, bis er irgendwas macht, aber das Wichtigste ist, dass er drin ist und wir haben drei Punkte. Wir sind alle glücklich im Moment."

Schmid bewundert starke Fitz-Entwicklung

Die Glücksgefühle sah man ihm, sowie den restlichen Austria-Spielern, nach dem versenkten Elfmeter so richtig an. "Beim Jubel haben wir alle den Emotionen freien Lauf gelassen. Weil wir 90 Minuten angelaufen sind und uns schwergetan haben, dass wir die Kugel reinbekommen. Das war die Erlösung in der Nachspielzeit, das war extrem wichtig", so der 23-jährige Offensivspieler.

Es war der zweite Treffer des Tages für Fitz, der einer ohnehin schon starken Saison ein weiteres persönliches Highlight hinzufügte. Da stellt sich natürlich die Frage, gab es bislang überhaupt schon einen besseren Fitz?

FAK-Cheftrainer Manfred Schmid ist sich sicher: "Ich habe noch keinen besseren gesehen als den jetzt." Der Hauptübungsleiter der "Veilchen" bewundere die starke Entwicklung des Ballkünstlers.

"Es macht mir irrsinnig Spaß, was er macht. Hauptverantwortlich ist er, weil er sein ganzes Denken, seine Art und Weise im Training alles überdacht hat, vielleicht etwas älter geworden ist. Im Moment ist er sicher der beste Fitz, den wir bis jetzt gesehen haben", so Schmid.

FAK-Niederlage? "Wäre ein Wahnsinn gewesen!"

Doch selbst der beste Fitz aller Zeiten hat am Sonntag das eine oder andere Mal ausgelassen, wie er selbst meint: "Ich hätte in der ersten Halbzeit schon zwei Tore machen müssen eigentlich. Aber ich bin extrem glücklich, dass es am Ende gereicht hat für drei Punkte."

Doch so froh nach dem Schlusspfiff in der Generali Arena aber auch alle, die es mit der Austria halten, waren, so nervös waren sie vermutlich beim Spielstand von 1:1, als der Ball einfach nicht im Tor der Altacher landen wollte.

Das kostete auch Manfred Schmid "sehr viel" Nerven. "Wenn du das Spiel nicht gewinnst, das wäre ein Wahnsinn gewesen", erklärt der Austria-Coach.

"Auch wenn es am Ende Elfmeter war, war es mehr als verdient. Wir haben uns belohnt für diese Arbeit, die wir heute abgeliefert haben. Ich glaube, ab der 25. Minute haben wir wirklich großes Kino gespielt, wir haben halt die Tore nicht gemacht", so Schmid.

Austria kompensiert engen Terminplan mit Teamgeist

Am Ende habe sich seine Mannschaft aber verdient durchgesetzt. "Ich kann den Jungs nur ein großes Kompliment aussprechen, was die da am Platz abliefern seit Donnerstag wieder - praktisch ohne Pause", sagt der 51-Jährige.

Immerhin bleibt der Austria aufgrund des Europacup-Stress' kaum Zeit, um mal richtig durchzuatmen, bereits am Donnerstag sind die "Veilchen" auswärts in Israel bei Hapoel Beer Sheva gefragt.

"Man glaubt immer wieder, dass der Tank bald leer sein wird. Aber man merkt, dass da ein Team am Platz steht, das fightet, das sich unterstützt. Das macht mich richtig stolz, was die da abliefern", bewundert Schmid, wie sich seine Spieler durch diese schwierige Phase kämpfen.

"Wir werden jetzt morgen mal freigeben, Dienstag trainieren, dann schauen wir, wer fit ist. Aber ich bin überzeugt, dass die Dienstag wieder kommen und jeder spielen will", so der FAK-Coach.

Klose: "War eine gerechte Niederlage"

Etwas zerknirscht sind nach Ende des Spiels selbstredend die Altacher, die erst in der Nachspielzeit an einem Punktgewinn gehindert worden sind.

Altach-Cheftrainer Miroslav Klose gibt sich aber als fairer Verlierer: "Ehrlicherweise muss man sagen, es war eine gerechte Niederlage. Sie ist mehr als verdient, wenn man sich die Chancen der Austria anschaut."

"Trotzdem hätten wir gerne mit etwas Glück etwas mitgenommen. Der Punkt hätte uns in dieser Phase gutgetan. Aber wir müssen das so schnell wie möglich abhaken", richtet der Deutsche den Blick bereits nach vorne.

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