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Austria freut der neue Heimvorteil

"Ich hatte Gänsehaut beim Einlaufen", sagt Dominik Prokop.

"Ich hatte beim Einlaufen Gänsehaut", gesteht Dominik Prokop.

Die Wiener Austria hat ihr erstes Pflichtspiel in der neuen Generali Arena hinter sich und es mit dem 2:1-Sieg gegen den FC Wacker zum Bundesliga-Auftakt (Spielbericht >>>) auch erfolgreich gestaltet.

13.155 Zuseher waren da, um – nach der Stadioneröffnung gegen Borussia Dortmund – den zweiten Auftritt der Veilchen seit der Rückkehr nach Wien-Favoriten zu sehen.


Was mit einer eindrucksvollen Choreographie, die jene Elf ehrte, die vor rund 40 Jahren das Europacup-Finale erreicht hat, begann, endete mit kollektivem Jubel. Dazwischen war die Stimmung gut bis ausgezeichnet.

Das sind die Spieler des FAK nach den zwei tristen Jahren im Happel-Oval so nicht mehr gewohnt. "Dieser Heimvorteil hat uns in den letzten zwei Jahren schon gefehlt. Mit den Fans im Rücken haben wir gesehen, was möglich ist. Wenn dich die Fans 90 Minuten so unterstützen, spürst du das und der Gegner natürlich auch", sagt Kapitän Alexander Grünwald.

Vor allem nach dem frühen 0:1-Rückstand ging ein Ruck durch die Fans und die Mannschaft. Prokop erklärt: „Die Fans haben uns sehr gut gepusht, wir haben das auf dem Platz richtig gespürt. Das war sehr wichtig für uns. Auch am Ende, als die Kräfte geschwunden sind, haben die Fans durch die Stimmung noch ein paar Prozent aus uns herausgekitzelt. Das kann für uns in dieser Saison sehr wichtig werden.“

Es ist ein Geben und Nehmen. Der Funke kann sowohl von den Rängen auf das Team überspringen, als auch umgekehrt. Das ist Michael Madl bewusst: „Die Stimmung war echt gut. Ich denke, wir konnten mit der Performance in der zweiten Hälfte auch ein bisschen etwas zurückgeben.“


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