Madl: "Ich war selbst schuld"

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Michael Madl hat sich bei der Wiener Austria in kürzester Zeit zu einer fixen Größen in der Abwehr etabliert.

Zudem entpuppte sich der 29-Jährige, der im Jänner vom FC Fulham engagierte wurde, als Goalgetter.

Zwei Tore konnte der Innenverteidiger in drei Bundesliga-Einsätzen erzielen. "Das reicht normalerweise für eine ganze Saison", lacht der Steirer.

Wenig erfreulich sind seine Gedanken an seine erste Ära bei den Veilchen. Obwohl Madl damals mit dem U20-ÖFB-Team bei der WM 2007 für Furore sorgte, konnte er sich in Wien-Favoriten nicht durchsetzen.

Bei "Viola TV" erinnert er sich: "Wir sind durch die U20-WM relativ früh gehypt bzw. bekannt geworden. Der eine hat das ein bisschen besser, der andere etwas schlechter verkraftet."

Talent alleine reicht

Madl gesteht: "Als ich Jünger war, war jeder andere schuld, wenn ich einmal nicht gespielt habe.  Nur ich selber nicht. Ich habe mir gedacht: Talent alleine reicht. So kommt man weiter."

Heute weiß er: "Damals war ich bei der Austria einfach noch nicht so weit. Ich hatte andere Sachen im Kopf. Es war ganz alleine meine Schuld. Ich habe einige Zeit darüber nachgedacht, warum und wieso es nicht geklappt hat."

Als Glücksfall bezeichnet der Abwehrspieler im Endeffekt sein Engagement bei Wr. Neustadt ab der Saison 2010/11.

"Ich bin unter Peter Schöttel zum SC Wr. Neustadt gekommen und konnte dort viel Spielpraxis sammeln. Wenn man von der Austria nach Neustadt kommt, ist das aber natürlich schon ein Schritt zurück. Da macht man sich Gedanken. Mir ist dann klar geworden: Talent ist nicht alles.“

Dank an Fink

Obwohl der einfache ÖFB-Teamspieler nur sehr kurz mit Ex-Trainer Thorsten Fink zusammengearbeitet hat, "möchte ich mich bei ihm bedanken. Er hat tolle Arbeit geleistet."

Nachfolger Thomas Letsch "hat auch gar nicht so viel verändert, nur an ein paar Schrauben gedreht. Vielleicht ist er noch um eine Spur strenger als Thorsten. Er bringt diese typische deutsche harte Arbeiter-Mentalität mit, aber die war beim Thorsten auch schon da."

Zusatz: "Punkto Spielsystem sieht man, dass er sehr auf Gegenpressing und frühes Attackieren steht. Daran wird auch unter der Woche sehr hart gearbeitet. Die Intensität ist höher."

Textquelle: © LAOLA1.at

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