Jubel bei Admiras K&K-Duo

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Beim 4:2-Sieg der Admira gegen den LASK stachen zwei Spieler hervor.

Christoph Knasmüllner und Sasa Kalajdzic - kurz "K&K". Ersterer glänzte mit einem Triplepack, sein Teamkollege bereitete zwei Treffer davon mustergültig vor.

"Er hat mir zwei tolle Bälle gespielt, ich muss mich bei ihm bedanken", grinst Knasmüller nach der Partie bei "Sky" auf Kalajdzic angesprochen. "Ich denke aber, dass ich auch gut in die Tiefe gestartet bin. Ich bin sehr froh, dass ich meinen ersten Dreierpack erzielt habe."

"Sieg wichtiger als Tor"

Kalajdzic, den Trainer Ernst Baumeister bei den Admira Amateuren einst vom defensiven Mittelfeldspieler zum Stürmer umfunktionierte, kann sich hingegen über ein geglücktes Bundesliga-Startelfdebüt freuen.

"Ich war ein bisschen nervös, das gehört denke ich dazu", gibt der 20-jährige Wiener zu. "Ich bin glücklich, dass es so gut geklappt hat."

Besonders beim letzten Tor zum Endstand gebührt dem Youngster ein großer Anteil. Kalajdzic stand alleine vor LASK-Torhüter Pervan und legte auf Knasmüllner quer, statt selbst zu schießen. "Der Sieg ist mir wichtiger als das Tor", begründet er diese Entscheidung.

Baumeister ist erfreut

Worte, die man als Trainer gerne hört. Kalajdzic rückte erst durch Sperren von Toth und Jakolis sowie eine starke Leistung beim Cup-Aus in Bad Gleichenberg in die Startaufstellung.

"Er war einer der wenigen Spieler, die aufgezeigt haben", merkte Baumeister bereits im Vorfeld des Spiels an. Seine Entscheidung, dem jungen Mann erneut das Vertrauen zu schenken, sollte er nicht bereuen. "Ich freue mich, dass der 'Lange' so ein gutes Spiel gemacht hat."

Auch Knasmüllner, der nun bei sechs Toren und drei Assists in den ersten zehn Runden hält, bekommt Sonderlob vom Coach: "Ich weiß ja, was er kann. Dass er dann drei Tore macht, ist sehr erfreulich."

Seit Ex-Sportdirektor Baumeister wieder auf der Trainerbank sitzt, setzte es in drei Liga-Spielen zwei Siege und ein Remis. Einzig die Pleite im ÖFB-Cup verursacht einen Fleck auf der Weißen Weste.

Vorsicht mit Lob

"Die Jungs haben gezeigt, dass sie etwas gutzumachen hatten. Die Gegentore waren nicht nötig, da waren wir zu weit weg. So haben wir uns das Leben selbst schwer gemacht, aber der Sieg war hochverdient. Wir haben ein sehr gutes Spiel gezeigt", ist Baumeister zufrieden.

Trotz der starken Leistungen in letzter Zeit - in der "September-Tabelle" liegt die Admira mit zehn Punkten an erster Stelle - tritt Baumeister etwas auf die Euphorie-Bremse: "Ich will nicht zu viel loben, weil sonst ein paar Spieler denken, dass sie beim nächsten Spiel nur mehr 50 Prozent geben müssen. Bei jungen Menschen muss man da sehr vorsichtig sein."

Außerdem wird das Leben des Trainers nicht leichter - zumindest in Hinblick auf die Aufstellung. "Ich weiß nicht, was ich beim nächsten Spiel machen soll. Knasi hat als Sechser sehr gut gespielt - ich habe bereits mit Tothi gesprochen und ihm gesagt, dass es eng wird. Vielleicht muss er im Training einen Mitspieler 'ausschalten'", sagt der 60-Jährige mit einem Augenzwinkern.

Bei der Admira hat man dieser Tage eben gut lachen.

Textquelle: © LAOLA1.at

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