Adeyemi: "Das war besser als Sex"

 

Start nach Maß für den FC Red Bull Salzburg in die neue Bundesliga-Saison!

Der amtierende Meister kämpft sich trotz langzeitigem Rückstand in Halbzeit zwei noch zurück und besiegt den SK Sturm Graz im ersten Spiel der neuen Spielzeit letztlich mit 3:1 (Spielbericht >>>).

Zum Held des Abends aus Salzburger Sicht avancierte Karim Adeyemi, der bei allen drei Treffern der "Bullen" einen Körperteil im Spiel hatte.

Etwas kurios erzielte er per Brust den wichtigen Ausgleich für die Mozartstädter. Ein Treffer, der speziell aufgrund der kurzen Reaktionszeit schwer zu verwerten war. "Ich hab ein bisschen trainiert", spricht Adeyemi seine Oberkörperbeherrschung an. "Aber am Schluss war der Ball drin und ich bin überfroh", sagt der 19-Jährige gegenüber "Sky".

Adeyemi adelt Kristensen-Kopfball

Danach lief für Salzburg plötzlich alles wie am Schnürchen. Rasmus Kristensen köpfte nur kurz darauf zum 2:1 ein - vorbereitet von Karim Adeyemi. "Rasmus hat mir immer gesagt, schau auf den zweiten Pfosten. Dann habe ich da hingeschaut, er hat gewedelt mit seinen Händen, dann fliegt er da...", beschreibt der Deutsche die Szene zum zweiten Salzburger Treffer.

Ein Tor, das es Adeyemi augenscheinlich ziemlich angetan hat. "Mein zweites Tor war nicht so schön wie seines. Sein Kopfball war so hart wie mein Schuss, glaube ich", adelt der 19-Jährige seinen dänischen Kollegen. Ein Kompliment, das vor allem wenn man sich Adeyemis Traum-Volley zum 3:1 ins Gedächtnis ruft, noch mehr an Gewicht gewinnt.

"Tor besser als Sex"

Ganz so schlecht findet der Youngster seinen zweiten Treffer dann aber auch nicht. Bei der Pressekonferenz nach dem Spiel erklärt er: "Das war besser als Sex!"

Obwohl man lange einem Rückstand nachlief, ist Adeyemi doch der Meinung, dass der Sieg mehr als verdient war. "Es war eine super erste Halbzeit, zweite Halbzeit war auch super. Da haben wir dann Spiel auch verdient gewonnen. Wir sind glücklich!"

"Ich glaube, es ist absolut egal, dass wir noch jünger sind als letztes Jahr. Wir haben das heute gerockt. Ich kann es noch öfter sagen, wir sind überglücklich", traut der Deutsche Salzburg in dieser Saison alles zu.



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