Abstiegskampf-"Finale" in Ried

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Die 34. Bundesliga-Runde wird mit dem Abstiegskracher SV Ried gegen SK St. Pölten (Sa., 16 Uhr im LIVE-Ticker) eröffnet.

Die achtplatzierten Gäste können dabei die Klassenerhalt fixieren. Vorraussetzung dafür ist ein voller Erfolg im Innviertel.

Ried will das natürlich verhindern: "Wir werden alles dafür tun, um dieses Spiel zu gewinnen und wir sind überzeugt, dass wir den Klassenerhalt noch schaffen", verspricht Trainer Lassaad Chabbi.

Steigerung notwendig

Dazu müssen sich die Rieder jedoch im Vergleich zum 0:3 in der Vorwoche bei der Austria deutlich steigern. "Aber gegen diese Top-Mannschaft kann man verlieren. Jetzt kommt am Wochenende ein enorm wichtiges Spiel. Es ist für uns alle sehr wichtig - für den Verein, die Spieler, das Trainerteam, die Fans", sagte Chabbi.

Der bereits am Donnerstag ins Innviertel gereiste Tabellen-Achte aus Niederösterreich vergrößerte zuletzt mit einem Erfolg über Mattersburg den Vorsprung aufs Tabellenende auf vier Punkte. "St. Pölten ist auch im Abstiegskampf. Sie werden alles unternehmen, um zumindest einen Punkt mit nach Hause zu nehmen. Wir müssen kompakt stehen, geduldig sein, Selbstvertrauen zeigen", forderte Chabbi.

SKN optimistisch

Die Rieder holten aus den jüngsten vier Heimspielen drei Siege und ein Remis, gingen aber in vier von fünf Pflichtspiel-Duellen mit St. Pölten als Verlierer vom Platz. Der Optimismus von SKN-Trainer Jochen Fallmann basiert jedoch weniger auf dieser Statistik als vielmehr auf den Leistungen seines Teams in den vergangenen Monaten. "Die Entwicklung seit dem Winter stimmt. Wir sind in der Defensive konzentriert und können nach vorne immer Gefahr ausstrahlen", erklärte der 38-Jährige.

Die Partie in Ried habe Final-Charakter, betonte Fallmann. "Für uns ist es ein Endspiel, wie schon letzte Woche gegen Mattersburg. Wir wissen, dass wir mit einem Sieg unser Ziel erreichen können und werden es dementsprechend konzentriert angehen und nicht auf ein Unentschieden spielen", kündigte der Coach an.

Sein Job wäre allerdings selbst bei einem Klassenerhalt noch nicht definitiv gerettet - damit sich Fallmanns Vertrag automatisch verlängert, müsste St. Pölten zumindest Endrang acht belegen. "Doch das habe ich überhaupt nicht im Hinterkopf, es geht nur um den Klassenerhalt. Ich nehme auch den neunten Platz dankend an", sagte Fallmann.

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