1. RBS-Pleite! Lainer kritisiert RBS-Mitspieler

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Der Tag nach der 0:2-Auswärtsniederlage beim SK Rapid - zweifelsohne eine ungewohnte Situation für RB Salzburg!

Eine Niederlage in der Bundesliga, das gab es schon ewig nicht mehr. Genauer gesagt 274 Tage wahrten die Bullen national die weiße Weste, die letzte Pleite fügte ihnen Austria Wien mit 0:4 am letzten Spieltag der vergangenen Saison zu.

International riss vor wenigen Tagen im Sechzehntelfinal-Hinspiel gegen den FC Brügge mit einem 1:2 eine lange Serie, auch wenn es im Endeffekt dank 4:0-Gala souverän zum Aufstieg reichte. Und nun ging beim 0:2 beim SK Rapid auch eine dreieinhalbjährige Serie ohne Niederlage gegen die Grün-Weißen zu Ende.

Die erste Liga-Saisonniederlage, die Salzburg zwar wehtut, jedoch Trainer Marco Rose nur bestätigt, dass man trotz großen Vorsprungs immer auf der Hut sein muss. "Am Ende müssen wir uns geschlagen geben, das wird uns nicht umwerfen, wird unsere Sinne schärfen, auch natürlich für unser Verhalten auf dem Platz, dass wir in Gleichzahl zu Ende spielen. Und dann geht es nächste Woche für uns weiter."

"Eine bittere Niederlage, weil unnötig"

Für den umworbenen Erfolgstrainer der Salzburger war es "eine bittere Niederlage, weil unnötig".

Zusammengefasst hatte seine Mannschaft das Spiel im Griff, er bemängelte jedoch in der ersten Halbzeit das zu unsaubere Spiel, mit dem man Rapid immer wieder zu Kontern einlud und meinte, dass die Hausherren in den ersten 45 Minuten nur durch Salzburgs Eigenfehler zu Chancen kamen.

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Nach dem Knackpunkt, der Roten Karte für Andre Ramalho, erzwang Rapid jedoch den Sieg und die Mozartstädter schauten erstmals im Jahr 2019 durch die Finger. Doch was bedeutet dieser erste Rückschlag in der bisher so eindrucksvollen Spielzeit der Sallzburger?

Rose holt bei der Erklärung aus und verweist darauf, dass er nicht umsonst immer schon davor gewarnt habe, dass die Saison noch lange ist und noch einiges passieren kann.

"Auf Spannung bleiben, Sinne schärfen, nicht durchdrehen"

Was man bisher durchaus als Understatement verstehen konnte, scheint der Chefbetreuer aber durchaus ernst zu meinen, wie er noch einmal deutlich klar macht:

"Das ist ein recht einfacher Sport. Es gibt so ein paar grundsätzliche Regeln, die man als Spieler und als Team befolgen sollte. Es ist wichtig, dass wir auf Spannung bleiben. Es ist wichtig, dass wir die Sinne schärfen. Vor allem nach einer Niederlage ist es wichtig, dass wir es richtig einordnen, nicht anfangen durchzudrehen, die Nerven behalten, darüber reden, und nächste Woche einfach wieder versuchen, drei Punkte zu holen. Dann liegt es natürlich auch in erster Linie an uns", macht Rose seine Prinzipien klar.

Kritik an seiner Mannschaft äußerte er keine, selbst beim Ausschluss von Ramalho gibt er sich diplomatisch. Dass an diesem Nachmittag im Allianz Stadion aber bei weitem nicht alles nach Plan lief, machte Stefan Lainer deutlich.

"Der letzte Wille hat gefehlt"

Der Rechtsverteidiger sprach die Verfehlungen gegen Rapid klar an und gab sich bei "Sky" sehr selbstkritisch: "Es ist ungewohnt, aber ich denke es hat heute der letzte Wille, der letzte Punch gefehlt."

Der 26-Jährige macht klar, dass es scheinbar nicht gelungen sei, in den englischen Wochen mit vier Spielen binnen zehn Tagen den Schalter rechtzeitig umzulegen und auch in der Bundesliga über die Schmerzgrenze zu gehen.

"Das war zu wenig von uns. Die Intensität am Donnerstag war extrem und diesmal hat uns genau das eben gefehlt, der letzte Punch. Deswegen hat es eben nicht gereicht, weil Rapid den Sieg mehr erzwingen wollte und erzwungen hat. Deswegen sind sie der verdiente Sieger."

Rapid habe das trotz ähnlicher Europa-League-Strapazen gegen Inter Mailand besser gemacht. Dabei wollten weder Rose noch Lainer der Roten Karte von Ramalho allzu große Bedeutung beimessen. Es wäre zwar der Knackpunkt gewesen, allerdings nicht hauptentscheidend für die Niederlage.

Viel mehr dürfte es laut Lainer an der Einstellung einiger Teamkollegen gelegen haben. Ob er sich selbst miteinbezieht, geht aus den Aussagen nicht hervor. Allerdings spricht es für ihn, dass er trotz Niederlage nicht zur Tagesordnung übergeht.

Lainer-Kritik: "Ein paar von uns haben es auf die leichte Schulter genommen"

Die Art und Weise, wie man sich Rapid geschlagen gab, gefiel Lainer nämlich ganz und gar nicht.

"Insgesamt ist es schon sehr ärgerlich. Ich glaube, ein paar von uns haben es auf die leichte Schulter genommen. Aber in Wien gegen Rapid ist es einfach ein komplettes 50:50-Spiel – gegen einen sehr guten Gegner mit sehr viel Qualität", lobte der ÖFB-Teamspieler sogar die Hütteldorfer. "Man darf halt in Österreich keine Mannschaft unterschätzen, sonst verliert man."

Dass Trainer Rose auf die beiden Top-Torschützen Munas Dabbur sowie Smail Prevljak verzichtete, hatte seine Gründe - er würde es wieder tun. "Wir wollten einfach schauen, wer wie belastet ist. Munas hat die bisherigen drei Spiele fast komplett durchgespielt. Das bedeutet, dass wir heute Frische bringen wollten - Taki (Minamino), Hannes (Wolf) mit weniger Spielzeit und Patson (Daka) natürlich mit den zwei Toren im Rücken und auch weniger Spielzeit davor. Das war dann schon eine logische Lösung."

Zudem sah man aufgrund des ungünstigen Spielverlaufs nach Rot und den beiden Rapid-Toren von einer geplanten Einwechslung Dabburs ab. Salzburg habe alles probiert, auch in Unterzahl, doch am Ende steht die erste Saisonniederlage. Kein Beinbruch, aber ein Weckruf für die Salzburger.

Die besten Bilder der 19. Bundesliga-Runde:

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Rapid - Salzburg 2:0

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SV Mattersburg - SK Sturm Graz 1:1

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TSV Hartberg - SKN St. Pölten 1:1

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Admira - FC Wacker Innsbruck 3:0

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WAC - Altach 0:0

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LASK - Austria Wien 2:0

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