Für die Reklamationen einiger Lustenauer Spieler, er habe seinen Gegenspieler Matthias Maak im Luftkampf zu hart angefasst, hat Hofleitner dagegen gar kein Verständnis: "Da war gar nix, das ist immer das Gleiche. Er hat einfach das Kopfballduell verloren."
"Willkommen in der Bundesliga, das ist dann halt so."
Lustenau-Trainer Markus Mader zollt der Leistung der Grazer Tribut: "Wir sind enttäuscht über das Ergebnis. Ich denke aber, der Sieg für den GAK geht in Ordnung, weil sie in den entscheidenden Momenten besser waren als wir."
Mader meint vor allem die fehlende offensive Durchschlagskraft seiner Elf: "Gerade beim Chancen Kreieren haben wir ganz wenig hergebracht, egal ob aus dem Spiel heraus oder bei Standards. Da war der Gegner einfach reifer und hat das gnadenlos ausgenutzt."
Nach seinem zweiten Aufstieg mit der Lustenauer Austria in die höchste Spielklasse des Landes kennt Mader diese Anlaufschwierigkeiten aber zur Genüge. "Willkommen in der Bundesliga, das ist dann halt so", scherzt der Trainer im "Sky"-Interview trotz seiner Enttäuschung über die Niederlage. Und weiter: "Es geht einfach darum, dass wir in die Liga finden."
"Ein Standardtor kriegen auch die besten Mannschaften"
Domenik Schierl, seit Jahren ein verlässlicher Einser-Goalie für Austria Lustenau, macht sich ganz zu Recht keine Vorwürfe für die Niederlage. "Dass der Hofleitner groß ist und kopfballstark ist haben wir gewusst", erzählt der Schlussmann aus der Spielvorbereitung.
Aber "ein Standardtor kann man immer kriegen, das kriegen auch die besten Mannschaften", hakt Schierl die beiden GAK-Treffer schnell ab.
Ausgerechnet Premieren-Torschütze Dion Kacuri kritisiert auch die Offensive der Austria: "Wie schon im letzten Spiel machen wir viele Dinge gut, aber im letzten Drittel fehlt uns noch ein bisschen der Killerinstinkt, dass wir auch einmal das Tor treffen."
Tormann Schierl schlägt in dieselbe Kerbe: "Wir hatten auch einige Standards, der GAK hat sie halt auch genützt. Deshalb haben sie gewonnen."