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"Willkommen in der Bundesliga, das ist dann halt so"

Aufsteiger Austria Lustenau zieht gegen den GAK den Kürzeren. Die Bundesliga-erprobten Rotjacken gewinnen mit Kopfballstärke und Abgeklärtheit.

"Willkommen in der Bundesliga, das ist dann halt so" Foto: © GEPA

Am zweiten Spieltag der neuen Saison der ADMIRAL Bundesliga gelingt dem GAK der erste Sieg.

Gegen Aufsteiger Austria Lustenau läuft für die Rotjacken nicht alles glatt, zwei Kopfbälle nach Standards reichen aber zum Sieg über die Vorarlberger (Spielbericht >>>).

Heuer muss der GAK nicht ewig auf den "Dreier" warten

Gerade für den GAK ein Meilenstein, nachdem die letzten beiden Bundesliga-Spielzeiten mehr als zäh begonnen hatten.

"Für uns war das etwas wichtiger, wenn man die letzten zwei Jahre mitnimmt, wo wir es ja in den ersten zehn Runden nicht geschafft haben den ersten Sieg einzufahren", zeigt sich der GAK-Trainer Ferdinand Feldhofer bei "Sky" erfreut über die drei Punkte am zweiten Spieltag.

Perfekt gelungen ist der Auftritt der Rotjacken trotzdem nicht. Gerade den Energieverlust nach der 1:0-Führung sieht der Chefcoach kritisch. "Wir haben darum gebettelt und haben das Tor bekommen“, kritisiert er seine Mannschaft. Und setzt nach: "Dann haben wir aber einen Gang zugelegt und das Spiel gewonnen."

"Hätten die Neuen so funktioniert, wie sie können ..."

Einen möglichen Grund für die zeitweise stockenden Leistungen seiner Mannschaft sieht Feldhofer im Kaderumbruch über den Sommer: "Es ist schon noch viel Arbeit, für das Trainerteam und für den Verein, unsere neuen Spieler zu integrieren. Hätten die Neuen so funktioniert wie sie können, dann hätten wir höher gewonnen."

In der Startelf gegen Lustenau standen mit Peter Michorl, Liam Hermesh, Anderson und Torwart Cican Stankovic vier Neue. Mit Matthias Gragger, Anthony Smits und Souleyman Mandey hat Feldhofer drei weitere eingewechselt.

Hofleitner dankt Michorl

Matchwinner Alexander Hofleitner bedankt sich im Sky-Interview bei Vorlagengeber Peter Michorl. "Der Ball war perfekt, es war genau so einstudiert. Der Petzi schupft ihn perfekt auf die erste Stange", freut sich der GAK-Stürmer, "und dann musst du dich einfach durchsetzen."

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GAK-Siegtorschütze Alexander Hofleitner und Mitspieler Donovan Pines, der zum 1:0 getroffen hatte.
Foto: ©GEPA

Für die Reklamationen einiger Lustenauer Spieler, er habe seinen Gegenspieler Matthias Maak im Luftkampf zu hart angefasst, hat Hofleitner dagegen gar kein Verständnis: "Da war gar nix, das ist immer das Gleiche. Er hat einfach das Kopfballduell verloren."

"Willkommen in der Bundesliga, das ist dann halt so."

Lustenau-Trainer Markus Mader zollt der Leistung der Grazer Tribut: "Wir sind enttäuscht über das Ergebnis. Ich denke aber, der Sieg für den GAK geht in Ordnung, weil sie in den entscheidenden Momenten besser waren als wir."

Mader meint vor allem die fehlende offensive Durchschlagskraft seiner Elf: "Gerade beim Chancen Kreieren haben wir ganz wenig hergebracht, egal ob aus dem Spiel heraus oder bei Standards. Da war der Gegner einfach reifer und hat das gnadenlos ausgenutzt."

Nach seinem zweiten Aufstieg mit der Lustenauer Austria in die höchste Spielklasse des Landes kennt Mader diese Anlaufschwierigkeiten aber zur Genüge. "Willkommen in der Bundesliga, das ist dann halt so", scherzt der Trainer im "Sky"-Interview trotz seiner Enttäuschung über die Niederlage. Und weiter: "Es geht einfach darum, dass wir in die Liga finden."

"Ein Standardtor kriegen auch die besten Mannschaften"

Domenik Schierl, seit Jahren ein verlässlicher Einser-Goalie für Austria Lustenau, macht sich ganz zu Recht keine Vorwürfe für die Niederlage. "Dass der Hofleitner groß ist und kopfballstark ist haben wir gewusst", erzählt der Schlussmann aus der Spielvorbereitung.

Aber "ein Standardtor kann man immer kriegen, das kriegen auch die besten Mannschaften", hakt Schierl die beiden GAK-Treffer schnell ab.

Ausgerechnet Premieren-Torschütze Dion Kacuri kritisiert auch die Offensive der Austria: "Wie schon im letzten Spiel machen wir viele Dinge gut, aber im letzten Drittel fehlt uns noch ein bisschen der Killerinstinkt, dass wir auch einmal das Tor treffen."

Tormann Schierl schlägt in dieselbe Kerbe: "Wir hatten auch einige Standards, der GAK hat sie halt auch genützt. Deshalb haben sie gewonnen."

Tabelle der ADMIRAL Bundesliga >>>

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