Grubers ungewisse Zukunft: Kein Wort von Foda

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Andreas Gruber tappt im Dunkeln.

In der letzten Saison kam der 21-jährige Mittelfeldspieler des SK Sturm noch auf 29 Einsätze, drei Tore und drei Assists. Zum Vergleich seine Statistik nach 27 Runden in dieser Spielzeit: vier Einsätze bzw. 53 Minuten.

"Körperlich war ich die ganze Zeit fit, nur die Einsätze waren nicht da, was mich auch ein bisschen ärgert", erklärt er im Gespräch mit LAOLA1. Im Sommer läuft sein Vertrag aus, Sturm besitzt eine Option. Wie geht es weiter?

Gruber könne sich nichts vorwerfen. Er wartet auf ein Handeln des Vereins - besonders von Trainer Franco Foda.

"Ich glaube, ich habe im Winter eine gute Vorbereitung gespielt, trotzdem habe ich kaum Einsätze bekommen", schildert der siebenfache U21-Teamspieler seine Sicht der Dinge.

Von Foda enttäuscht

Auch der Einsatz unter der Woche habe stets gestimmt: "An der Trainingsleistung dürfte es nicht gelegen haben. In der Hinrunde habe ich auch bei den Amateuren ein paar Mal gespielt, gut gespielt und Tore gemacht."

Für die zu Beginn der Saison erfolgreiche Truppe der Blackies hat es nie gereicht: "Dadurch, dass wir im Herbst gut gespielt haben und viele Spiele gewonnen haben, war es schwer, in die Mannschaft zu kommen. Vielleicht ist auch ein Grund, dass der Vertrag ausläuft. Schwer zu sagen."

Von Trainer Foda zeigt sich Gruber enttäuscht: "Er hat nie den Anschein gemacht, mir etwas sagen zu wollen." In den nächsten Wochen hofft er auf ein klärendes Gespräch mit Sport-Geschäftsführer Günter Kreissl.

"Sollte mich nicht unter Wert verkaufen"

Eine Zukunft von Gruber in Schwarz-Weiß erscheint zum aktuellen Zeitpunkt unwahrscheinlich. Schon im Winter wurde ein Vereinswechsel angestrebt. Wie man hört, nicht nur vonseiten des Spielers: "Ich habe mich umgesehen, weil ich unzufrieden war. Aber es war nichts Passendes für mich dabei. Das wäre eine Schnellschuss-Aktion gewesen. Ich habe mir dann gedacht, ich schaue mir das halbe Jahr noch an."

An einen Wechsel in eine niedrigere Liga denkt er nicht: "Ich glaube, ich sollte mich nicht unter meinem Wert verkaufen und in der Bundesliga bleiben."

Sogar Träume vom Ausland hegt die fühere Slalom-Nachwuchshoffnung weiterhin: "Wenn ein Angebot aus dem Ausland kommen sollte, überlegt man sich das natürlich. Wenn man im Ausland gut spielt und ein paar Tore schießt, dann kann es schnell woandershin gehen."

Erst braucht es eine kurzfristige Lösung: "Ich hoffe, etwas Gutes zu finden, wo ich zum Spielen komme."

Bis dahin tappt Andreas Gruber im Dunkeln.


Textquelle: © LAOLA1.at

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