Schon damals gab der "Zauberer" aber im Gespräch mit der "Krone" ein Versprechen ab: "Ich werde gestärkt aus der Sache zurückkommen."
Young Violets helfen beim Wiedereinstieg
Nach den Strapazen kam Fitz wie auch schon im Herbst bei den Young Violets in der Admiral 2. Liga zum Einsatz. Sein dortiger Trainer Harald Suchard beschreibt im Gespräch mit LAOLA1, dass der 23-Jährige selbst danach gefragt hatte.
"Er ist dann auch persönlich zu mir hergekommen und hat gesagt: 'es reicht gerade nicht für die Profimannschaft, kann ich bitte bei den Young Violets spielen.' Und da werden wir sicher nicht nein sagen. Jeder Spieler, der von uns Hilfe braucht, soll diese auch bekommen", so Suchard.
Hilfe gab es nicht nur für Fitz, auch die "Jungveilchen" profitierten von den Einsätzen des Kreativgeistes. In sechs Partien war der Wiener an fünf Toren beteiligt, auch abseits der Partien zeigte er laut dem Young-Violets-Coach alle notwendigen Tugenden.
"Was mich am meisten gefreut hat, ist, dass Dominik sich bei uns jeden Tag komplett reingehaut hat. Es wird ihm ja doch ab und zu nachgesagt, dass ihm der nötige Zugang zum Profi fehlen würde, so etwas war bei uns aber gar nicht zu sehen", räumt der 45-Jährige mit Vorurteilen auf.
Fitz ein "Vollblutfußballer"
Suchard holt in dem Zusammenhang noch weiter aus: "Dominik ist ein Vollblutfußballer, der nichts mehr liebt, als täglich den Ball zwischen den Beinen zu haben. Er hat bei uns eine sehr wichtige Rolle eingenommen."
Obwohl sein Bundesliga-Debüt bereits viereinhalb Jahre zurückliegt (Anm: 31. März 2018 unter Thomas Letsch bei einem 2:1 gegen Altach), verweist Suchard auf das junge Alter des Offensivspielers.
"Man darf auch nicht vergessen, dass auch Dominik erst 23 Jahre alt ist. Er hat in dieser schwierigen Phase in meinen Augen sehr viel Klasse bewiesen", merkt der Young-Violets-Coach an.
Entscheidende Treffer im Finish
Bereits im Meisterschaftsfinish der vergangenen Saison kam Fitz dann zumindest von der Ersatzbank wieder zu mehreren Einsätzen in der Kampfmannschaft.
In den letzten zwei Saisonspielen gegen Austria Klagenfurt und Sturm Graz netzte die Nummer 36 der Austria zu kritischen Zeitpunkten jeweils einmal und verhalf den Violetten damit zu Endrang drei.
Auch Trainer Schmid bemerkte den Aufwärtstrend seines Schützlings und prophezeite schon am Ende der letzten Saison die Rückkehr in die Startelf: "Er ist relativ nah an der ersten Elf dran. Wenn er so weitermacht, wird seine Zeit bei der Austria wieder kommen."
Langfristiger Vertrag in Favoriten
Dass die Favoritner mit Fitz noch viel vorhaben, zeigte sich auch an der Vertragsverlängerung, die der Wiener Ende März unterschrieb.
Sportdirektor Manuel Ortlechner einigte sich mit dem 23-Jährigen auf ein Arbeitspapier bis 2026 und bezeichnete ihn damals als "Parade-Austrianer."
Auch für Fitz war der Verbleib im zehnten Wiener Gemeindebezirk eine klare Sache: "Ich bin schon mein ganzes Leben lang Austrianer, seit 15 Jahren. Ich kann mir gar nicht vorstellen, woanders zu spielen."
Der Grundstein für eine positive Zukunft bei den "Veilchen" ist gelegt, jetzt heißt es dran bleiben.