Hier geht's heute heiß her!

Aufmacherbild Foto: © GEPA
 

Hier geht's heute heiß her!

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Heute wird es richtig heiß!

Und nicht nur, was die Temperaturen am verlängerten Wochenende angeht. Denn am 34. Spieltag in der Bundesliga können Entscheidungen und echte Vorentscheidungen in der Meisterschaft fallen - das ist bereits am Samstag (ab 16 Uhr alles LIVE) möglich.

LAOLA1 blickt auf die Hotspots der Liga!

Salzburg-Sturm, 18:30 Uhr
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  • Hotspot Salzburg

Meister und Tabellenführer Salzburg reicht am Samstag zu Hause gegen Sturm Graz (18:30 Uhr) ein Remis, um erstmalig in der Red-Bull-Ära den dritten Titel in Folge einzufahren. Die Mannschaft von Trainer Oscar Garcia hat drei Runden vor Schluss neun Punkte Vorsprung auf Rapid, das erst am Sonntag in Mattersburg gastiert, und das um 16 Tore besser Torverhältnis. Rapid, das auch noch auf Platz drei abrutschen kann, aber fix im Europacup ist, braucht also ein Wunder (Story). 

"Wir haben uns wie immer vorbereitet, nämlich mit der Mentalität, das Spiel gewinnen zu wollen", nimmt Garcia seine Partie aber nicht auf die leichte Schulter. Der Spanier muss ohne Jonatan Soriano (Muskelfaserriss) auskommen ("Wir wissen noch nicht, wann er wieder einsatzfähig ist"), Naby Keita ist hingegen nach Muskelzerrung wieder am Start.

Eine Meisterfeier ist auch aus Respekt vor dem Gegner nicht geplant, Garcia warnt vor den Grazern: "Es geht für alle noch um etwas. Sturm bekommt wenige Gegentore, sie spielen mit viel Qualität, sind kompakt." Valentino Lazaro ergänzt: "Wir haben uns gegen sie mit ihren Seitenverlagerungen immer schwer getan, wollen aber die Chance nun nützen."

Für Sturm geht es noch um den dritten Rang, also um einen Europacup-Startplatz. Bei einer Niederlage in Salzburg und einem Sieg der Austria gegen die Admira werden die Grazer zu Salzburg-Fans: Denn sollten die "Bullen" dann das Cup-Finale gegen die Admira gewinnen, reicht auch Platz vier in der Meisterschaft. Der wäre im Gegensatz zum dritten Platz dann noch drin.

Restprogramm Titelkandidaten:

Runde Salzburg Rapid
34 Sturm (h) Mattersburg (a)
35 Grödig (a) Altach (h)
36 WAC (h) Admira (a)

Austria-Admira, 16 Uhr
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  • Hotspot Wien

Die Wiener Austria könnte bei optimalem Verlauf das Europacup-Ticket quasi lösen. Die Rechnung dafür ist recht simpel: Bei einem Heimsieg gegen Admira und einer Niederlage von Sturm Graz bei RB Salzburg. Dann hätte die Fink-Elf Rang drei zu 99,9 Prozent sicher. Warum? Der Vorsprung auf Sturm würde zwei Runden vor Schluss sieben Punkte betragen, auf die Admira hätte man dann sechs Zähler Guthaben und die um mindestens elf Treffer bessere Tordifferenz.

„Das ist unsere Woche der Wahrheit. In spätestens acht Tagen wissen wir, ob wir unser vorgegebenes Saisonziel erreichen“, meint FAK-Coach Thorsten Fink. Und der Deutsche ist guter Dinge: „Wir sind zurecht Dritter und wollen diesen Platz jetzt nicht mehr abgeben. Die Mannschaft hat toll trainiert. Es waren sehr aggressive Einheiten. Das Team brennt auf das Duell.“

Gleichzeitig findet der 48-Jährige auch lobende Worte über die Südstädter: „Dort wird heuer hervorragende Arbeit geboten. Die Admira lebt von ihrer Euphorie, doch irgendwann gibt es Grenzen – diese wollen wir ihnen am Samstag aufzeigen.“

Die Admira kann nicht nur über die Liga, sondern auch über den Cup einen internationalen Startplatz ergattern. Springt am Schluss „nur“ Tabellenplatz vier heraus, reicht es ebenfalls, egal wie das Cupfinale gegen Salzburg endet. Denn sollten die „Bullen“ das Double holen, bekommt automatisch der Tabellenvierte ein Ticket für Europa.

Aktuell liegt die Admira einen Punkt vor den fünftplatzierten Grazern. „Wir werden alles daran setzen, um unserem Ziel, nächstes Jahr international dabei zu sein, einen Schritt näher zu kommen und deshalb wollen wir am Samstag unbedingt gewinnen“, so Lukas Grozurek.

Übrigens: Selbst der WAC hat noch theoretische Chancen. Zwar scheint Platz drei bei acht Zählern Rückstand mehr als unwahrscheinlich, aber wie bereits erwähnt, könnte bei einem Salzburger Cupsieg Rang vier reichen. Und auf diese Platzierung fehlen fünf Punkte.

Restprogramm Europa-League-Kandidaten:

Runde Austria Admira Sturm WAC
34 Admira (h) Austria (a) Salzburg (a) Altach (a)
35 Ried (a) WAC (a) Mattersburg (h) Admira (h)
36 Sturm (h) Rapid (h) Austria (a) Salzburg (a)

Ried-Grödig, 18:30 Uhr
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  • Hotspot Ried

Neben Wien der heißeste Schauplatz an diesem Wochenende. Abstiegskampf pur und die Grödiger haben nach ihrem Sieg gegen Rapid in punkto Klassenerhalt wieder Lunte gerochen. Die letzten vier Teams trennen sechs Punkte. Ried (38), Mattersburg (38), Altach (37) und Grödig (32) können drei Spieltage vor Schluss noch absteigen. Siegen die Oberösterreicher gegen Grödig, dann müssten die Gäste darauf hoffen, dass Altach zu Hause gegen den WAC und Mattersburg daheim gegen Rapid verlieren. Andernfalls wäre man so gut wie abgestiegen.

"Der Druck liegt eindeutig bei uns", weiß Grödig-Trainer Peter Schöttel. Aber das ist für ihn auch gut so. "Ich habe das Gefühl, dass sich alle freuen, dass es noch um etwas geht. Wenn wir gewinnen, wird es noch einmal richtig interessant." Ried hat es insofern einfach, als dass man "nur" dieses Spiel gewinnen muss, dann ist der zähe Kampf gegen den Abstieg vorbei. Trainer Paul Gludovatz gibt sich aber vorsichtig: "Die Optik der Tabelle lügt, weil es mit der nächsten Runde schon wieder ganz anders aussehen kann. Unser Ziel bleibt, dass wir spätestens gegen die Austria (35. Runde) den Klassenerhalt fixiert haben, damit wir nicht mit schlotternden Knien nach Altach fahren müssen."

Apropos Altach: Die Vorarlberger sind Vorletzter und könnten bei einer Niederlage gegen den WAC, der sich am vergangenen Wochenende gerettet hat, noch gehörig unter Druck geraten. Bei einem Heimsieg wären die Altacher in jedem Fall gerettet. Mattersburg hat drei Runden vor Schluss sechs Punkte Vorsprung auf Grödig, ist aber "in der Kistn" (Zitat Patrick Bürger). Nach einem 0:9 gegen die Austria und einem 0:2 in Wolfsberg kommt Rapid. Danach müssen die Burgenländer zu Sturm. Und dann empfangen sie Grödig, das das um 15 Treffer bessere Torverhältnis hat. An diesem Samstag wird es schon heiß, aber im Abstiegskampf kann es eine Woche später noch heißer zugehen.

Restprogramm Abstiegskandidaten:

Runde

Ried Mattersburg Altach Grödig
34 Grödig (h) Rapid (h) WAC (h) Ried (a)
35 Austria (h) Sturm (a) Rapid (a) Salzburg (h)
36 Altach (a) Grödig (h) Ried (h) Mattersburg (a)


Die LAOLA1-Dreierkette widmet Ausgabe 6 dem spannenden Thema "Liga-Reform": Mit Bernhard Kastler sprechen die Redakteure Jakob Faber und Peter Altmann über Lösungen, Gefahren und Versäumnisse, die Markus Kraetschmer aufzeigt:


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