Gewinner/Verlierer: SV Grödig

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Gewinner und Verlierer SV GRÖDIG

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Man muss schon den Hut ziehen.

Wieder einmal blieb beim SV Grödig im Sommer kein Stein auf dem anderen. Eine Fülle an neuen Spielern wurde verpflichtet, mit Peter Schöttel ein neuer Trainer installiert.

Daher gingen die Salzburger wieder einmal als der große Abstiegskandidat in die Saison.

Und wieder einmal konnte die Truppe rund um Mastermind Christian Haas die Kritiker eines Besseren belehren.

Gleich zu Saisonbeginn wurde Europacup-Starter SCR Altach daheim mit 2:1 besiegt, gegen Sturm (a) und Austria (h) folgten zwei Remis.

Im weiteren Verlauf wurde man speziell vor eigenem – wenn auch nicht zahlreich erscheinenden – Publikum eine richtige „Macht“.

Sturm und Rapid fuhren ohne Punkte heim, gegen Titelverteidiger RB Salzburg gelang im zehnten Meisterschafts-Duell das zweite Remis.

In neun aufeinanderfolgenden Heimspielen wurde zumindest immer ein Tor erzielt, die 18 gesammelten Zähler dienen als Basis für den achten Tabellenplatz zur Winterpause - allerdings ist der Polster auf das Tabellenende mit vier Zählern auch nicht groß.

Einige Spieler konnten die Gelegenheit nützen, sich ins Rampenlicht zu spielen und einen bleibenden Eindruck zu hinterlassen.

Andere wiederum sehen derzeit kein Land oder haben sich in den vergangenen 20 Runden selbst ins Abseits gestellt.

DAUERBRENNER:

Spieler Position Spielminuten Einsätze Startelf
Lucas Venuto Mittelfeld 1765 20 20
Matthias Maak Innenverteidiger 1694 19 19
Martin Rasner Mittelfeld 1620 19 19
Timo Brauner Mittelfeld 1614 18 18
Tobias Kainz Verteidigung 1350 15 15

Hier geht's zur kompletten Einsatzstatistik-Liste:

GEWINNER:

LUCAS VENUTO:

Der Brasilianer kam im Jänner 2015 nach Grödig, war eine Art „Gegenleistung“ von Red Bull, da man Yordy Reyna nach Leipzig transferierte. Mittlerweile ist der 20-Jährige ein immens wichtiger Erfolgsgarant. Er absolvierte nicht nur alle Partien und hatte mit 1761 Minuten die meiste Einsatzzeit, sondern sorgte mit sieben Toren und zwei Assists auch für Zählbares.

MARTIN RASNER:

Ein weiterer junger Mann, der über die Lieferinger Talentschmiede in Grödig landete und seine Chance genützt hat – und wie. Der 20-Jährige erhielt von Schöttel sofort das Vertrauen und einen Stammplatz im defensiven Mittelfeld. Woche für Woche rechtfertigte der Burgenländer seine Aufstellung mit soliden Auftritten. Sein erstes Bundesliga-Tor gelang ihm gegen RB Salzburg, zudem feierte er Anfang September sein Debüt in Österreichs U21-Nationalmannschaft.

ROMAN WALLNER:

Ex-Trainer Michael Bauer servierte den Routinier ab und verbannte ihn zu den Amateuren. Doch Peter Schöttel, der mit Wallner bei Rapid noch gemeinsam kickte, holte den 33-Jährige aus der Versenkung zurück. Der Stürmer dankte es seinem Chefcoach mit drei Toren und zwei Assists. Zwar reicht die Puste nicht mehr wirklich für die volle Distanz, doch Wallner hat seine vielleicht letzte Möglichkeit genützt.

TOPSCORER:

Spieler Position Tore Assists Scorerpunkte
Lucas Venuto Mittelfeld 7 2 9
Roman Wallner Stürmer 3 2 5
Benjamin Sulimani Stürmer 3 2 5
Christian Derflinger Mittelfeld 2 2 4
Robert Strobl Verteidiger 1 2 3

Hier geht's zur kompletten Torschützen-Liste:

VERLIERER:

RENE SWETE:

Mit einer angeblichen Prügel-Attacke hat sich der Wiener selbst ins Abseits befördert. Zwar hob Grödig die Suspendierung gegen den Wiener auf, da im juristischen Prozess keine belastenden Fakten gegen den Tormann vorliegen, doch zum Einsatz kam der 25-Jährige bei den Salzburgern in diesem Herbst nicht mehr.

ROBERT VÖLKL:

In der Vorsaison zählte der Deutsche noch zum Stammpersonal, durfte 24 Mal im defensiven Mittelfeld auflaufen. Heuer war er davon meilenweit entfernt. Gerade einmal drei Kurzeinsätze zieren seine Einsatzstatistik. Im Sommer 2016 läuft sein Vertag aus, die Zeichen stehen wohl auf Abschied.

PASCAL ITTER:

Der Deutsche sollte das Problem rechts in der Abwehrkette lösen. Vor seinem Engagement stand Schöttel kein einziger gelernter Rechtsverteidiger zur Verfügung, weshalb Tobias Kainz wie bei Wiener Neustadt diese Position bekleidete. Doch Itter, der von Schalke II verpflichtet wurde, entpuppte sich nicht als die erhoffte Verstärkung. Daher musste sich der langjährige DFB-Nachwuchs-Akteur bis zur Verletzung von Kainz mit der Ersatzbank anfreunden.

BAD BOYS:

Spieler Position Gelbe Karten Gelb-Rot Rot
Matthias Maak Innenverteidiger 4 - 1
Daniel Schütz Mittelfeld 3 - 1
Harald Pichler Innenverteidiger 5 1 -
Fabio Strauss Innenverteidiger 3 1 -
Martin Rasner Mittelfeld 5 - -

Hier geht's zur kompletten Kartenstatistik-Liste:

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