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SK Rapid setzt beim LASK ein Ausrufezeichen

Die Hütteldorfer stellen den amtierenden Doublesieger über weite Strecken vor große Probleme. Am Ende steht ein souveräner Sieg.

SK Rapid setzt beim LASK ein Ausrufezeichen Foto: © GEPA

Statement-Sieg gegen den Doublesieger!

Am 8. Spieltag der ADMIRAL Bundesliga gewinnt der SK Rapid 2:0 beim LASK und übernimmt dadurch wieder die Tabellenführung. Die Hütteldorfer liegen nun drei Punkte vor Salzburg. Die Linzer sind mit 16 Zählern Dritter.

Die Partie startet intensiv, aber ohne wirkliche Chancen auf beiden Seiten. Rapid bemüht sich um Spielkontrolle, während der LASK immer wieder hoch anläuft.

Kreuzlatte zum Start

Zur ersten richtig großen Chance kommen dann die Gäste: Bolla findet per Halbfeldflanke Kara, der die scharfe Hereingabe per Direktabnahme an die Kreuzlatte schießt (8.). Es ist bereits der achte Aluminium-Treffer für die Hütteldorfer in dieser Saison.

Drei Minuten später blockt Andrade einen Demir-Abschluss, der ebenso aus einer Flanke entstanden ist.

Doch auch die Linzer kommen in der Anfangsviertelstunde zu aussichtsreichen Situationen. Nach einem Kalajdzic-Kopfball wird auf Abseits entschieden, in einer anderen Situation kommt ein Rapid-Verteidiger bei einem Querpass dazwischen.

Ab der zehnten Minute kontrollieren die Hütteldorfer das Spiel mehr und mehr, werden außerdem offensiv besser - allen voran über Dahl. Die beste Chance in dieser Phase hat aber Demir: Kara vertendelt im Sechzehner, nach Rückeroberung von Adamsen scheitert der rechte Flügel aus wenigen Metern an Jungwirth (18.).

Volley-Abseitstor von Kalajdzic

Nach einer Demir-Flanke erwischt Kara den Kopfball nicht ideal (30.). Danach können die Hausherren selbst wieder vorne Akzente setzen.

Und die erste wirkliche Chance des LASK landet dann auch gleich im Tor. Kalajdzic vollendet eine Jörgensen-Flanke sehenswert mit einem eingesprungenen Volley - doch der Flankengeber steht beim Zuspiel von Horvath im Abseits, wie nach VAR-Check festgestellt wird.

Am Ende der ersten Hälfte geht es anschließend wild hin und her. Jungwirth pariert stark gegen Dahl, bevor der LASK-Goalie bei einem Rapid-Konter gut rauskommt. Auf der Gegenseite trifft Lang das Außennetz.

Mit dem zweiten Versuch

Den Schwung aus großen Teilen der ersten Hälfte nimmt die Hoff-Thorup-Elf in den Start des zweiten Durchgangs mit.

Infolge einiger Minuten, in denen Rapid die Partie kontrolliert, fällt dann auch die Führung: Bolla mit der flachen Hereingabe vors Tor, die Kara erst im zweiten Versuch verwertet. Den ersten Abschluss aus minimaler Distanz pariert Jungwirth nämlich, Kara drückt den Abpraller gerade noch so hinter die Linie (58.).

Bitter für den LASK: Bello bleibt kurz davor angeschlagen am Boden und fehlt den Linzern im Moment des Gegentores, das ausgerechnet über seine linke Abwehrseite fällt. Wenig später reagiert Didi Kühbauer mit zwei Wechseln: Usor und Dibango ersetzen Lang und Bello.

Usor muss nach wenigen Minuten verletzt raus

Die Wechsel zeigen früh ihre Wirkung, denn in der Folge präsentiert sich der LASK gefährlicher im Spiel nach vorne. Usor schießt in etwa vom Elferpunkt daneben, steht allerdings im Abseits.

Schon vor dieser Situation dürfte sich der Stürmer an der Schulter verletzt haben, denn er verlässt wenige Momente nach der Chance das Feld. Da Kühbauer erst danach wechselt, spielen die Linzer ein paar Minuten in Unterzahl. In dieser Phase verpasst Jörgensen von der zweiten Stange aus den Ausgleich. Er grätscht die Kugel drüber (73.).

Kurz darauf kommen Adeniran und Schöpf für Usor und Ljubicic, Haidara ersetzt bei den Grün-Weißen Adamsen.

Ein Goldenes Händchen

Die nächste Gelegenheit hat aber Kalajdzic, Horn blockt den wuchtigen Schuss jedoch (76.). Nach einer Ecke probiert es Jörgensen aus etwa 14 Metern, diesmal blockt Bolla. Tornich köpft in der nächsten Situation aus kurzer Distanz drüber (79.) - und das sollte sich rächen.

Hoff Thorup bringt danach Schaub und Mbuyi. Ersterer leitet den Angriff aus dem Mittelfeld ein, setzt Demir in Szene, der mit einer flachen Hereingabe den anderen Joker findet. Mbuyi verwandelt mit seinem ersten Ballkontakt staubtrocken (82.).

Es ist die Vorentscheidung in einem würdigen Topspiel, denn die Gäste spielen die Führung über die Zeit. Der LASK muss schon am kommenden Mittwoch gegen Liverpool als nächstes ran. Rapid empfängt am Freitag Hartberg.

SK Rapid und LASK: Die direkten Überläufer

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