Beendet
3:2
2:0 , 1:2
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Aufholjagd kommt zu spät: Amstetten schlägt Rapid II

Nach drei Treffern scheint der Sieg in trockenen Tüchern, doch die Schlussminuten werden noch einmal spannend.

Der SKU Amstetten schlägt Rapid II am zehnten Spieltag der ADMIRAL 2. Liga 3:2 - der Sieg fällt aber knapper aus, als es zwischenzeitlich den Anschein hat.

Nach einer klaren Drei-Tore-Führung durch Treffer von Paul Lipczinski (32.), David Peham (kurz vor der Pause) und Felix Köchl (Mitte der zweiten Halbzeit) retten die Hausherren den Vorsprung nach späten Gegentoren von Philipp Moizi (71.) und Edvin Rahmani (88.) gerade noch über die Zeit.

Dominanter Beginn

Die Hausherren drücken dem Spiel im Ertl Glas-Stadion von Beginn an ihren Stempel auf. Mit viel Ballbesitz schnürt der SKU die Wiener immer wieder in deren eigener Hälfte ein.

Rapid II findet offensiv in der ersten Halbzeit quasi nicht statt. Die überfällige Führung resultiert schließlich aus einem herrlichen Zuspiel von Köchl, das Lipczinski zur verdienten Führung verwertet.

Jürgen Kerbers Truppe wirkt überrannt, und die Niederösterreicher legen erbarmungslos nach. Erneut glänzt der überragende Köchl als Vorbereiter und bedient Torjäger Peham eiskalt zum 2:0-Pausenstand.

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Auch nach dem Seitenwechsel kennt das Drehbuch vorerst nur eine Richtung. Köchl krönt seine herausragende Leistung mit einem eigenen Treffer zum 3:0, nachdem er von Joshua Steiger perfekt in Szene gesetzt wird.

Späte Aufholjagd

Die Partie wirkt gelaufen, doch die Gäste beweisen Herz und Moral. Trainer Kerber beweist mit seinen Einwechslungen ein goldenes Händchen: Der bereits in der ersten Hälfte eingewechselte Moizi nutzt ein Zuspiel von "Joker"-Kollege David Berger zum 1:3-Anschlusstreffer.

Plötzlich beginnt Amstetten zu wackeln und Rapid II wirft alles nach vorne. In der Schlussphase brennt im Strafraum der Niederösterreicher endgültig der Hut, als der ebenfalls eingewechselte Rahmani nach Vorlage von Lorenz Szladits auf 2:3 verkürzt.

In den letzten Minuten der Nachspielzeit drängen die Wiener vehement auf den Ausgleich, doch Schiedsrichter Samuel Sampl beendet das große Zittern schließlich mit dem Schlusspfiff.

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