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Austrias Wels spielt für Stripfing: "Für mich passt das"

Der Neuzugang der Veilchen macht nach einer durchwachsenen Vorbereitung seine ersten Schritte beim SV Stripfing. So lief sein Debüt.

Austrias Wels spielt für Stripfing: Foto: © GEPA

Die Überraschung war groß, auch bei den Verantwortlichen der Admira.

Moritz Wels stand in der Startformation des SV Stripfing. Quasi in letzter Minute hatte die Austria ihren Neuzugang vom SK Sturm noch als Kooperationsspieler für den Partner-Verein in der Admiral 2. Liga gemeldet.

Rund eine Stunde stand der Steirer dann bei der 0:1-Niederlage in der Südstadt als zentraler Mittelfeldspieler hinter Solospitze Darijo Pecirep auf dem Feld.

"Habe die Burschen erst gestern kennengelernt"

"Wir haben in den letzten zwei Wochen darüber geredet, dass ich hier einsteige. Ich brauche die Spielzeit und den Rhythmus. Für mich passt das", sagt der 18-Jährige.

Stripfing-Trainer Christian Wegleitner hat Anfang der Woche davon erfahren, dass ihm Wels zum Start wohl zur Verfügung stehen werde. "Wir haben am Schirm, dass solche Dinge in der Vorbereitung passieren können", erklärt er.

Wels ließ immer wieder sein Talent aufblitzen, die Abstimmung mit seinen Mitspielern ließ aber logischerweise noch zu wünschen übrig. "Die Spielidee ist zwar gleich, aber die Burschen habe ich erst gestern kennengelernt. Sie haben mich aber gut aufgenommen. Ich kann gut damit umgehen", meint er.

"Es wird besser"

Der FAK-Youngster hat den ersten Teil der Vorbereitung wegen einer Scharlach-Erkrankung verpasst, zudem macht das Knie nach dem Kreuzbandriss im Herbst noch ein wenig Probleme: "Meine Vorbereitung war nicht ganz ideal. Ich war krank und habe noch ein bisschen mit meiner Verletzung gekämpft. Aber es wird besser."

"Die Luft und das Körperliche kommen immer mehr zurück. Jetzt muss ich schauen, dass ich fußballerisch dran bleibe und technisch noch feiner und kontinuierlicher werde. Ich glaube aber, ich bin auf einem guten Weg", ergänzt Wels.

Es waren ereignisreiche Wochen für den Youngster, wurde sein Abgang vom SK Sturm in die Hauptstadt doch heiß diskutiert. Wels will lieber seine Leistungen auf dem Platz sprechen lassen, sagt nur: "Es gibt immer wieder Themen, auch ein paar, die nicht so ganz stimmen. Aber darauf will ich gar nicht eingehen."

Stripfing-Coach Wegleitner jedenfalls lobt: "Man hat seine Qualität gesehen, er hat 60 Minuten spielen können. Wir freuen uns, dass er da ist."

Stripfing-Coach Wegleitner ist stolz

Insgesamt war der Neo-Trainer des Aufsteigers mit seiner Mannschaft sehr glücklich: "Als Underdog und Aufsteiger bei einem Verein, der andere Ziele hat als wir, kann man mit und ohne Ball nicht besser auftreten – vor allem in den ersten 45 Minuten. Mir macht es als Trainer Spaß, dass man das Gesicht der Mannschaft erkannt hat. Wenn man erkennt, wie wir spielen wollen, Hut ab vor der Mannschaft."

Freilich aber wurmt ihn der späte Gegentreffer in der Nachspielzeit: "In Summe müssen wir uns ankreiden, dass wir aus den Situationen vor dem gegnerischen Tor kein Kapital schlagen konnten. Im Fußball geht es trotzdem um die Tore."

Die Highlights von Admira-Stripfing:

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