Brunmayr: Blau-Weiß als Sprungbrett in Bundesliga?

 

Obwohl Ronald Brunmayr erst seit Jänner Trainer von Blau-Weiß Linz ist, hat er schon viel erlebt.

Die Folgen des finanziellen Kollaps, der Lockdown, der Re-Start, die Vertragsverlängerung, die Kaderzusammenstellung, der neue Saisonstart mit zwei Siegen und nur einer Niederlage gegen Titelanwärter Austria Klagenfurt - fad wurde dem 45-jährigen Oberösterreicher in seinen ersten Monaten nicht.

Doch der Verein scheint umgedacht zu haben. Der Dreijahresvertrag soll endlich für Kontinuität nach teils chaotischen Zuständen in der Vergangenheit sorgen. Störquellen sollen raschest möglich beseitigt werden. "Ich denke schon, dass es das Ziel aller ist, dass man wirklich Ruhe in den Verein reinbringt und sich auf das Sportliche konzentriert", hofft Brunmayr im LAOLA1-Interview auf einen Umschwung.

Auch die Herangehensweise in der Kader-Zusammenstellung mit vorwiegend jungen Spielern, die den nächsten Schritt machen wollen, und die Sichtweise für die Zukunft haben sich geändert. Blau-Weiß Linz sieht sich als durchaus interessanten Zulieferer für die Bundesliga.

"Das ist die Zukunft von Blau-Weiß Linz! Aber auch, dass wir interessant sind für andere Vereine, wenn der eine oder andere den Sprung in die Bundesliga schaffen kann. Das wollen wir niemandem verwehren und offen den Spielern kommunizieren. Wir wollen es so schmackhaft machen, dass sich bei uns jeder beweisen kann. Da sind wir in der glücklichen Lage, dass Blau-Weiß schon eine Top-Adresse in der 2. Liga ist", so Brunmayr.

Im großen LAOLA1-Interview spricht er neben seiner langfristigen Entscheidung für Blau-Weiß Linz über die jüngsten Entwicklungen, warum der Wechsel von Ammar Helac zur Austria ein Anreiz für andere Spieler sein kann und warum er keinen Ü30-Spieler in seinem Kader braucht.

LAOLA1: Viel Zeit, um als Trainer bei BW Linz reinzufinden, war nicht mit dem Lockdown, Re-Start, Vorbereitung, trotzdem war der Start vielversprechend. War die Vertragsverlängerung Ende Mai nur mehr die logische Folge?

Ronald Brunmayr: Nachdem ich noch das Vertragsverhältnis bei den Juniors OÖ gehabt hatte, war das ab 1. Juni überhaupt eine kuriose Situation, da die Meisterschaft verlängert worden ist. Da waren noch Dinge zu regeln. Aber man hat schon in den acht Wochen davor bei Blau-Weiß Linz gesehen, dass das passen könnte. Deshalb haben wir uns dann sehr schnell geeinigt.

LAOLA1: Kontinuität fehlte in den letzten Jahren bei Blau-Weiß Linz, nun ein Dreijahresvertrag. Sehen Sie das schon als Vertrauensvorschuss?

Brunmayr: Mit dem Stadionneubau am Donaupark steht bei BW Linz ein Riesenprojekt an, das 2023 fertig sein soll. Ich wollte dann nicht unbedingt einen Vertrag nur für zwei Jahre, sondern schon auch ins neue Stadion rein. Wir sehen das als Projekt, im letzten Jahr ist viel passiert im Verein. Auf einmal ist ein riesiger Schuldenberg aufgetaucht, dann hat man sich entschuldet, der Verein steht jetzt super da. Nur muss man natürlich in Corona-Zeiten trotzdem mit dem Budget haushalten, das Wirtschaftliche und das Sportliche gehen Hand in Hand. Da muss jeder seinen Teil dazu beitragen.

LAOLA1: Das neue Stadion ist dieses Ziel auf Zeit, auch für die Spieler. Also auch Sie würden diesen Weg gerne bis dahin mitgehen?

Brunmayr: Ja, schon. Aber im Fußball ist es vermessen, über drei Jahre zu planen – eher über drei Wochen oder wenn es gut geht über drei Monate. Im Endeffekt ist das schon eine Vision für den Verein, wo eine richtig lässige Heimstätte entstehen kann. Auch für die Fans, da man wieder dort ist, wo man hingehört. Da ist schon eine Aufbruchstimmung im Verein da, deshalb wollen wir auch im sportlichen Bereich dementsprechend performen, dass die Zuschauer dann auch kommen.

LAOLA1: Wie sehr haben Ihnen die doppelte Vorbereitung und die Auszeit dazwischen geholfen, Ihre Vorstellungen mit der Mannschaft auch umzusetzen?

Brunmayr: Man stößt halt die Planungen relativ schnell wieder um, es war die letzten Monate ein ständiges Improvisieren. Nachdem der Spielplan schon relativ lange war bis 31. Juli und dann Leute weggegangen sind, die sich auch verbessern konnten, hat man schon geglaubt, dass man die Saison als Aufbau für die neue Saison herannehmen kann. So war es dann nicht, weil wir schon geschaut haben, dass wir eine schlagkräftige Truppe zusammenkriegen und dann am Wochenende nur mehr zehn oder elf Profis zusammengekriegt haben. So hatten wir es anfangs nicht geplant. Nichtsdestotrotz wollten wir in der Corona-Zeit schon großteils mit den Leuten weitermachen, die auf Geld verzichtet, Kurzarbeit akzeptiert und schon davor den Verein unterstützt haben. Das ist nach einer längeren Zeit gelungen, dass wir einen guten Kader zusammenbekommen.

LAOLA1: Bei Ihrer Vertragsverlängerung wurde betont, dass es vorerst um Stabilisierung gehen soll und erst dann sollen die nächsten Schritte gesetzt werden. Inwieweit muss sich BW Linz stabilisieren?

Brunmayr: Man hat es an den Ergebnissen der letzten Saison gesehen, dass wir gegen Spitzenmannschaften richtig gut performt haben. Wir waren bei Klagenfurt knapp dran und in Ried haben wir gewonnen. Wir haben dieses Gesicht gezeigt, aber gerade in Heimspielen gegen Gegner auf Augenhöhe nicht gut ausgeschaut und verloren. Da müssen wir einfach bei unseren Leistungen konstanter werden, dann werden auch die Ergebnisse besser.

LAOLA1: Die letzte Saison war eine Achterbahnfahrt mit guten und schlechteren Phasen, Trainerwechsel, dem finanziellen Crash. Wünscht man sich schon, dass es ein wenig ruhiger wird?

Brunmayr: Ich denke schon, dass es das Ziel aller ist – auch vom Vorstand und den Geschäftsführern -, dass man wirklich Ruhe in den Verein reinbringt und sich auf das Sportliche konzentriert. Das Gute an der Zeit war, dass es keinen Absteiger gegeben hat, deshalb war der Druck nicht so groß. Der wäre für einige Mannschaften im Frühjahr immens geworden, wenn die Meisterschaft regulär beendet worden wäre.

LAOLA1: Wie schauen dann die nächsten Schritte aus, sollte die Stabilisierung gelingen?

Brunmayr: Man muss auch auf die Kadersituation schauen. Wenn wir gut sind und uns gut entwickeln, dann wird es auch Begehrlichkeiten für den einen oder anderen Spieler geben. Ich glaube, da ist Blau-Weiß eine richtig gute Adresse. Wir haben einen Ammar Helac (Anm.: Austria) und einen Nosa Edokpolor (Anm.: Altach) in die Bundesliga gebracht, Martin Kreuzriegler (Anm.: Sandefjord) in die norwegische Liga. Wir bekommen auch Leute in den besser bezahlten Fußball. Das wird auch in den nächsten zwei, drei Jahren passieren. Man muss da immer adaptieren. Wenn sich das Budget nach oben bessert, werden wir auch wieder bessere Spieler kriegen.

"Wir bekommen auch Leute in den besser bezahlten Fußball. Das wird auch in den nächsten zwei, drei Jahren passieren. Man muss da immer adaptieren. Wenn sich das Budget nach oben bessert, werden wir auch wieder bessere Spieler kriegen."

Ronald Brunmayr

LAOLA1: Zu wenige Tore geschossen, zu viele Gegentore kassiert. So das Fazit der vergangenen Saison? Wo hat man zuerst den Hebel angesetzt?

Brunmayr: Als ich gekommen bin, war die Analyse, dass wir zu viele Tore gekriegt haben. Wir hatten einen Schnitt von fast zwei Gegentoren pro Spiel, da kann man sich ausrechnen, dass es schwierig wird, dass man punktet. Das wollen wir auf alle Fälle verbessern. Darum ist auch unser Einkaufsprogramm dem geschuldet, dass wir mit Fabio Strauss einen richtig guten Innenverteidiger dazu gekriegt haben, mit Felix Strauss einen jungen Innenverteidiger, mit Marcel Schantl einen Verteidiger und dann ist glücklicherweise auch noch Lukas Tursch geblieben. Wir sind jetzt sicher im Zentrum gestärkt, das ist ein Faktor. Der andere Faktor wird die Spielphilosophie sein, dass wir gut als Mannschaft verteidigen und den Ball und den Gegner so weit wie möglich vom Tor weghalten.

LAOLA1: Aktiver Fußball, schnelle Balleroberungen, schnelles Umschalten, schnell hinter den Ball kommen – auch die Stürmer. Haben Sie an Ihrer Philosophie irgendwas verändert?

Brunmayr: Man muss halt immer die eigene Philosophie an die Mannschaft anpassen. Darum war die Spielphase nach Corona für mich sehr wichtig, weil ich dadurch die einzelnen Spieler, die Mannschaftsteile und die Mannschaft selber besser kennengelernt habe. Es werden sicher Adaptionen kommen, wir haben auch viel probiert, was das Spielsystem anbelangt. Aber die Verhaltensweisen sollten eigentlich relativ gleich bleiben. Da bin ich schon einer, der sehr aktiv mit und gegen den Ball sein will.

LAOLA1: Blau-Weiß Linz war für Sie doch ein Neuanfang, Sie wollten etwas Neues erleben. Wie sehr brennt dieses Feuer, die eigenen Pläne umzusetzen und die Ziele zu erreichen?

Brunmayr: Sehr! Mit Tino Wawra gemeinsam habe ich eigentlich zum ersten Mal einen Kader zusammengestellt. Man hat Vorstellungen, dann geht das wirtschaftlich nicht, dann hat man natürlich auch Konkurrenten, welche die gleichen Spieler wollen. Das ist einfach spannend. Letztendlich haben wir ein paar ganz gute junge Spieler gefunden, wir haben den Kader sehr verjüngt und haben einen Durchschnitt bei den 16 Profis plus den 2 Torleuten von 22,7 Jahren. Darauf lässt sich aufbauen, unser ältester Spieler ist 28 Jahre (Anm.: Bernhard Janeczek). Von dem her bin ich recht optimistisch, dass man eine Performance sieht, die dem Jugendstil angepasst ist.

LAOLA1: Hat BW Linz überhaupt einen finanziellen Spielraum nach den Problemen im Winter und zusätzlich Corona?

Brunmayr: Wirtschaftlich wird sicher vernünftig agiert, dafür steht Stefan Reiter gerade - so wie er seine Laufbahn im österreichischen Fußball gelebt hat. Nämlich, dass man sicher nicht mehr ausgibt als man hat. Danach haben wir uns zu richten. Dementsprechend haben wir auch die Spieler ausgesucht, und die Rahmenbedingungen, um wie viel Geld man bei uns spielen kann, sind ganz klar abgesteckt. Die Spieler, die sich dem verschrieben haben, waren damit einverstanden.

LAOLA1: Geändert hat sich doch einiges am Kader, obwohl man viele Leistungsträger halten wollte. Wie zufrieden sind Sie kurz vor Schluss der Transferzeit?

Brunmayr: Eigentlich sehr zufrieden! Vor dem Auftakt im Cup hat es noch drei, vier Entscheidungen gegeben, wo wir Spieler unter Vertrag gekriegt haben. Wir haben jetzt einen Kader von 16 Feldspieler plus 2 Torleute, wir haben noch Amateure in der fünften Liga, wo zu unserem erweiterten Kader auch noch fünf Spieler plus ein Tormann dabei sind. Wir sind momentan eine homogene Truppe, es darf aber natürlich nicht viel passieren mit Verletzungen. Aber da sind auch wir im Trainerteam gefragt, dass wir die Trainingssteuerung dementsprechend ausrichten. Deswegen bin ich wirklich sehr zufrieden, wie der Kader dasteht.

LAOLA1: Es kommen also auch immer von unten aus den eigenen Reihen Spieler nach.

Brunmayr: Ja, da muss was kommen. In der Zeit ist es nicht einfach, aber wir haben bei den Amateuren zwei, drei Spieler dabei, die eine Akademie-Ausbildung haben und vielleicht nicht den Weg über diverse andere Klubs geschafft haben. Die haben schon gewisse Grundzüge des Fußballs in sich, da ist es nur eine Frage der Zeit, bis die auch zu uns aufsteigen.

LAOLA1: Der Abgang von Ammar Helac zur Austria stand schon länger fest, Felix Gschossmann kam aus Amstetten. Der Kampf um die Nummer 1 ging trotzdem an Schmid. Warum?

Brunmayr: Gschossmann ist als klare Nummer 2 gekommen, Nicolas Schmid ist unser Einsertormann. Er hat sich eineinhalb Jahre sensationell verhalten hinter Helac, hat Gas gegeben und sich in der Corona-Zeit bewährt. Daran gab es nichts zu rütteln. Der Goalie, den wir geholt haben, soll Druck machen – das war die klare Vorgabe. Wir brauchen zwei gute Torleute. Und Gschossmann hat jetzt schon bewiesen, dass er jederzeit spielen kann. Aber wir wollen Spieler entwickeln, die wir für höhere Aufgaben vorbereiten. Da gehört Nicolas Schmid dazu. Wenn der eine gute Saison spielt, bin ich mir ziemlich sicher, dass er das eine oder andere Angebot bekommen wird.

LAOLA1: Was auffällt, ist, dass mit Martin Grasegger ein alter Haudegen den Verein verlassen hat, obwohl man im Frühjahr noch zuversichtlich war, ihn halten zu wollen. Was waren die Gründe?

Brunmayr: Es hat sich sehr lange hingezogen, ob wir noch einen Sponsor kriegen und ob wir das Budget noch dementsprechend erweitern können. Das war bis kurz vor dem Cup-Spiel nur für zwölf Spieler ausgeschöpft. Wir haben noch für keinen anderen Spieler Vertragsmodalitäten vorlegen können. Da hat dann der eine oder andere Spieler, der andere Angebote vorliegen hatte, zugesagt. Das ist der Markt, aber wir wollten da nicht in ein Risiko gehen. Wenn ein Spieler zwei, drei Angebote hat, ist es ein normaler Prozess, wenn er vielleicht den Verein verlässt.

LAOLA1: Der Transfermarkt hat sich schon ziemlich verändert durch die Krise, auch aus Spielersicht will da sicher niemand ein Risiko eingehen.

Brunmayr: Ja, logisch. Lukas Tursch hat zwei, drei Anfragen aus der Bundesliga gehabt. Er war bei Ried im Gespräch, war bei St. Pölten im Trainingslager dabei und hat Testspiele gespielt. Es war ganz knapp, dass sie sich dann anders entschieden haben. Aber Tursch ist für uns ein irrsinnig wichtiger Spieler, da wollten wir einen Budgetposten freihalten, um ihn weiterhin zu verpflichten. Das hat eine Zeit lang gedauert. Wenn man relativ klein ist vom Kader, vom Verein und vom Budget, dann wartet man halt auf so einen wichtigen Spieler ein bisschen länger. Dadurch hat sich alles andere verzögert.

"Ich bin es gewöhnt, mit jungen Spielern zu arbeiten, die den nächsten Schritt machen wollen. Ein Janeczek, Strauss, Brandner oder Tursch haben schon einiges erlebt, die haben schon andere Vereine gehabt. Da können sie den Jungen schon helfen. Da bin ich mir ganz sicher, dafür brauche ich keinen Ü30-Spieler."

Ronald Brunmayr

LAOLA1: Fabio Strauss bringt einiges an Erfahrung mit und wurde sogar als „Sensationstransfer“ bezeichnet. Ist er der neue „Grasegger“ bei BW Linz?

Brunmayr: Von der Position her ist er noch eher innen angesiedelt, weil Grasegger eigentlich alle Positionen in der Viererkette abdecken konnte. Deshalb wäre er ein wertvoller Spieler gewesen. Das hat sich dann halt anders ergeben. Strauss war einer von mehreren Kandidaten. Unser Anforderungsprofil war, dass wir einen Innenverteidiger wollten, der eine gewisse Größe mitbringt, um auch die Körperlichkeit in unserem Team zu verbessern. Einer, der ein bisschen Erfahrung mitbringt, schon was erlebt hat, auch in der Kabine seine Meinung vertreten und die Jungen führen soll. Da ist dann der Markt nicht ganz so groß. Er war für uns die beste Option und wir sind froh, dass er sich für uns entschieden hat, weil er hat sicher auch zwei, drei andere Möglichkeiten gehabt.

LAOLA1: Bundesliga-Erfahrung hat auch Marcel Schantl, der leihweise von Hartberg gekommen ist. War das auch das Beuteschema, Spieler zu holen, die in der Bundesliga noch nicht ganz den Durchbruch geschafft haben?

Brunmayr: Genau, Schantl ist vielleicht nicht für viele ein Begriff, aber er kann einer werden. Er hat bisher einen sehr guten Eindruck gemacht. Tino Wawra ist sehr gut vernetzt und war auch bei anderen Vereinen als Spielermanager. Dadurch haben wir den Tipp bekommen, dass dort ein Junger ist, der riesiges Potenzial hat und der einfach den nächsten Schritt braucht. Bei Hartberg war dann einfach die Konstellation, dass alle anderen verlängert wurden, er aber mit 20 Jahren Spielpraxis braucht, die er bei uns bekommen und einen guten nächsten Schritt in seiner Karriere machen kann.

LAOLA1: Der Altersschnitt wurde gesenkt, Bernhard Janeczek ist mit 28 Jahren der Älteste. Reicht diese Routine aus?

Brunmayr: Das passt! Ich bin es gewöhnt, mit jungen Spielern zu arbeiten, die den nächsten Schritt machen wollen. Ein Janeczek, Strauss, Brandner oder Tursch haben schon einiges erlebt, die haben schon andere Vereine gehabt. Da können sie den Jungen schon helfen. Da bin ich mir ganz sicher, dafür brauche ich keinen Ü30-Spieler.

LAOLA1: Also ist man durchaus stolz darauf, einen schlagfertigen Kader in dieser Altersregion zu haben und mit jungen Spielern arbeiten zu können?

Brunmayr: Das ist die Zukunft von Blau-Weiß Linz! Aber auch, dass wir interessant sind für andere Vereine, wenn der eine oder andere den Sprung in die Bundesliga schaffen kann. Das wollen wir niemandem verwehren und offen den Spielern kommunizieren. Wir wollen es so schmackhaft machen, dass sich bei uns jeder beweisen kann. Da sind wir in der glücklichen Lage, dass Blau-Weiß schon eine Top-Adresse in der 2. Liga ist.

LAOLA1: Das heißt, Wechsel wie von Helac zur Austria sollen ein Anreiz für junge Spieler sein, wo man über Blau-Weiß hinkommen kann?

Brunmayr: Genau! Einen Nosa wird auch nicht jeder gekannt haben und der ist jetzt bei Altach. Kreuzriegler ist schon aus dem Ausland gekommen und hat wieder ein Angebot aus der norwegischen Liga gekriegt. Wir haben sicher noch einige Spieler, die das Potenzial haben für mehr. Aber dafür gilt es, konstant Leistung zu bringen, weil wenn man Fünfter oder Sechster in der Tabelle ist, schauen mehr auf einen Verein, als wenn man Zwölfter oder 13. ist.

Textquelle: © LAOLA1.at

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