Lootboxen vor internationalem Verbot?

Aufmacherbild Foto: © Blizzard Entertainment
 

Nachdem sich in jüngerer Vergangenheit Belgien, das Vereinigte Königreich aber auch China intensiver mit der Thematik Glücksspiel und Lootboxen auseinandergesetzt haben, gesellt sich nun ein US-Bundesstaat hinzu.

So will die deutsche Tageszeitung „Die Welt“ erfahren haben, dass eine Studie von der Universität Hamburg ergeben hat, dass Videospiele immer mehr Ähnlichkeiten mit Glücksspiel haben sollen. 

Die Forscher haben diverse Geschäftsmodelle sowie deren Umsatzzahlen genauer untersucht. Daraus resultiert, dass lediglich ein kleiner Teil der Spieler für die Mehrheit der Umsätze verantwortlich ist. Hier sollen sich typische Merkmale für Glücksspiel offenbaren. Des Weiteren macht die Kommission darauf aufmerksam, dass Lootboxen sich schon bald ein Verbot einhandeln könnten, oder zumindest mit empfindlichen Geldstrafen zu rechnen haben. Denn die Angebote könnten gegen Jugendschutz-Gesetze verstoßen.

Ein Verbot von Lootboxen würde wohl einen Dominoeffekt auslösen und gleichzeitig enorme Umsatzeinbrüche für Spielehersteller bedeuten. 

Von Florian Zsifkovics.

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