Start der League of Legends Weltmeisterschaft

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Wie jedes Jahr steht auch heuer wieder der Oktober ganz im Zeichen von League of Legends. 24 der besten Teams der Welt treffen sich diesmal in Südkorea und kämpfen dort um den heiß begehrten „Summoners Cup“.

Play-Ins mit klaren Favoriten

Das Turnier beginnt dabei am ersten Oktober mit der Play-In Stage in Seoul. Dabei treten zwölf Teams gegeneinander an und versuchen sich dabei die letzten vier Tickets für die Gruppenphase zu sichern.

Wie auch schon im letzten Jahr sind dabei die Vertreter aus Europa, Nordamerika und China zu favorisieren. Während die zwei besten Teams dieser Regionen schon fix in der Gruppenphase stehen, müssen sich die Drittplatzierten ihren Weg durch die Play-Ins bahnen. Dabei spielen sie gegen die Meister aus schwächeren Regionen wie Australien, Südamerika oder Südostasien und sind dabei klar im Vorteil. Das vierte Ticket ist ein wenig offener, letztes Jahr konnte sich das türkische Team von Fenerbahce diesen Platz sichern, in diesem Jahr sehen die meisten ExpertInnen die besten Chancen am ehesten beim russischen Team Gambit Esports, das mit Danil „Diamondprox“ Reshetnikov und Edward Abgaryan zwei bekannte Veteranen im Lineup hat. Dieser Teil des Turniers wird über den Zeitraum einer Woche ausgespielt, am 7. Oktober stehen dann die vier Aufsteiger fest.

Gruppenphase – Das Duell Korea vs. China

Am 10. Oktober startet dann die Gruppenphase. Wie so oft sind wieder einmal alle Augen auf die zwei vorherrschenden Regionen Korea und China gerichtet. Korea bringt unter anderem den regierenden Weltmeister Gen.G (damals noch als Samsung Galaxy), die versuchen werden als zweites Team nach ihren Landsleuten von SK Telecom T1 den Titel zu verteidigen. Auch wenn sie als amtierender Champion antreten, sind die Spieler von Gen.G jedoch nicht das stärkste Team aus Südkorea. Das Superstar-Lineup von KT Rolster mit ihrem Kapitän Go „Score“ Dong-bin konnte gerade die südkoreanische Liga für sich entscheiden und möchte nun auch ihren ersten Titel bei einer Weltmeisterschaft holen.

Die größten Gegner werden dabei aller Voraussicht nach die Teams aus China sein. Royal Never Give Up (auch bekannt als RNG) wird dabei wohl die größte Hürde für die koreanischen Teams darstellen. Das Team um den besten Spieler der Welt Jian „Uzi“ Zi-Hao konnte in diesem Jahr endlich ihren Finalfluch besiegen und wirkt seitdem unaufhaltbar. Nachdem er bereits zwei Mal im großen Finale gegen Teams aus Südkorea verloren hat, wird er in diesem Jahr alles daran setzen, dass der Summoners Cup zum ersten Mal nach China geht.

Dass dies in diesem Jahr besonders wahrscheinlich ist, liegt auch daran, dass mit Invictus Gaming ein weiterer großer Favorit für dieses Turnier aus China kommt. Das explosive Team mit Starspieler Song „Rookie“ Eui-jin konnte 18 seiner 19 Saisonspiele in der chinesischen Liga für sich entscheiden und musste sich nur knapp im Finale 2-3 gegen RNG geschlagen geben. Zum ersten Mal seit 2015 konnte man sich wieder für die Weltmeisterschaft qualifizieren, wo das Team jedoch enttäuschte und bereits in der Gruppenphase ausschied.

Und was macht eigentlich der Westen? Hier liegen beinahe alle Hoffnungen auf dem europäischen Lineup von Fnatic. Diese konnten die europäische Liga mit relativer Leichtigkeit für sich entscheiden und werden von verschiedenen Trainern und ExpertInnen als stärkstes Team des Westens gehandelt. Hier wird es vor allem am 18-jährigen Rasmus „Caps“ Winther liegen, sein Team zum Sieg zu führen. Die Gruppenphase sollte für sein Team kein zu großes Hindernis sein, im Playoff wird man jedoch generell in der Außenseiterrolle stehen.

Textquelle: © LAOLA1.at Zum Seitenanfang»
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