League of Legends: Europa entscheidet Rift Rivals

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Von 5.-7. Juli fand in Los Angeles die zweite Ausgabe des Rift Rivals-Turniers statt. Dafür entsandten Europa und Nordamerika die jeweils 3 bestplatzierten Teams der abgelaufenen Saison, die hierbei mithilfe einer Gruppenphase und dem darauf folgenden Finale um den Titel der vorherrschenden Region im Westen kämpften.

G2 dominiert die Gruppenphase

Die Gruppenphase erstreckte sich über neun Spiele. Jedes europäische Team spielte dabei jeweils einmal gegen jedes nordamerikanische Team. Was sich bereits vor dem Turnier angekündigt hatte, schien sich auch zu bewahrheiten: G2 Esports, die in der laufenden Saison in Europa noch ungeschlagen sind, schaffte es als einziges Team jedes Spiel für sich zu entscheiden. In ihrem letzten Spiel gegen die stärkste nordamerikanische Mannschaft Team Liquid, die bis dahin beide ihrer Spiele gewonnen hatten, konnten sie den entscheidenden Sieg einfahren und sorgten damit für ein Gesamtergebnis von 5-4 für Europa.

Best of the West 2v2

Auch im sogenannten Best of the West 2v2 Wettbewerb war es erneut G2 Esports, die ihre Region zum Sieg führten. Hierbei wurden die Bottom-Lanes der anwesenden Teams in ein Single Elimination Bracket platziert, an dessen Ende erneut das Duell zwischen G2 Esports und Team Liquid stand. Petter „Hjarnan“ Freyschuss und Kim „Wadid“ Bae-in konnten sich dabei im Finale gegen die favorisierten Yiliang „Doublelift“ Peng und Kim „Olleh“ Joo-sung durchsetzen, weswegen nun alles auf einen europäischen Sieg im Finale hindeutete.

Fnatic und Splyce retten Europa im Finale

Entgegen aller Erwartungen startete das Finale jedoch mit einer Enttäuschung für Europa und der vermeintlich größten Überraschung des Turniers. G2 Esports verlor das erste Spiel der Finalserie klar gegen Nordamerikas Echo Fox, weswegen es kurz danach aussah, dass Nordamerika eventuell doch ihren Titel aus dem vergangenen Jahr verteidigen könnte. Die Europäer schafften es jedoch daraufhin auszugleichen: Fnatic schaffte es in einem zähen Spiel gegen 100Thieves auf Unentschieden zu stellen, womit es nun zum Duell zwischen Team Liquid und Splyce kam. Das Team von Splyce hatte bis dahin noch kein Spiel bei Rift Rivals für sich entscheiden können, spielte aber nun entfesselt gegen das favorisierte Team Liquid und machte nach nur 27 Minuten die Sensation perfekt: 2-1 für Europa. Nun galt es für Fnatic den Matchball zu verwerten. Nordamerika wählte das zuvor siegreiche Team von Echo Fox um Nordamerika weiter im Bewerb zu halten. Besonders Echo Fox-Starspieler Heo „Huni“ Seung-hoon und sein südkoreanischer Landsmann Kim „Fenix“ Jae-hun zeigten jedoch Nerven und ermöglichten Fnatic mit vielen unnötigen Fehlern einen einfachen Sieg. Damit gelang Europa die Revanche für die Niederlage im Jahr 2017, womit ihnen nun der Titel der besten westlichen Region zusteht. Zum Spieler des Turniers wurde zum Abschluss Martin „Wunder“ Hansen von G2 Esports gewählt, der besonders in der Gruppenphase sein großes Potenzial entfaltete.

Textquelle: © LAOLA1.at Zum Seitenanfang»
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