Faceit Major in London startet

Aufmacherbild Foto: © FACEIT London Major
 

Das Main Qualifier-Turnier für das letzte Counter-Strike: Global Offensive-Major des Jahres startet heute und am gerade zu Ende gegangenen Dreamhack Masters: Stockholm haben sich einige europäische Teams als Favorit dafür in Stellung gebracht.

Es ist wieder Major-Zeit in der CS:GO-Szene. Für Spieler wie auch für Fans sind die Major-Turniere die wichtigsten Events des Jahres. Das letzte Major des Jahres 2018 – das FACEIT Major: London 2018, startet heute in den Main Qualifier. In den Minor-Turnieren für die verschiedenen Kontinente haben sich acht Teams qualifiziert, die nun zusammen mit jenen Teams die im letzten Major die Gruppenphase nicht überstanden haben um den Einzug in das Hauptfeld des Turniers spielen werden.

Nach der Sommerpause im August blickten nun viele gespannt auf das Dreamhack Masters in Stockholm, wo erstmals nach der Spielerpause und das letzte Mal vor dem Major, alle großen Teams aufeinandertrafen. Dabei ging es vergangenes Wochenende nicht nur um 250.000 US-Dollar Preisgeld, sondern auch darum für das Major richtig in Schwung zu kommen.

North gewinnt überraschend Dreamhack

Das CS-Team des dänischen Fußballvereins FC Kopenhagen – North, galt bei weitem nicht als Favorit auf den Turniersieg, im letzten halben Jahr konnten sich die Dänen aber beständig in die Top 10 der Weltrangliste hocharbeiten. Nach dem Überstehen der Gruppenphase und Siegen im Viertelfinale gegen Natus Vincere und im Halbfinale gegen mousesports, kam es im Finale zum großen dänischen Derby gegen die momentan unangefochtene Nummer Eins der Welt Astralis.

Wie unberechenbar Counter-Strike manchmal sein kann, zeigte sich hier wieder einmal deutlich. Nachdem North gegen mousesports auf de_dust2 noch eine herbe 0:16 Niederlage hinnehmen musste, schlugen die Dänen ihrerseits Astralis im Finale mit 16:1, ebenfalls auf de_dust2. Der 2:1-Sieg nach Maps und damit der Turniersieg kam für viele überraschend, für North aber genau zum richtigen Zeitpunkt, denn die Konkurrenz am anstehenden Major ist groß, hier das Momentum auf seiner Seite zu haben ein großer Vorteil.

Ninjas in Pyjamas sind zurück, Virtus.pro gefordert

Das legendäre schwedische Team rund um Christopher „GeT_RiGhT“ Alesund hat eine schwierige Vergangenheit, was zurückliegende Major-Turniere angeht. Ihre letzte Teilnahme liegt bereits über zwei Jahre zurück, in den letzten Majors überstand man nie die Qualifikationsrunden, obwohl bei anderen Turnieren immer wieder nennenswerte Ergebnisse erreicht werden konnten. Nun schaffte NiP es wieder einmal in den Main Qualifier, das Erreichen des Halbfinales in Stockholm spricht dafür, dass es auch mit dem Einzug in das Hauptfeld klappen könnte.

Weiterhin fraglich sieht die Zukunft des Fan-Magnets Virtus.pro aus. Nachdem die Polen 2016/2017 noch als Nummer Eins der Welt die Szene dominierten, folgte in den letzten eineinhalb Jahren der kontinuierliche Abstieg. Momentan kann „VP“ sich gerade noch so in den Top 20 halten, bei vielen großen Turnieren schaffen sie es nur noch über direkte Einladung zu einer Teilnahme. Nachdem sie ihren Legendenstatus - der automatisch zur Teilnahme am Hauptfeld des nächsten Majors berechtigt, im Jänner beim ELEAGUE Major: Boston verloren haben, muss dieses Mal erst das Qualifikationsturnier überstanden werden.

BIG als deutsche Hoffnung

Die Konkurrenz am Main Qualifier ist unter anderem mit Astralis, Team Liquid, NiP und Tyloo jedenfalls groß. Dies gilt auch für BIG (Berlin International Gaming), die als große deutsche Hoffnung gelten. Die Deutschen rund um Fatih „gob b“ Dayik, konnten nach durchwachsenen Leistungen im Frühjahr erst Anfang Juli den sensationellen zweiten Platz bei der ESL One: Cologne erreichen und hoffen nun auf ihre dritte Major-Teilnahme in Folge.

Textquelle: © LAOLA1.at Zum Seitenanfang»
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