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Linzer siegen erneut in Wien, KAC gleicht aus

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Die Black Wings Linz haben am Dienstag die Chance auf den Einzug ins Halbfinale des EBEL-Playoffs.

Der Grunddurchgangs-Sieger gewinnt gegen die Vienna Capitals auch das zweite Gastspiel und stellt nach einem 3:1 (0:0,1:1,2:0) in der "best of seven"-Serie ebenfalls auf 3:1. Der KAC gleicht indes mit einem 4:2 (1:1,1:0,2:1) gegen Salzburg zum 2:2 aus.

Ljubljana gelingt nach einem 6:4 gegen Fehervar auch der Ausgleich. Der erste Halbfinalist steht mit Zagreb nach 5:4 in Znojomo fest.

Vienna Capitals - Black Wings Linz 1:3 (Serie 1:3)

Die Vienna Capitals haben das vierte Spiel der "best of seven"-Viertelfinalserie der Erste Bank Eishockey Liga gegen den EHC Linz 1:3 (0:0,1:1,0:2) verloren und stehen im nächsten Spiel am Dienstag (19.15) in Linz bereits unter Siegzwang. Die Linzer führen in der Serie mit 3:1-Siegen und benötigen nur noch einen Erfolg. Vor 7.000 Zuschauern im restlos ausverkauften Eissportzentrum Kagran hatten die Heimischen über weite Strecken mehr Spielanteile, scheiterten aber an der schlechten Chancenverwertung.

Die Capitals waren vor allem in den ersten zwanzig Spielminuten die überlegene Mannschaft, konnten allerdings aus ihren Möglichkeiten kein Kapital schlagen bzw. scheiterten immer wieder am ausgezeichneten Linz-Goalie Westlund. Die etwas überraschende Führung der Linzer durch Keller in numerischer Überlegenheit (36.) konnte Ferland 44 Sekunden vor dem Ende des zweiten Drittels, ebenfalls im Powerplay, noch egalisieren.

Als Baumgartner jedoch elf Minuten vor dem Ende die erneute Führung für die Gäste erzielte, fanden die Wiener kein Mittel mehr, um die kompakte Abwehr der Linzer zu durchbrechen. Der Treffer von Hisey ins leere Caps-Tor eine Minute vor dem Ende besiegelte die Heimniederlage der Caps.

Vienna Capitals - EHC Liwest Linz 1:3 (0:0,1:1,0:2)
Wien, Eissportzentrum Kagran, 7.000 (ausverkauft), SR Berneker/Smetana.
Tore: Ferland (40./PP) bzw. Keller (36./PP), Baumgartner (49./PP), Hisey (59./EN)
Strafminuten: 12 bzw. 14. Stand in der Viertelfinal-Serie: 1:3

KAC - RB Salzburg 4:2 (Serie 2:2)

Der KAC hat im Viertelfinal-Duell mit Titelverteidiger Red Bull Salzburg den Gleichstand geschafft. Die Kärntner gewannen mit 4:2 auch ihr zweites Heimspiel und stellten in der "best of seven"-Serie auf 2:2. Spiel fünf steigt am Dienstag (19:15) in Salzburg.

Nach der überharten Partie am Donnerstag waren die Schiedsrichter sichtlich bemüht, Härteeinlagen im Keim zu ersticken. Trotzdem entwickelte sich von der ersten Minute an ein emotionales und temporeiches Spiel, in dem der KAC in Führung ging. Nikolaus Holzer brachte die "Rotjacken" mit seinem ersten EBEL-Treffer mit 1:0 voran (14.). In ihrem ersten Powerplay gelang den Salzburgern durch Ramzi Abid der Ausgleich (19.).

Im Mitteldrittel nützte dann auch der KAC durch John Lammers sein fünftes Überzahlspiel (29.), Manuel Geier erhöhte in der 43. Minute auf 3:1. Die Roten Bullen kämpften sich aber noch einmal zurück. Rob Earl sorgte durch seinen Anschlusstreffer (56.) für eine spannende Schlussphase, doch Lammers fixierte in der Schlussminute in Unterzahl mit einem Treffer ins leere Tor den Endstand. Für Salzburg war es die neunte Auswärtsniederlage in Folge.

Beide Teams waren wegen Sperren und Verletzungen stark ersatzgeschwächt angetreten. Die Kärntner mussten ohne Thomas Koch, Mike Siklenka (beide gesperrt), Andrej Sjuschin, Tyler Spurgeon, Herbert Ratz und Kirk Furey (alle verletzt) antreten und baute daher ausschließlich auf österreichische Verteidiger. Bei Salzburg fehlten Daniel Welser, Manuel Latusa, Rob Davison (alle gesperrt), Jeremy Williams, Danny Bois und Johannes Bischofberger (alle verletzt).

KAC - Red Bull Salzburg 4:2 (1:1,1:0,2:1)
Klagenfurter Stadthalle, 4.788, SR Kellner/Kincses
Tore: Holzer (14.), Lammers (29./PP, 60.(SH und emtpy net), M. Geier (43.) bzw. Abid (19./PP), Earl (56.)
Strafminuten: 10 plus 10 Disziplinar Schellander, Chiodo bzw. 12 plus 10 Disziplinar Trattnig
Stand in der Serie: 2:2.

HC Znojmo - Medvescak Zagreb 4:5 (Serie 0:4)

Mit Zagreb steht der erste Halbfinalist fest. Die Kroaten gewinnen in Znojmo auch ihr zweites Gastspiel mit 5:4, womit ihnen der Sweep in der Serie gelingt.

Die favorisierten Gäste starten programmgemäß in die Partie und liegen nach dem ersten Drittel durch Treffer von Siddal (5./PP) und Kinasewich (14.) mit 2:0 in Führung. Als dann Naglich (28./PP) auf 3:0 erhöht, sehen die "Bären" bereits wie die sicheren Sieger aus. Im Schlussdrittel geht es allerdings rund.

Ein Doppelschlag der Hausherren von Seda (48.) und Havlik (49.) bringt wieder Leben in die Partie. Medvescak wackelt - fällt allerdings nicht. Day (56./PP) und Pokulok (56./PP) stellen den alten Vorsprung wieder her. Boruta (58.) und in der Schlussminute Havlik (60.PP) sorgen für den 4:5-Endstand.

Die Schlussminuten werden aber von Härteeinlagen überschattet. Nach einem erbarmungslosen Faustkampf zwischen Danton und Trukhno gehen plötzlich die Bankspieler aufeinander los.

HC Znojmo - Medvescak Zagreb 4:5 (0:2,0:1,4:2)
Znojmo, 2.636, SR Fussi/Trilar
Tore: Seda (48.), Havlik (49., 60./PP), Boruta (58.) bzw. Siddall (5./PP), Kinasewich (14.), Naglich (28./PP), Day (56./PP), Pokulok (56./PP)
Strafminuten: 29 plus Spieldauerdisziplinar Waugh und Danton bzw. 28 plus Spieldauerdisziplinar Trukhno plus 10 Disziplinar Sijan
Endstand in der Serie: 0:4.

Olimpija Ljubljana - Fehervar AV19 6:4 (Serie 2:2)

Der Schlagabtausch zwischen Ljubljana und Fehervar geht weiter. Das 6:4 ist bereits der vierte Heimsieg der Serie, in der es 2:2 steht. Dabei erwischen die Gäste den besseren Start. In der 18. Minute nutzt Johansson eine 5:3-Überlegenheit zum 1:0.

Im zweiten Drittel können die Slowenen die Partie durch Powerplay-Treffer von Hughes (25./PP), Cole (25./PP) und Dervaric (34./PP) drehen. Sikorcin (27.) gleicht zwischenzeitlich zum 2:2 aus.

Im dritten Spielabschnitt brechen dann die Dämme: Gleich fünf Treffer bekommen die 4.200 Zuschauer in Ljubljana zu sehen. Nach dem 4:2 von McBride (43.) verkürzen die Gäste durch Klassen (50./PP) zwar noch einmal, Hughes (53./PP) und Taylor (58.) bzw. Ladanyi (56./PP) stellen den Endstand her.

Olimpija Ljubljana - Fehervar 6:4 (0:1,3:1,3:2)
Ljubljana, 4.200, SR Falkner/Veit
Tore: Hughes (25./PP, 53.), Cole (25./PP), Dervaric (34./PP), McBride (43.), Taylor (58.) bzw. Johansson (18./PP2), Sikorcin (27.), Klassen (50./PP), Ladanyi (56./PP)
Strafminuten: 16 plus 10 Disziplinar Hughes bzw. 16
Stand in der Serie: 2:2.

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