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99ers sorgen mit kantersieg für Wiedergutmachung

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Der KAC feiert in der 6. Runde der EBEL den fünften Sieg und bleibt damit weiter ungeschlagen an der Tabellenspitze.

Die Klagenfurter besiegen Fehervar daheim mit 2:1. Beide Tore fallen im Schlussdrittel (Scofield/48., Geier/54.). Die Graz 99ers feiern einen 7:1-Kantersieg über Znojmo. Latendresse erzielt dabei einen Hattrick.

Meister Salzburg gewinnt im Penaltyschießen gegen Ljubljana mit 3:2. Weiters: VSV-Zagreb 2:4, Capitals-Jesenice 5:4 nach Penaltyschießen.

Vienna Capitals - HK Jesenice 5:4 n.P.

  Die Vienna Capitals haben gegen Schlusslicht HK Acroni Jesenice mit 5:4 n.P. (0:0,0:1,4:3,0:0,1:0) gewonnen und damit auch den ersten Heimsieg der Saison gefeiert. Durch eine fulminante Schlussoffensive holten die Vienna Capitals in der 6. Runde einen 0:2 Rückstand auf und erzielten im letzten Drittel binnen zwölf Minuten vier Tore.

Die Wiener bissen sich an der Abwehr von Jesenice regelrecht die Zähne aus, mussten in der 25. Spielminute sogar den Führungstreffer für die Gäste durch Lukas Hvila hinnehmen. Erst im letzten Drittel kamen die Wiener besser ins Spiel und gingen zwischenzeitlich durch Tore von Ross Lupaschuk (48./PP), Dan Björnlie (50.), Harald Ofner (52.) und Daniel Nageler (58.) mit 4:3 in Führung, ehe Antii Pusa 105 Sekunden vor dem Ende Jesenice in die Verlängerung schoss. Im Penaltyschießen schoss Jonathan Ferland die Wiener zum ersten Heimsieg der Saison.

UPC Vienna Capitals - HK Acroni Jesenice 5:4 n.P. (0:0,0:1,4:3/0:0/1:0)
Eissportzentrum Wien, 3600, SR Fussi, Gebei
Tore: Lupaschuk (48./PP), Björnlie (50.), Ofner (52.), Nageler (58.), Ferland (entscheidender Penalty) bzw. Hvila (25.), Olsson (41./PP), Zidan (51.), Pusa (59./PP)
Strafminuten: 16 bzw. 12

KAC - Fehervar AV19 2:1

  Rekordmeister KAC steht auch nach der sechsten Runde ohne Punktverlust an der Tabellenspitze. Die Klagenfurter hatten am Sonntagabend aber beim 2:1-Zittersieg vor eigenem Publikum über Fehervar hart zu kämpfen, um ihre weiße Weste zu wahren. Stefan Geier erlöste die Gastgeber mit seinem Siegtreffer in der 54. Minute, womit es die zwölfte Niederlage en suite für die Ungarn in Klagenfurt setzte.

Zwei Drittel lang taten sich die Kärntner gegen den Außenseiter, der durch Csaba Kovacs in Minute 33 in Führung ging, überaus schwer. Nur eine Glanzleistung von Goalie Rene Swette, der als bester Spieler der Partie ausgezeichnet wurde, bewahrte die Rotjacken vor einem höheren Rückstand. Angefeuert von den 4.231 Zusehern in der Stadthalle wachten die Klagenfurter erst im Schlussdrittel auf und nutzten ein Powerplay zum 1:1 durch Tyler Scofield (48.). Knapp sechs Minuten später traf Geier zum umjubelten 2:1, mit dem der KAC auch sein fünftes Saisonspiel gewann.

EC KAC - SAPA Fehervar AV19 2:1 (0:0,0:1,2:0)
Klagenfurter Stadthalle, 4.231 Zuschauer, SR Altersberger/Erd
Tore: Scofield (48./PP), Geier (54.) bzw. Kovacs (33.)
Strafminuten: 2 bzw. 12

VSV - Medvescak Zagreb 2:4

  Der Villacher SV steht auch nach der sechsten Runde noch ohne Heimsieg da. Die Adler verloren am Sonntagabend vor 3.000 Zuschauern in der Stadthalle gegen Zagreb 2:4 (0:2,2:2,0:0). Damit setzte es erstmals seit dem 22. November 2009 (3:4) wieder eine VSV-Heimniederlage gegen die kroatischen Bären.

Die Gastgeber begannen katastrophal, obwohl sich Zagreb in der Anfangsphase zwei Strafen einhandelte. Die Kroaten nützten dagegen gleich ihre erste Powerplay-Chance, Adam Naglich traf zur Führung (12.). Tomislav Zanoski erhöhte in Unterzahl auf 2:0 für die Gäste. Im Mitteldrittel sorgten ein weiterer Powerplay-Treffer von Andy Sertich (23.) und "Shorthander" von David Brine (26.) sogar für eine 4:0-Führung des Außenseiters, der zuletzt viermal en suite beim VSV verloren hatte.

Es folgte ein gellendes Pfeifkonzert der Fans, das die Hausherren sichtlich aufweckte. Zwei schnelle Powerplay-Tore von Derek Damon (27./PP2, 29./PP) ließen wieder Hoffnung keimen. Im Schlussdrittel hielten die Villacher dann zwar voll dagegen, ließen aber gleich mehrere hochkarätige Chancen aus, womit es beim 2:4 blieb.

 VSV - KHL Medvescak Zagreb 2:4 (0:2,2:2,0:0)
Villacher Stadthalle, 3.000 Zuschauer, SR Cervenak/Kamsek
Tore: Damon (27./PP2, 29./PP) bzw. Naglich (12./PP), Zanoski (15./SH), Sertich (23./PP), Brine (26./SH)
Strafminuten: 16. bzw. 24

RB Salzburg - Olimpija Ljubljana 3:2 n.P.

  Den vierten Sieg en suite hat Meister Red Bull Salzburg am Sonntagabend gefeiert: Die Hausherren hatten allerdings sehr viel Mühe, ihre tolle Heimserie gegen Olimpija Laibach aufrechtzuerhalten. Der Meister gewann erst im Penaltyschießen mit 3:2 (0:0,2:1,0:1/0:0/1:0) und feierte damit den zehnten Sieg über die "grünen Drachen" auf eigenem Eis. Laibach ist dank des Auswärtspunkts nach der sechsten Runde weiter Zweiter, die "Bullen" liegen auf dem vierten Zwischenrang.

Das Spiel begann sehr flott und die Laibacher zeigten eindrucksvoll, dass sie nicht zufällig schon vor dem Spiel acht Zähler auf ihrem Konto hatten. Nicht zuletzt der ausgezeichnete Goalie Jean Philippe Lamoureux war für die Slowenen ein echter Rückhalt, der dem Schusshagel der Salzburger lange standhielt. Nach einem torlosen ersten Spielabschnitt gelang dann Dominique Heinrich in der 23. Minute der Führungstreffer für die Hausherren, doch die Laibacher glichen schon fünf Minuten später durch Hughes aus. Kurz vor dem Ende des Mitteldrittels stellte Robert Earl mit seinem schon sechsten Saisontreffer in Minute 39 wieder die Führung her.

Die vermeintlich letzten 20 Minuten verliefen wie auf schiefer Ebene, die Salzburger fanden Chancen am laufenden Band vor, scheiterten jedoch entweder an Lamoureux, der Stange oder am eigenen Unvermögen. Nach einer torlosen Verlängerung ging es ins Penaltyschießen, das ebenfalls lange torlos blieb, denn Salzburg-Goalie Joshua Tordjman parierte alle drei Penaltys der Gäste. Für den erlösenden Treffer sorgte der 31-jährige Kanadier Ramzi Abid.

EC Red Bull Salzburg - HDD Olimpija Ljubljana 3:2 n.P. (0:0,2:1,0:1/0:0 - 1:0)
Salzburg, Eisarena Volksgarten, 2.000, SR Berneker/Falkner.
Tore: Heinrich (23.), Earl (39.), Abid
(entscheidender Penalty) bzw. Hughes (28.), Taylor (54.).
Strafminuten: 4 bzw. 12.

Graz 99ers - Orli Znojmo 7:1

48 Stunden nach dem 3:8-Debakel in Klagenfurt gegen den KAC haben die Graz 99ers am Sonntag eine deutliche Reaktion gezeigt. Die Steirer feierten einen 7:1-(2:1,5:0,0:0)-Kantersieg gegen HC Znojmo und gewannen erstmals in dieser Saison vor Heimpublikum.

Ein kurioser Heber von Zdenek Blatny nach einem Gestocher brachte Graz in Führung (8.). Nach dem Ausgleich der Tschechen durch Vladimir Riha (13.) spielten nur noch die Hausherren. Dem 2:1 durch Oliver Latendresse (19.) folgte ein fulminantes Mitteldrittel, das die Grazer gleich mit 5:0 für sich entschieden.

Nach den Toren von Matthias Iberer (24.) und Latendresse (32.) verließ Znojmo-Tormann Ondrej Kacetl entnervt das Eis. Sein Ersatz Filip Landsman kassierte aber durch Dustin van Ballegooie (34./PP), Brett Lysak (38.) und Latendresse (39.) schnell drei weitere Tore. Im Schlussdrittel gab es keine Treffer mehr, dafür zahlreiche Zeitstrafen.

Graz 99ers - HC Znojmo 7:1 (2:1,5:0,0:0)
Graz, 950, SR Trilar/Veit
Tore: Blatny (8.), Latendresse (19., 32., 39.), Iberer (24.), Van Ballegooie (34./PP), Lysak (38.) bzw. Riha (13.)
Strafminuten: 18 plus 10 Disziplinar Lysak bzw. 12

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