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KAC schlägt Linz, Salzburg gewinnt Krimi

LAOLA1 Foto: ©
Die Black Wings Linz müssen in der 22. Runde der EBEL-Saison die vierte Niederlage einstecken. Der KAC schlägt den Tabellenführer zu Hause nach 0:2-Rückstand mit 5:3.

Salzburg besiegt die Graz 99ers mit 5:4. Das entscheidende Tor erzielt Robert Earl 7 Sekunden vor Schluss.

Der VSV lässt Jesenice beim 4:0-Heimsieg keine Chance und gibt die Rote Laterne an die Slowenen ab. Ljubljana muss sich Zagreb zu Hause mit 1:2 geschlagen geben.

Fehervar gegen Znojmo endet 2:3 n.P.

KAC - Black Wings Linz 5:3

Mit einem 5:3-(0:2,3:1,2:0)-Heimerfolg über Leader Black Wings Linz hat der zweitplatzierte KAC am Freitag in der 22. Runde der Erste Bank Eishockey Liga den Rückstand auf die Oberösterreicher auf sechs Punkte verkürzt. Im ersten von zwei direkten Duellen an der Tabellenspitze - schon am Sonntag gastiert der KAC in Linz - mussten die Black Wings bei den "Rotjacken" die erst dritte Saisonniederlage hinnehmen und warten bereits seit über einem Jahr in Klagenfurt auf einen Sieg.

Dabei verlief der Beginn in einer spannenden, hochklassigen Partie für den KAC trotz guten Spiels denkbar schlecht. Mairitsch (12.) und Ouellette (17.) stellten schon im ersten Drittel auf 2:0 für die effizienten Linzer, bei denen Martin Grabher-Meier sein 500. Spiel auf höchstem Niveau absolvierte.

Doch die zu Hause in dieser Saison so starken Klagenfurter schlugen im Mitteldrittel zurück. Herburger (25.), Morrison (33.) und Stefan Geier (38.) stellten auf 3:3, zwischenzeitlich hatte Irmen (27.) das 3:1 für die Gäste erzielt, die in dieser Phase eigentlich die Partie kontrollierten. Das Schlussdrittel gehörte dann aber den Hausherren, die dank Pirmann (43.) und Lammers (58.) noch als 5:3-Sieger vom Eis gingen.

KAC - Black Wings Linz 5:3 (0:2,3:1,2:0)
Stadthalle Klagenfurt, 4.781, SR Dremelj
Tore: Herburger (25.), Morrison (33.), S. Geier (38.), Pirmann (43.), Lammers (56./PP) bzw. Mairitsch (12.), Ouellette (17.), Irmen (27.)
Strafminuten: 6 bzw. 12

RB Salzburg - Graz99ers 5:4

Meister RB Salzburg hat mit Kampf und Glück einen 5:4-(1:0,2:2,2:2)-Erfolg gegen Graz und damit den neunten Heimsieg geschafft. Die Gastgeber führten schon mit 3:1, lagen durch einen Shorthander der kämpferischen Grazer im Schlussabschnitt aber plötzlich 3:4 zurück, ehe Goalgetter Robert Earl sieben Sekunden vor Schluss doch noch der Siegestreffer gelang.

Salzburg war zwei Drittel lang mit deutlich besseren Torchancen ausgestattet und führte 38 Sekunden vor Schluss des zweiten Abschnittes mit 3:1. Nur elf Sekunden später und damit noch vor der Pause gelang den Grazern aber das 2:3. Das motivierte die Steirer so sehr, das sie im Schlussdrittel weiter zulegten und nach dem verdienten Ausgleich durch Jarret sogar in Unterzahl durch Routinier Zdenek Blatny den Führungstreffer zum 4:3 schafften.

In dieser Phase handelten sich die Gäste aber eine weitere Strafe ein und bei 5:3-Überzahl hatten die Salzburger kein Problem, durch Abid ihrerseits den 4:4-Ausgleich zu erzielen. Als danach das Match auf des Messers Schneide stand, besiegelte Earl mit seinem elften Saisontor eine weitere knappe Niederlage für die Grazer, die wenige Tage zuvor gegen Leader Linz 2:3 verloren hatten. Graz muss damit weiter auf einen Sieg in Salzburg warten, der bisher letzte gelang vor über zwei Jahren am 2. Oktober 2009.

RB Salzburg - Graz99ers 5:4 (1:0,2:2,2:2)
Salzburger Eisarena, 2.490 Zuschauer, SR Bogen/Kaspar
Tore: Trattnig (2.), Welser (22.), Bois (40.), Abid (55./PP2), Earl (60.) bzw. Lysak (PP1), Busque (40.), Jarrett (53.), Blatny (54./SH)
Strafminuten: 4 bzw. 10

VSV - Jesnice 4:0

Der Villacher SV hat die "rote Laterne" in der Erste Bank Eishockey Liga (EBEL) an den HK Jesenice abgegeben. Die Kärntner feierten am Freitagabend im Nachzügler-Duell vor eigenem Publikum dank Toren von Greg Kuznik (6./PP), Marco Pewal (36.), Nikolaus Hartl (38.) und Markus Peintner (46./PP) einen 4:0-(1:0,2:0,1:0)-Erfolg und zogen damit in der Tabelle an den krisengeschüttelten Slowenen vorbei.

Die Villacher mussten gegen Jesenice, das nur mit einem Legionär (Antti Pusa/FIN) in der Draustadt aufgekreuzt war, aber lange zittern, bis das zweite Shut-out innerhalb von 48 Stunden, nach dem 5:0 gegen Znojmo, fixiert war. Erst ein Doppelschlag innerhalb von 123 Sekunden gegen Ende des zweiten Spielabschnittes brachte die Adler endgültig auf die Siegerstraße. Für die Draustädter war es der vierte Heimsieg in der laufenden Saison.

VSV - HK Jesenice 4:0 (1:0,2:0,1:0)
Villacher Stadthalle, 2.600, SR Kellner/Sicorschi. Tore: Kuznik (6./PP), Pewal (36.), Hartl (38.), Peintner (46./PP)
Strafminuten: 20 + 10 Disziplinar Wanvig bzw. 12

Olimpija Ljubljana - Medvescak Zagreb 1:2

Für Olimpija Ljubljana setzte es in der 22. Runde die zweite 1:2-Niederlage en suite. Nach der Pleite gegen den KAC hatten die Drachen auch gegen Zagreb das Nachsehen. Bereits nach fünf Minuten gerieten die Hausherren in Rückstand, als Martinovic die Führung für die Bären besorgte. Kurz nach der ersten Pause stellte Kinasewich (23.) im Powerplay nach Zuspiel von Sertich und Banham auf 2:0 für die Gäste aus Kroatien. Ziga Pance schlug zwar nur eine Minute später für die Slowenen zurück, es sollte aber der letzte Treffer der Partie bleiben. In der Folge gab es zahlreiche Regelverstöße auf beiden Seiten und Morency musste mit einer Spieldauerstrafe vorzeitig duschen gehen. Ljubljana rutscht somit auf den fünften Platz zurück und Zagreb darf sich als Vierter zumindest bis Sonntag bester ausländischer Klub der EBEL nennen.

Fehervar AV19 - HC Znojmo 2:3 n.P.

Fehervar musste sich zu Hause gegen Znojmo im Penaltyschießen geschlagen geben. Die Ungarn bestimmten zwar über weite Strecken des Spiels das Geschehen, doch bei Keeper Kacetl war meist Endstation. So gingen die Gäste in der 37. Minute durch einen Shorthander von Kanko etwas überraschend in Führung. Es war das erste Tor der Tschechen nach 165 Minuten ohne Treffer. Landanyi (39.) besorgte für die Hausherren im Handumdrehen den Ausgleich und Johansson brachte die Magyaren nur weitere zwei Minuten später sogar in Front. Kominek gelang im Mitteldrittel noch der Ausgleich und nach einer torlosen Overtime verwandelte Podesva als einziger Spieler seinen Penalty zum Sieg für die Tschechen.

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