Hirscher auch im Super-G am Podest

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Marcel Hirscher gelingt ein weiterer Schritt in Richtung Gesamtweltcup-Sieg.

Nach seinem zweiten Platz im ersten RTL von Hinterstoder steht der Salzburger auch im Super-G am Podest. Der 26-Jährige landet mit 0,35 sec Rückstand auf Rang drei und baut den Vorsprung auf Henrik Kristoffersen (NOR) auf 263 Zähler aus.

Den Sieg fährt der Norweger Aleksander Aamodt Kilde ein, der den Slowenen Bostjan Kline um 0,24 Sekunden hinter sich lässt. Vincent Kriechmayr wird Vierter, Patrick Schweiger Siebenter.

Zweiter Speed-Podestplatz

Hirscher, der 0,35 Sekunden zurücklag, erbeutete 60 Punkte und machte damit erneut einen Riesenschritt in Richtung seiner fünften großen Kristallkugel in Serie. Der Titelverteidiger vergrößerte vor 14.000 Zuschauern in Oberösterreich seinen Gesamtweltcup-Vorsprung auf den Norweger Henrik Kristoffersen auf 263 Zähler.

Für den Salzburger war es der zweite Podestplatz im Super-G in dieser Saison. Am 5. Dezember hatte er sensationell in Beaver Creek gewonnen.

Kilde feiert zweiten Sieg

Kilde holte den zweiten Sieg in dieser Saison, nachdem er bereits die Garmisch-Abfahrt gewonnen hatte. Im Super-G-Weltcup liegt der Norweger als Zweiter nur noch 25 Zähler hinter seinem verletzten Landsmann Aksel Lund Svindal, der nicht mehr eingreifen kann. Hirscher fehlen als Fünftem 106 Punkte - damit ist für ihn bei noch zwei wartenden Bewerben auch die kleine Kristallkugel in dieser Disziplin theoretisch noch möglich.

"Ich bin sehr, sehr happy. Ich habe mich schon bei der Besichtigung gut gefühlt, habe Selbstvertrauen gehabt. Heute hat einfach alles gepasst", sagte der 23-Jährige. "Gewinnen ist nicht einfach. Ich muss einfach hart weiterarbeiten auf diesem Weg, dann werde ich noch öfter ganz oben stehen."

Kriechmayer "angefressen"

Lokalmatador Vincent Kriechmayr belegte den für ihn doch enttäuschenden vierten Platz. "Ich habe mir vor dem Heimrennen schon was anderes vorgenommen, wollte da am Podest sein", sagte der 24-Jährige, der im Super-G-Weltcup Dritter ist. "Ich habe das Rennen leider auf den ersten 20 Sekunden hergeschenkt. Ich bin gescheit angefressen auf mich." Im oberen Teil verriss es dem Oberösterreicher die Ski: "Ein Flüchtigkeitsfehler und ein Linienfehler. Ich habe zu viel ausgeholt und dann Stress bekommen."

Von den übrigen Österreichern stach der seit dem Chamonix-Training am Daumen lädierte Patrick Schweiger auf Platz sieben hervor. "Für mich kommt das nicht unerwartet. Im Super-G war ich vor Korea eigentlich immer gut dabei. Die Nummer (Startnummer 4; Anm.) hat heute natürlich auch gepasst", erklärte der Salzburger. Hannes Reichelt belegte den 16. Platz, Romed Baumann landete auf Rang 23. Auch Johannes Kröll und Christian Walder als ex aequo 29. fuhren in die Punkteränge.

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