"Positiver Test" in Jeongseon: "Waren überrascht"

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Sowohl die Organisatoren als auch die FIS zeigen sich nach der Weltcup-Premiere auf der Olympia-Strecke in Jeongseon zufrieden.

"Das war ein positives Test-Event, großartige Arbeit. Wir waren alle überrascht", sagt FIS-Renndirektor Markus Waldner.

Bis zu den Spielen 2018 wird es dennoch Adaptierungen geben. "Das ist mehr oder weniger die Raceline, aber wir können bei der Kurssetzung noch was machen, im Streckenteil Blue Dragon Valley. Und bei zwei Sprüngen müssen wir das Terrain etwas verändern."

"Eine Abfahrt, speziell für Olympia"

"Es ist eine Abfahrt, die speziell für Olympia gemacht wurde. Es ist nicht Wengen oder Kitzbühel, das brauchen wir für Olympia nicht. Aber sie werden sie noch etwas verbessern in den nächsten zwei Jahren. Das wird notwendig sein, es muss noch ein bisschen schwieriger werden. Aber bei Olympia hat man alle Nationen, da brauchen wir einen Kurs, der für alle gut ist", erläutert FIS-Präsident Gian Franco Kasper.

"Hier wirkt sich jeder Fehler extrem aus, weil eine Abfahrt mit diesen Bedingungen einfach eine Spur zu leicht ist. Man könnte mehr vereisen, das würde dazu beitragen, dass es spektakulärer wird. Aber es gibt eh Ideen, mal sehen, was dann rauskommt", sagt ÖSV-Rennsportleiter Andreas Puelacher, der sich über den sechsten Platz von Otmar Striedinger freute. "Ich kann mich schon anfreunden mit der Olympiastrecke", sagt der Kärntner.

"Großer Druck" für Sieger Jansrud

Auf Du und Du mit der Strecke ist bereits der Tagessieger Kjetil Jansrud. "In zwei Jahren habe ich wahrscheinlich einen großen Druck. Es wurden schon so viele Medaillen gewonnen, natürlich hofft da alles auch auf Abfahrtsgold. Aber wer weiß, was in zwei Jahren sein wird und wie ich da in Form sein werde", meint der 30-Jährige.

"Es macht Spaß, es ist eine gute Abfahrt. Und generell muss man alles fahren können. Die Sprünge sind sehr groß, das ist aufregend. Natürlich ist es anders als Kitzbühel, da kann man sich fürchten", sagt Jansrud.

Kurz, aber spannend

Bei Olympia wird mit einer noch direkteren Kurssetzung die Laufzeit deutlich unter 1:40 Minuten betragen - kein Problem für den Abfahrtsdritten Steven Nyman (USA): "Es ist kurz, aber das ergibt ein enges Rennen, das ist dann für die Zuschauer auch spannend."

Auch der zweitplatzierte Dominik Paris (ITA) äußert sich positiv. "Es macht Spaß. Es ist nicht der längste Kurs, aber die Kurven sind gut und der Speed ist okay." 

Abfahrer nehmen Olympia-Piste für 2018 erstmals unter die Lupe. Auch "Architekt" Bernhard Russi ist dabei. Die Bilder: Bild 1 von 19 | © GEPA
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