Marion Bartoli fürchtet um ihr Leben

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Am Rande des Grand-Slam-Turniers in Wimbledon wurde eine tragische Geschichte bekannt: Marion Bartoli, die Siegerin von 2013, wurde in der vergangenen Woche aufgrund ihres extremen Gewichtsverlustes der Start bei einem Einladungs-Turnier im All England Club aus ärztlicher Sicht verweigert.

Gerüchte über eine mögliche Magersucht dementiert die Französin aber. Sie kämpfe gegen einen sehr seltenen Virus. "Ich fürchte um mein Leben. Ich habe Angst, dass plötzlich mein Herz aufhört zu schlagen."

Namenloser Virus

Der Virus sei so selten, dass medizinische Experten noch nicht einmal einen Namen dafür gefunden hätten.

Bartoli sei durch die Erkrankung extrem anfällig geworden. Sie könne sich nur mehr von Salatblättern und geschälten Gurken ernähren. Zur Körperpflege müsse sie Mineralwasser verwenden, da sie sogar auf normales Leitungswasser negativ anspreche.

"Das ist kein Leben mehr"

"Das ist kein Leben mehr. Ich überlebe eigentlich nur", erzählte die 31-Jährige in einer britischen TV-Show. Die ehemalige Weltranglisten-Siebente glaubt, dass sie sich im Zeitraum zwischen Jänner und Februar auf Reisen zwischen Australien, New York und Indien infiziert habe.

Seitdem verlor die 1,70 Meter große Bartoli über 20 Kilogramm an Körpergewicht, womit sie auf nur mehr 48 Kilogramm komme.

"Mein Leben ist ein einziger Albtraum"

Am Montag wolle sich die in ihrer aktiven Tennis-Karriere aufgrund ihrer molligen Erscheinung oftmals gehänselte Französin in eine klinische Behandlung begeben.

"Mein Leben ist ein einziger Albtraum. So etwas würde ich niemandem wünschen - und es wird leider immer schlimmer."

Christian Frühwald

 

 

Auf Twitter finden sich bereits viele Vergleichs-Fotos von Bartoli, wie stark die Französin in den letzten Monaten wirklich abmagerte:

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