Djokovic & Williams angeschlagen in US Open

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Titelverteidiger Novak Djokovic und die sechsfache Siegerin Serena Williams gehen angeschlagen in die US Open.

Mental, weil beide das heiß ersehnte Olympia-Gold verpassten. Körperlich, weil Verletzungen plagen.

Während die US-Amerikanerin mit einer verletzten rechten Schulter zurechtkommen muss, schlägt sich der Serbe mit privaten und Handgelenkproblemen herum: "Wir alle haben private Probleme und Herausforderungen. Aber es ist jetzt gelöst und das Leben geht weiter", wiegelt Djokovic ab.

Schwere Zeit

Djokovic geht in Flushing Meadows auf seinen 13. Titel bei einem Major los, doch nach seinem tollen Start mit u.a. den Triumphen bei den Australian und den French Open, nach denen er als erster Spieler seit Rod Laver (1969) alle vier Titel gleichzeitig hielt, kam Sand ins Getriebe. Es folgten ein sensationelles Drittrunden-Aus in Wimbledon gegen Sam Querrey (USA), exakt in dieser Zeit plagten den Serben aber private Probleme, die Djokovic zwar erwähnte, aber nicht näher darauf eingehen wollte.

Die aktuelle Handgelenksverletzung, die den "Djoker" seit etwa dreieinhalb Wochen plagt, war es nicht. In Sachen Handgelenk tue er alles in seiner Macht stehende, um "so nahe an 100 Prozent heranzukommen wie möglich".

Er habe aber nicht genügend Zeit gehabt, da die US Open eben vor der Tür standen. Er hat sich Strombehandlungen unterzogen, die Verletzung spüre er vor allem bei der Rückhand, verriet er.

Djokovic beginnt am Montag gegen den Polen Jerzy Janowicz im Kampf um seinen dritten Titel nach 2011 und 2015 im New Yorker Stadtteil Queens.

Kaum Spielpraxis

Die "Queen" der Damen, Serena Williams, ist wegen einer Verletzung ihrer rechten Schulter verunsichert. "Ich habe nicht viel gespielt, nicht viel trainiert, aber ich beginne mich jetzt ein bisschen besser zu fühlen", sagte die Weltranglisten-Erste.

Der Druck ist für sie im Vergleich zum Vorjahr aber geringer. "Ich bin sicher relaxter", gestand Williams, die 2015 mit einem Titel bei den US Open den "Grand Slam", den Sieg von allen vier Majors im gleichen Jahr, hätte schaffen können, dann aber im Halbfinale überraschend an Roberta Vinci gescheitert war.

Die aktuellen Schulterprobleme, so die noch 34-jährige US-Amerikanerin, seien am Tag nach dem gewonnenen Wimbledon-Finale gegen Angelique Kerber (GER) aufgetreten.

Nicht mehr Nummer eins?

Williams kam mit nur sieben Turniereinsätzen nach New York. "Da kann man nichts machen, ich muss einfach aus jeder einzelnen Gelegenheit das beste machen", sagte die Weltranglisten-Erste, die im Ranking nur noch knapp vor Kerber führt. Verliert sie vor dem Semifinale, ist Williams ihre Nummer-eins-Position los.

Hierbei unterscheiden sich Williams und Djokovic wieder: Denn der Serbe bleibt unabhängig vom Abschneiden in New York auch danach weiter Nummer eins der Welt.

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