Köllerer über Wettskandal: ATP schützt Topspieler

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Der gesperrte Daniel Köllerer ist über die mutmaßlichen Betrügereien in der Tennis-Szene nicht überrascht.

"Dass Wettmanipulation immer größer wird, war schon klar, als ich gespielt habe. Dass nun Grand-Slam-Sieger involviert sein sollen, ist erschütternd", so der Welser.

Der 32-Jährige sagt auch: "Die ATP würde nie Djokovic, Federer, Nadal oder Murray sperren und obwohl ich mir nicht vorstellen kann, dass solche Topspieler ein Match 'verschieben' würden, wäre das ja für die ATP wie Selbstmord."

"Topspieler werden geschützt - unwichtige Spieler geopfert", erklärt Köllerer, der sich laut Angaben seines Managements derzeit für TV-Aufnahmen in der Karibik befindet.

Dass ATP-Chef Chris Kermode in der aktuellen Diskussion Beweise verlange, um mutmaßlich involvierte Spieler bestrafen zu können, erbost Köllerers Manager Andreas Witek.

"Ich finde es eine Frechheit, dass Kermode so eine Aussage trifft, ohne dabei an seinem schlechten Gewissen zu ersticken! Es gab absolut keine Beweise bei Daniel, und trotzdem wurde er lebenslang gesperrt und damit sein Leben zerstört. Mit dieser Aussage erklärt er eigentlich auch Daniel für unschuldig", sagt Witek.

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