Thiem in Miami gegen Granollers oder Coric

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Dominic Thiem trifft beim ATP-1000 in Miami in der zweiten Runde entweder auf den Spanier Marcel Granollers oder den Kroaten Borna Coric. Das ergibt die Auslosung am Montag, bei der Österreichs Nummer eins als "Glücksengerl" fungiert.

Der 23-jährige Österreicher, der in Florida an Nummer sechs gesetzt ist, führt gegen Granollers im Head-to-Head mit 3:0. Gegen Coric hat Thiem noch nie gespielt.

Die angeschlagen Topstars Andy Murray und Novak Djokovic fehlen beim Hartplatz-Event.

Weiße Weste

Gegen den 30-jährigen Granollers hat Thiem noch eine weiße Weste. Drei Duelle 2014 in Barcelona, Hamburg und Kitzbühel gingen genauso an den Weltranglistenachten wie jenes 2016 im French-Open-Achtelfinale. Alle Partien, die alles andere als eine klare Sache waren, fanden auf Sand stand, auf Hartplatz kommt es also zur Premiere. Der spanische vierfache Turniersieger liegt im Ranking auf Position 41, konnte diese Saison aber noch nicht überzeugen, gewann erst zwei Saisonspiele bei sechs Niederlagen.

 Auch der 20-jährige Coric konnte diese Saison auf der Tour noch nie das Achtelfinale überwinden. Gegen die Nummer 62 der Welt hat Thiem noch nie gespielt. Sollte der ÖTV-Spieler seine Auftakthürde meistern, würde der Papierform nach der Italiener Paolo Lorenzi warten. Im Achtelfinale könnte es gegen den Tschechen Tomas Berdych, im Viertelfinale gegen den in Topform befindlichen Schweizer Australian-Open-Sieger Roger Federer gehen.

Gute Erinnerungen an das Vorjahr

An Miami hat Thiem ganz gute Erinnerungen. Bei seiner ersten Teilnahme 2014 erreichte er aus der Qualifikation heraus die zweite Runde, 2015 war erst im Viertelfinale Endstation und 2016 im Achtelfinale gegen den topgesetzten Serben Novak Djokovic mit 3:6,4:6.

Der Weltranglistendritte Stan Wawrinka aus der Schweiz ist dadurch bei dem Turnier in den USA, bei dem fast sieben Millionen Dollar an Preisgeld ausgeschüttet werden, topgesetzt. Kei Nishikori (JPN), Milos Raonic (CAN), Federer und Rafael Nadal (ESP) sind auch noch vor Thiem gereiht. Der Lichtenwörther geht auch im Doppel an den Start, wie seine Landsleute Alexander Peya und Oliver Marach. Der Bewerb ist noch nicht ausgelost. Das Herren-Einzel startet am Mittwoch, die ohne österreichische Beteiligung über die Bühne gehende Damen-Konkurrenz bereits am Dienstag.

Die besten Bilder von Dominic Thiem in der Tennis-Saison 2017:

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Dominic Thiem beginnt die Saison 2017 im australischen Brisbane.

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Nach seinem Auftaktsieg über Sam Groth, scheitert der Lichtenwörther in drei Sätzen am Bulgaren Grigor Dimitrov.

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In Sydney läuft es ähnlich: Nach Freilos und Auftaktsieg über Gastao Elias ist gegen den überraschend stark spielenden Briten Daniel Evans im Viertelfinale Endstation.

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Dann stand auch schon das erste Saison-Highlight auf dem Programm: In Melbourne startete Thiem mit einem Vier-Satz-Erfolg über Struff ins erste Grand-Slam-Turnier des Jahres.

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Auch gegen den jungen Australier Jordan Thompson benötigte der Niederösterreicher vier Sätze.

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Und auch gegen den Franzosen Benoit Paire musste Thiem einen Satzverlust einstecken.

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Trotz teilweise schwankender Leistungen schafft es Thiem dadurch relativ souverän ins Achtelfinale.

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Dort kommt es zum Treffen mit seinem guten Freund David Goffin. Erneut wurde der Belgier seinem Ruf als "Thiem-Angstgegner" gerecht.

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In vier Sätzen hat der Belgier das bessere Ende für sich.

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Der Start in die Hallen-Saison läuft nicht nach Wunsch: Auftaktniederlage in Sofia gegen den Georgier Nikoloz Basilashvili.

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In Rotterdam lief es dank Siegen über Alexander Zverev und Gilles Simon schon besser. Im Viertelfinale verlor Thiem gegen Pierre-Hugues Herbert.

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So richtig rund läuft es dann allerdings bei seiner Rückkehr auf seinen Lieblingsbelag Sand beim ATP-500-Turnier in  Rio de Janeiro.

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Dank Siegen über Janko Tipsarevic, Dusan Lajovic, Diego Schwartzman und Albert Ramos-Vinolas stürmte Thiem souverän ins Endspiel.

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Dort überließ er auch seinem Finalgegner Pablo Carreno-Busta keinen Satzgewinn. 

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In beeindruckender Manier sichert sich Thiem nach Acapulco 2016 den zweiten 500er Titel seiner Karriere.

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Ein prominenter Gratulant überreicht den Siegerpokal: Der dreifache French-Open-Sieger Gustavo Kuerten!

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Da schmerzt es auch nicht, dass es danach in Acapulco nicht mit der Titelverteidigung klappt: Viertelfinal-Aus gegen den späteren Sieger Sam Querrey.

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Über Süd- und Mittelamerika geht es für Thiem schließlich nach Nordamerika: Im kalifornischen Indian Wells steigt das - so sagt man - fünfte Grand-Slam-Turnier des Jahres.

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Bei dem dortigen ATP-1000-Event fühlt sich der Österreicher von Beginn an pudelwohl.

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Nach seinem Freilos in Runde eins fertigt Thiem den Franzosen Jeremy Chardy mit 7:6 (2), 6:2 ab.

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Auch der Deutsche Mischa Zverev ist den druckvollen Schlägen des ÖTV-Stars nicht gewachsen.

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Da bleibt dann auch mal Zeit für ein kleines Trainingsmatch mit Superstar Rafael Nadal.

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Während Nadal an Federer scheitert, stürmt Thiem mit einem glatten 6:2, 6:4-Erfolg über Gael Monfils ins Viertelfinale.

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Damit schafft es Thiem zum bereits vierten Mal in seiner Karriere bei einem ATP-1000-Turnier unter die letzten Acht.

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Dort wartet mit dem Schweizer Stan Wawrinka die Nummer drei der Tennis-Welt.

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Die beiden liefern sich ein hochklassiges Duell. Am Ende hat der Schweizer ganz knapp im Tiebreak des dritten Satzes die Nase vorne.

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Weniger gut läuft es danach in Miami: Schon in seinem Auftaktspiel muss sich Thiem dort dem jungen Kroaten Borna Coric nach einer durchwachsenen Leistung geschlagen geben.

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Mit der Rückkehr auf seinen Lieblingsbelag Sand läuft es für Thiem dann wieder besser.

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Beim ATP-1000-Turnier in Monte Carlo scheitert er erst im Viertelfinale an Angstgegner David Goffin.

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In Barcelona (ATP 500) schafft er nach einem Sieg über Andy Murray - seinem ersten über eine amtierende Nummer eins - den Sprung ins Endspiel.

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Erst dort ist dann gegen den unumstrittenen Sandplatz-König Rafael Nadal Endstation.

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Auch beim 1000er in Madrid stürmt Österreichs Aushängeschild ins Endspiel.

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Gegner ist erneut Rafael Nadal. Thiem bringt den Spanier ins Wanken, verliert in einem hochklassigen Match aber in zwei Sätzen.

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Weiter geht es beim 1000er Turnier in Rom, wo Thiem wieder für Schlagzeilen sorgt.

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Im Viertelfinale besiegt er Rafael Nadal und ist damit der erste Spieler, der den Spanier nach 17 Siegen in dieser Saison auf Sand bezwingen kann.

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Im Halbfinale ist der Tank gegen Novak Djokovic leer - die Woche kann dennoch als weiterer, großer Erfolg betrachtet werden.

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Textquelle: © LAOLA1.at/APA

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