Lavillenie vergleicht Rio mit Nazi-Spielen 1936

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Renaud Lavillenie übt nach seiner Stabhochsprung-Niederlage gegen Lokalmatador Thiago Braz da Silva heftige Kritik am Publikum in Rio.

"Das war kein Fair Play vom Stadion", meint der Franzose, bei dessen Sprüngen die Zuschauer pfiffen.

Der Weltrekordler zieht sogar einen Vergleich mit den nationalsozialistischen Spielen von Berlin: "Ich habe den Brasilianern nichts getan. 1936 war die Menge gegen Jesse Owens. Seitdem haben wir so etwas nicht gesehen."

Owens gewann als schwarzer Athlet in Berlin vier Goldmedaillen. In Hitler-Deutschland wurde dies nicht gern gesehen.

Lavillenie musste sich nach Gold in London nun mit Silber zufrieden geben. Vor seinem letzten Versuch zeigte er dem Publikum Daumen nach unten: "Ich habe den Leuten gezeigt, dass wir nicht in einem Fußballstadion sind. In der Leichtathletik ist dafür kein Platz."

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