Russland-Doping: IOC berät über Sanktionen

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Nach den Enthüllungen über staatlich gelenktes Doping von Russland bei den Olympischen Winterspielen 2014 in Sotschi will das Internationale Olympische Komitee so schnell wie möglich über Maßnahmen entscheiden. 

Am Dienstag soll die IOC-Exekutive eine Telefonkonferenz einberufen haben, um Sanktionen im Hinblick auf die Olympischen Sommerspiele in Rio (5. bis 21. August) zu besprechen.

Die WADA empfahl dem IOC, einen Komplett-Ausschluss der russischen Sportler von Olympia zu prüfen.

Bei den Leichtathleten verhängten die IAAF bereits die Höchststrafe: russische Sportler dürfen nicht an den Spielen in Rio teilnehmen.

FIFA prüft Vorwürfe gegen Sportminister Mutko

Russland Ministerpräsident Dmitri Medwedew hat als erste Maßnahme dem im WADA-Bericht schwer belasteten stellvertretenden Sportminister Juri Nagornich am Montag des Amtes enthoben.

Spekulationen, nach denen auch Sportminister Witali Mutko möglicherweise von Maßnahmen betroffen sein könnte, wies Kremlsprecher Dmitri Peskow zurück. Mutko werde im Bericht nicht als unmittelbar Beteiligter eingestuft.

Allerdings soll er an der Vertuschung von zwölf positiven Dopingfällen im russischen Fußball mitgewirkt haben. Der Internationale Fußball-Verband (FIFA) kündigte noch am Montag an, diese Vorwürfe zu prüfen und dann "entsprechende Schritte" zu setzen.


Textquelle: © LAOLA1.at/APA Zum Seitenanfang»
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