Szilagyi Matchwinner beim Überraschungs-Comeback

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Was für ein Auftritt von Viktor Szilagyi! Eigentlich hat der 38-Jährige seine aktive Karriere beim Bergischen HC beendet und sich auf den Posten des Sportlichen Leisters zurückgezogen.

Weil sein Verein aber mit argen Personalproblemen im Rückraum zu kämpfen hat, hat sich der 201-fache ÖHB-Teamspieler in der 5. Runde kurzerhand zu einem Comeback entschieden.

Und der Routinier avancierte beim 22:20-Auswärtssieg gegen den HSG Wetzlar sogar zum Matchwinner, war mit sieben Treffern Topscorer.

Von der Bank gekommen

Es war der erste Sieg, den der Bergische HC in der laufenden Saison einfahren konnte.

Szilagyi saß zunächst auf der Bank, stand nach zwölf Spielminuten aber zum ersten Mal auf dem Parkett und riss das Spiel danach immer mehr an sich.

"Ich wusste nicht genau, wo ich hin muss"

Er sagt: "Das Projekt Wetzlar hat erst einen Tag vor dem Spiel für mich begonnen. Ich habe zwar immer mal mittrainiert, aber nur im Sinne von Abtrainieren. Wenn ein Außen gefehlt hat, habe ich halt mal da gespielt. Das habe ich an den Beinen schnell gemerkt. Da hilft dann natürlich auch das eine oder andere Erfolgserlebnis."

Szilagyi weiter: "Und ich bin ja auch noch nicht so sehr lange raus. Großes Kompliment an unseren Trainer, das war nicht einfach für ihn. Da war ja auch viel Kuddelmuddel beim Rauslaufen, ich wusste manchmal auch nicht genau, wo ich gerade hin muss. Das ist einfach unser Tag. Was wir erlebt haben, ist vielleicht noch wichtiger als die zwei Punkte an sich."

An eine dauerhafte Rückkehr denkt der Rechtshänder aber nicht: "Das war jetzt eine Entscheidung für ein Spiel."

 

Seine unglaubliche Karriere:



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