Pöltl will Gasol und Nowitzki nacheifern

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Im Rahmen der NBA Draft Combine in Chicago vergleicht Jakob Pöltl seine Spielanlage im Interview mit Journalisten mit der eines der besten Europäer aller Zeiten.

Pau Gasol sei ein Spieler, dem er vom Stil her nacheifern könne.

"Er ist sehr vielseitig, hat einen guten Touch rund um den Korb und ist ein sehr guter Passer. Er kann auch dribbeln", sagt der Wiener über den Spanier, der bislang zwei NBA-, einen WM- und drei EM-Titel sowie zwei Olympia-Silbermedaillen gewonnen hat.

"Er ist ein Winner"

"Er steigt auch raus und wirft Dreier. Ich hoffe, dass ich dorthin kommen kann. Er ist ein Winner und hat Meisterschaften geholt." Er könne das auch erreichen, gibt sich Pöltl selbstbewusst.

Tatsächlich findet man durchaus große Parallelen zwischen dem 20-Jährigen und dem je zweifachen All-NBA-Second- und Third-Teamer, sechsfachen All-Star, WM- und zweifachen EM-MVP.

Koordinative Fähigkeiten, Position, Größe, Spielverständnis und Ehrgeiz sind nur einige Bereiche, in denen sich das Duo ähnelt. An die NBA-Erfolge Gasols anschließen zu können, ist natürlich im Moment noch mehr ein Traum, dessen ist sich Pöltl bewusst.

Ein Nowitzki für Österreich?

Auch auf einen zweiten europäischen Superstar, den wohl besten des "alten Kontinents" in der Liga-Geschichte, wird das Gespräch bei der Interview-Session gelenkt: Dirk Nowitzki.

Auf die Frage, wie wichtig der Deutsche in Pöltls Basketball-Leben sei, meint dieser: "Er ist in dem Sinn wichtig, dass ich das, was er für Deutschland gemacht hat, für Österreich tun kann."

Der fünffache ÖBV-Teamspieler weiß auch hier um die Höhe der gelegten Latte: "Es wird schwer werden, weil die Rolle, die er für Deutschland gespielt hat, unglaublich riesig ist, aber ich hoffe, dass ich einen ähnlichen Einfluss auf den österreichischen Basketball haben kann."

Pelicans und Lakers "könnten passen"

Pöltl wird auf verschiedene Szenarien angesprochen, darunter die Möglichkeit, von den New Orleans Pelicans gedraftet zu werden und mit dem aufstrebenden Big Man Anthony Davis zusammen zu spielen.

"Es könnte passen. Er zieht viel Aufmerksamkeit auf sich, was seinen Teamkollegen viele Freiräume verschafft. Das könnte sehr gut funktionieren", sagt der Wiener, der sich selbst auch im Lakers-Trikot gut vorstellen könnte.

Der Neubeginn bei den Kaliforniern würde ihm eine gute Chance geben, meint der zukünftige erste Österreicher in der NBA: "Die Lakers würden aus dem Blickwinkel passen, dass ich mich gemeinsam mit ihnen entwickeln und viel auf dem Court stehen könnte."

Noch sind Einschätzungen über die erste NBA-Destination aber recht spekulativ. Ein wenig klarer dürfte das Bild in der Nacht auf Mittwoch (MEZ) werden, wenn in der Draft Lottery die Reihenfolge der Teams ausgelost wird.


Hubert Schmidt


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