Fix! Red Bull tauscht Fahrer aus

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Das Gerücht bestätigt sich: Innerhalb der Red-Bull-Teams kommt es ab dem Spanien-GP zu einem Fahrer-Tausch.

Max Verstappen rückt zu Red Bull Racing auf, Daniil Kvyat muss sein Cockpit räumen und fährt ab sofort für Toro Rosso.

"Wir sind in der glücklichen Lage, dass alle vier Fahrer bei Red Bull Racing und Toro Rosso Langzeitverträge mit Red Bull haben. Daher haben wird die Flexibilität, sie zwischen den Teams zu wechseln."

Kvyat sorgte in Sotschi mit einer Start-Kollision mit Vettel für Aufregung.

Form wiederfinden

"Dany kann sich bei Toro Rosso, einem Team das er kennt, weiterentwickeln. Er erhält die Chance, seine Form wiederzufinden und sein Potential zu zeigen", so Horner weiter.

Eine Aussage, die in die Kategorie "klassisches F1-Sprech" einzuordnen ist. Denn Kvyat schaffte beim GP von China - dem Rennen vor Sotschi - als Dritter den Sprung aufs Podest. Der Tausch ist wohl als direkte Reaktion auf Kvyats Manöver bei GP von Russland zu sehen.

"Die Bilder sprechen für sich", hatte Vettel danach gesagt. Kvyat half da auch eine Entschuldigung beim Deutschen nicht, dessen Nachfolge bei Red Bull er 2015 angetreten hatte.

Button überrascht

Beim Grand Prix von Spanien in gut einer Woche muss der 22-Jährige nun wieder zurück zum Toro-Rosso-Rennstall, für den er 2014 erstmals in der Formel 1 gefahren war.

"Wirklich? Ein schlechtes Rennen und Kvyat wird fallen gelassen? Und was ist mit seinem Podiumsplatz im Rennen davor", zeigte sich McLaren-Pilot Jenson Button via Twitter erstaunt über die Rochade.

"Zuckerl" im Verhandlungspoker

Verstappen hatte im Vorjahr im Toro Rosso als jüngster Pilot der Formel-1-Geschichte debütiert, nun darf er den Red Bull steuern. "Max hat sein außerordentliches Talent nachgewiesen", betonte Teamchef Horner.

Der Sohn des früheren Grand-Prix-Fahrers Jos Verstappen gilt in der Branche als Topstar der Zukunft, vor allem Ferrari wurde mehrfach Interesse an seiner Verpflichtung nachgesagt.

Wohl auch um die Verhandlungsposition im Poker um Verstappen zu stärken, zog Red Bull den vermutlich ohnehin geplanten Aufstieg des Youngsters deutlich vor. Mit Blick auf sein Debüt im Red Bull in Barcelona sagte Verstappen: "Ich kann diesen besonderen Augenblick kaum erwarten."

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