Die Austria zittert sich eine Runde weiter

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Austria Wien zittert sich in der 2. Runde des ÖFB-Cups zu einem 3:1-Sieg nach Verlängerung gegen die Vienna.

Der Regionalligist geht durch Schibany in Führung (34), dem Tor war ein Fehler von Serbest vorangegangen. Für den Ausgleich sorgt Larry Kayode (56.) per Kopf. Ansonsten kommen die "Veilchen" zu wenigen nennenswerten Chancen, die Vienna hält 90 Minuten stark dagegen.

In der Verlängerung gehen den Hausherren die Kräfte aus, Kayode (108.) und Tajouri (117.) sorgen für den Sieg.

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Umstrittener Ausgleich

Die Vienna ging durch Jannick Schibany in der 34. Minute nicht unverdient in Führung, wobei die Döblinger von einem katastrophalen Rückspiel von Tarkan Serbest zu Goalie Patrick Pentz, der kurzfristig Osman Hadzikic ersetzen musste, profitierten. Eine Rückgabe per Kopf geriet viel zu kurz, Schibany schaltete am schnellsten und umkurvte die etatmäßige Nummer drei im Tor der Veilchen.

Die Favoritner agierten in der ersten Hälfte offensiv zahnlos. Nach Wiederbeginn kam die Austria deutlich engagierter aus der Kabine. Der Ausgleich war zu diesem Zeitpunkt ebenso verdient wie umstritten. Nach einer Flanke von Christoph Martschinko stieg Kayode am höchsten.

Sein Kopfball sprang von der Unterseite der Latte wohl knapp hinter die Linie, einen endgültigen Beweis dafür blieben aber auch TV-Aufnahmen schuldig.

Yabo-Comeback bei Salzburger Kantersieg

Titelverteidiger Red Bull Salzburg hat am Mittwoch seine beeindruckende Serie im ÖFB-Cup prolongiert und mit dem 7:1 gegen Regionalligist Mannsdorf den 20. Sieg in Folge in diesem Bewerb gefeiert.

Salzburg startete perfekt in die Zweitrunden-Partie. Marc Rzatkowski erzielte bereits in der zweiten Minute den Führungstreffer für die Mozartstädter. Asger Sörensen (19.) und Hwang Hee-Chan (22.) sorgten noch vor dem Ehrentreffer des Ex-Rieders Casanova (25.) für klare Verhältnisse.

Stefan Lainer und Munas Dabbur erhöhten noch vor Pausenpfiff (36.,43.). Der Israeli erzielte kurz vor Schluss sogar noch das 6:1 (85.). Der Schlusspunkt war jedoch Reinhold Yabo vorbehalten, der sein Pflichtspieldebüt im Dress der Salzburger gab.

Der Deutsche war im Sommer 2015 von Karlsruhe an die Salzach gewechselt, zog sich jedoch kurz darauf eine schwere Knieverletzung zu. Er verwandelte einen Elfmeter zum 7:1-Endstand.

Sturm souverän im Achtelfinale

Sturm Graz ließ beim 5:0 in Bad Wimsbach ebenso keinen Zweifel am Aufstieg ins Achtelfinale auskommen.

Christian Schoissengeyr eröffnete den Torreigen der "Blackies" noch vor der Halbzeitpause. Kristijan Dobras machte den Aufstieg vorzeitig perfekt (57.).

In der Schlussphase blieben die Grazer vor dem gegnerischen Tor konsequent. Ein Eigentor von Christoph Kronberger (70.) sowie Treffer durch Roman Kienast (80.) und Deni Alar (90.) ließen schließlich auch das Resultat deutlich ausfallen.

ÖFB-Cup, 2. Runde, alle Ergebnisse:

SV Leobendorf (Landesliga NÖ) - SK Rapid Wien 0:1 (0:0)
Tor: Schößwendter (50.)

SK Bad Wimsbach (LL West) - SK Sturm Graz 0:5 (0:1)
Tore: Schoissengeyr (29.), Dobras (57.), Kronberger (70./ET), Kienast (80.), Alar (90.)

SC Mannsdorf (RL Ost) - Red Bull Salzburg 1:7 (1:5)
Tore: Casanova (25.) bzw. Rzatkoswki (2.), Sörensen (19.), Hwang (22.), Lainer (36.), Dabbur (43.,85.), Yabo (90./Elfmeter)

ASK Ebreichsdorf (RL Ost) - Cashpoint SCR Altach 3:0 (3:0)
Tore Bauer (5.), Pinter (19.), Matic (28.)

SC Ritzing (RL Ost) - FC Admira Wacker Mödling 1:3 (1:2)
Tore: Plank (40.) bzw. Monschein (3.,17.,63.)

SV Lafnitz (RL Mitte) - SV Mattersburg 4:3 i.E., 0:0 n.V.

Vienna (RL Ost) - FK Austria Wien 1:3 n.V. (1:1,1:0)
Tore: Schibany (34.) bzw. Kayode (56.,108.), Tajouri (117.)

Vienna war der Sensation nahe

Die Vienna ließ sich durch den Rückschlag jedoch nicht aus dem Konzept bringen. Das Team von Hans Kleer fand zur Überraschung der rund 3.100 Zuschauer in der regulären Spielzeit weitere Möglichkeiten vor, die Sensation zu bewerkstelligen. Der Bundesligist agierte in der Defensive wie so oft in dieser Saison unsicher und ließ dem Regionalligisten viele Räume.

In der Verlängerung hatte die Austria das bessere Ende für sich. Eine gelungene Offensivaktion leitete den hart umkämpften Favoritensieg ein. Kevin Friesenbichler spitzelte den Ball in Bedrängnis auf den Flügel zu Alexander Grünwald, der in den Strafraum lief und mit einem überlegten Querpass Kayode perfekt in Szene setzte.

Tajouri machte mit einem platzierten Schupfer ins lange Eck kurz vor Schluss alles klar (117.).

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