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ÖFB-Legionär Kuster droht in Winterthur die Bank

Der frühere Mattersburg-Schlussmann erlebte mit seinem Team zuletzt einen Aufschwung, ist künftig aber wohl dennoch Nummer zwei.

ÖFB-Legionär Kuster droht in Winterthur die Bank Foto: © GEPA

Seit seiner Ankunft im Jänner war ÖFB-Export Markus Kuster die Nummer eins beim Schweizer Erstligisten FC Winterthur.

Auch in der neuen Saison stand er bisher in jedem Ligaspiel über 90 Minuten im Kasten. Doch das könnte sich nun ändern.

Am Wochenende wurde ihm mit dem 21-jährigen Marvin Keller ein Konkurrent vor die Nase gesetzt.

Eine Ausnahme macht's möglich

Das Transferfenster in der Schweiz ist eigentlich schon seit letzte Woche geschlossen, doch bei den "Eidgenossen" herrscht eine Ausnahmeregelung für in der Schweiz ausgebildete U21-Spieler. Diese dürfen noch bis zum 31. März 2024 den Klub wechseln.

Von dieser Regelung machte man in Winterthur Gebrauch und sicherte sich die Dienste Kellers, der für ein Jahr von Young Boys Bern ausgeliehen wurde.

Wie Coach Patrick Rahmen bei "Bluewin" erklärt, dürfte der Youngster die neue Nummer eins werden. "Ich denke, dass Marvin Keller aufgrund seiner Skills einen Vorteil hat", erklärt er.

Doch das müsse der 21-Jährige "erst zeigen und beweisen". Endgültig festgelegt, wer am Samstag gegen Stade-Lausanne im Tor stehen wird, habe er sich noch nicht. "Wir haben jetzt drei gute Goalies, die im Konkurrenzkampf stehen", meint Rahmen.

Auf holprigen Saisonstart folgt Aufschwung

Der FC Winterthur hatte einen holprigen Saisonstart, einem torlosen Remis gegen Luzern folgten zwei klare Niederlagen gegen die Renommee-Klubs FC Basel und Kellers Stammklub YB Bern (jeweils 2:5).

Kuster wirkte bei den Spielen nicht immer sicher, fing sich aber zuletzt - ebenso wie die gesamte Mannschaft.

Die vergangenen drei Spiele blieb man ungeschlagen. Gegen Grasshoppers (3:1) und den FC Lausanne (5:2) ging die Rahmen-Elf als Sieger vom Platz, gegen Yverdon gelang ein 1:1-Remis.  


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