England: Nachträgliche Strafe für Schwalben

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In England können Spieler ab der kommenden Saison für "Schwalben" auch nach einem Spiel noch bestraft werden.

Diese Regeländerung beschließt der englische Verband (FA) am Donnerstag. Eine nachträgliche Sperre von bis zu zwei Spielen ist allerdings nur dann möglich, wenn es durch die Täuschung zu einem Ausschluss oder einer Elfmeterentscheidung kommen sollte.

In einer Erklärung der FA vom Donnerstag heißt es, die Strafe werde angewandt, wenn es "einen klaren und erdrückenden Beweis dafür gibt, dass der Referee durch eine Simulation getäuscht wurde und das Team des Spielers als Folge dessen einen Elfmeter zugesprochen bekommen hat und/oder ein gegnerischer Spieler vom Platz geschickt wurde." 

Die Entscheidung über solche Fälle wird in Zukunft ein Gremium fällen, das aus einem ehemaligen Schiedsrichter, einem Ex-Trainer und einem früheren Profi besteht. Das Gremium wird dazu jeden Montag Videomaterial vom Wochenende auswerten. Es muss bezüglich der strittigen Szene zu einer einstimmigen Entscheidung kommen, damit die Sperre verhängt wird.

Eine ähnliche Regel gibt es seit 2011 im schottischen Fußball.

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Textquelle: © LAOLA1.at/APA

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