Spitzenspiel zwischen Leicester und ManCity

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Die 26. Runde der Premier League beginnt am Samstag (13:45 Uhr) mit einem echten Kracher: Sensations-Leader Leicester City trifft auf den ersten Verfolger Manchester City.

Die "Citizens" sind vor eigenem Publikum seit zweieinhalb Monaten ungeschlagen, Christian Fuchs und Co. rechnen sich dennoch einiges aus. "Wir gehen in dieses Spiel so wie in jedes andere: Wir wollen gewinnen."

Die "Foxes" führen die Tabelle drei Punkte vor Manchester City an, dahinter folgen Tottenham und Arsenal.

"Europacup-Teilnahme ist kein Thema"

Leicester City übernahm im November erstmals die Tabellenführung und war seither nie schlechter als auf Rang zwei platziert. Seit knapp zwei Wochen steht Leicester wieder ganz oben, zuletzt wurde der Spitzenplatz durch ein 2:0 über Liverpool erfolgreich verteidigt.

"Wir sehen uns aber nicht als Titelkandidat, auch eine Europacup-Teilnahme ist bei uns kein Thema. Wir wollen einfach in jedem Spiel unser Bestes geben", betont Fuchs. "Bei uns ist immer ein gewisser Spaßfaktor dabei. Wir haben einen tollen Teamspirit, eine Lockerheit gepaart mit dem nötigen Ernst."

Schon seit Monaten wird dem Fast-Absteiger der vergangenen Saison ein Rückfall vorausgesagt, doch diese Prognosen werden von der Truppe rund um Goalgetter Jamie Vardy regelmäßig widerlegt. "Jeder will uns stürzen sehen, das spornt uns noch mehr an. Es ist fast die größte Motivation, es den Leuten zu zeigen, die uns nichts zutrauen", meint Fuchs.

Der Linksverteidiger stieß im Sommer zu Leicester City und etablierte sich nach kurzer Anlaufzeit als Stammkraft. 20 Pflichtspiele hat Fuchs bisher für das Sensationsteam absolviert, Verschleißerscheinungen machten sich noch nicht bemerkbar. "Ich fühle mich besser denn je. Die vielen Spiele und die hohe Belastung lassen einen härter werden."

"Magier" bei ManCity

Eine gewisse Härte wird wohl auch notwendig sein, um gegen ManCity bestehen zu können - schließlich verfügt der Vizemeister über hohe individuelle Qualität, wie Leicester-Coach Claudio Ranieri betont. "Sie haben viele gefährliche Spieler. Man kann ein perfektes Spiel abliefern und trotzdem gegen sie verlieren, weil sie Magier in der Mannschaft haben", sagt der Italiener.

Seine Mannschaft liegt nicht nur drei Punkte vor Manchester City, sondern bereits je fünf Zähler vor Tottenham und Arsenal. Die "Gunners" treten in Bournemouth an, die "Spurs" empfangen Watford, womit es zu einem Österreicher-Duell zwischen Kevin Wimmer und Sebastian Prödl kommen könnte. Marko Arnautovic trifft mit Stoke City vor eigenem Publikum auf Everton. Am Sonntag steigt das Kräftemessen der kriselnden Großclubs Chelsea und Manchester United.

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