Titel-Wahnsinn: Ranieri kämpft mit den Tränen

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Der unglaubliche Siegeslauf am Weg zum Gewinn der Premier League geht an Leicester-Trainer Claudio Ranieri nicht spurlos vorüber.

Unmittelbar nach dem Schlusspfiff im Spiel gegen Sunderland (2:0) sieht man den 64-Jährigen, wie er mit den Tränen kämpft und tief durchatmet.

"Niemand hätte gedacht, dass wir es so weit schaffen. Es ist noch nicht vorbei, aber der Titel liegt vor uns auf dem Tisch. Wir müssen ihn uns nehmen", sagt Ranieri etwas gefasster gegenüber "Sky Sports".

Drei Siege und der Titel ist fix

Auf Tottenham, das Manchester United 3:0 schlägt, haben die "Foxes" nun sieben Punkte Vorsprung. Das 2:0 in Sunderland war der fünfte Sieg ohne Gegentor in Folge.

Drei weitere würden den Titel garantieren. Nach dem Heimspiel gegen West Ham am kommenden Sonntag (14:30 Uhr) empfängt man Swansea (24. April, 17:15 Uhr), ehe man bei Manchester United (1. Mai, 14:30 Uhr) antritt.

So weit will Ranieri aber noch nicht denken: "Jetzt wartet West Ham. Eine sehr starke, gefährliche Mannschaft."

Ärger beim Sunderland-Coach

Gegen Sunderland gerät das Überraschungs-Team der Saison zwischendurch unter Druck. "Alleine in den letzten zehn Minuten haben wir zwei, drei große Chancen gehabt", ärgert sich Sam Allardyce, der Trainer der "Black Cats". 

Besonders auf die Stärke von Stürmer Jamie Vardy habe der Trainer-Routinier ausdrücklich hingewiesen: "Unsere Defensive hat Vardy genau das erlaubt zu tun, worauf ich hingewiesen habe. Er macht das gut, aber wir waren nicht bereit." 

"Die Fans müssen träumen, wir müssen fokussiert bleiben"

Mit seinen Treffern 20 und 21 hat Vardy eine sechs Spiele andauernde Torsperre beendet. Auch beim 29-Jährigen regiert nach dem Spiel eine Mischung aus Euphorie und Bodenständigkeit: "Es ist ein Schritt näher zum Titelgewinn, aber wir müssen uns verbessern."

In die gleiche Kerbe schlägt auch Ranieri: "Die Fans müssen weiter träumen und wir müssen weiter fokussiert bleiben."

Ein Rezept, das bisher bestens funktioniert hat.


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