Carragher-Wutrede über jüngere Generation

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Jamie Carragher lässt sich nach dem EM-Aus von England in der "Daily Mail" zu einer Wutrede hinreißen.

Die neue Generation an Fußballern ist ihm ein Dorn im Auge: "Ich nenne sie die Akademie-Generation, weil sie aus einer Zeit kommen, in der Fußballer noch nie so oft Training hatten."

"Die Spieler werden in die Akadamien gesteckt, sie arbeiten auf makellosen Trainingsplätzen, spielen mit der besten Ausrüstung und alles wird dafür getan, dass sie sich voll auf den Fußball konzentrieren können."

"Geld wird ihnen in den Rachen geworfen"

Die Liverpool-Legende weiter: "Wir glauben, dass wir aus ihnen Männer machen, aber in Wirklichkeit erschaffen wir Babys. Das Leben ist zu einfach."

Auch die hohen Gehälter in der englischen Premier League stoßen dem ehemaligen Verteidiger sauer auf: "Sie werden in jungen Jahren schon verwöhnt, Geld wird ihnen in den Rachen geworfen und wenn etwas schief geht, wird ihnen gesagt, dass es nicht ihre Schuld ist."

"Manche Jugendliche haben im Alter von zwölf oder dreizehn Jahren bereits Agenten. Warum werden sie aus der Verantwortung genommen? Sie leben ein Leben mit persönlichen Assistenten, Agenten und Nannys, jede Kleinigkeit wird für sie organisiert und erledigt. Manche würden nicht einmal wissen, wie man einen Urlaub oder einen Zahnarzttermin bucht", so Carragher weiter.


Die LAOLA1 Dreierkette diskutiert über die möglichen Nachfolger für ÖFB-Kapitän Christian Fuchs:

Plädoyer für Klinsmann

Als Nachfolger für den nach der Island-Pleite zurückgetretenen Roy Hodgson bringt er den deutschen US-Teamchef Jürgen Klinsmann ins Spiel.

"Er hat ein WM-Halbfinale mit Deutschland erreicht, das Copa-America-Halbfinale mit den USA und er kennt unser Spiel", so der 38-Jährige über den ehemaligen Tottenham-Legionär.

Beim englischen Verband soll dagegen ein anderer Trainer ganz oben auf der Wunschliste stehen:

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