"Wollen den Verein weiter aufbauen"

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Peter Stöger macht sich nach dem erfolgreichen Saisonstart mit dem 1. FC Köln über seine persönliche Zukunft Gedanken.

Derzeit ist er bis 2020 an die Domstädter gebunden. Eine ungewöhnlich lange Laufzeit für einen Trainer.

"Wir sind uns einig, dass wir, wenn alles einigermaßen normal verläuft, den Verein weiter aufbauen wollen. Jörg Schmadtke hat auch einen Vertrag über diese Laufzeit", so Stöger im "Kicker".

Auf die Frage nach dem Reiz des ÖFB-Teamchefpostens hat er eine klare Antwort.

Irgendwann ÖFB-Teamchef?

"Darüber denke ich überhaupt nicht nach. Ich habe in Köln wohlwissentlich bis 2020 unterschrieben", sagt der Wiener, der auch den Grund für die lange Laufzeit erklärt.

"Gehst du in dein letztes Vertragsjahr und verlierst fünfmal, heißt es: Die verlängern sowieso nicht mit ihm, Gewinnst du fünfmal, fragen alle: Warum unterschreibt er nicht? Das zehrt an den Nerven und kostet Energie, für alle handelnden Personen, auch für die Spieler. Deshalb versuchen wir das fernzuhalten."

Projekt steht über CL-Garantie

Auch für den Fall, dass ein Klub mit Champions-League-Garantie lockt, verspricht Stöger, Köln treu zu bleiben: "Als ich aus Österreich weggegangen bin, hatte ich die Möglichkeit, mit Austria Wien Champions League zu spielen. Ich bin in die 2. Liga zu Köln gewechselt. Wissend, dass es zwar zweitklassig, aber ein großer Klub ist. Es ist ein interessantes Projekt, dem widme ich mich ganz."

Einen Karriereplan im klassischen Sinne verfolge er also nicht. "Ich muss keinem beweisen, etwas hinzukriegen, und bin mit mir mit meinen 50 Jahren total im Reinen. Man muss nicht immer irgendetwas nachlaufen oder auf etwas warten", so Stöger.

 

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