FSV Mainz schnappt sich Onisiwo

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Karim Onisiwo wechselt von Mattersburg in die deutsche Bundesliga zum FSV Mainz 05.

Der 23-Jährige unterschreibt beim Tabellenachten um Kapitän Julian Baumgartlinger einen Vertrag bis 2019.

Erst am Montag hatte das Arbeits- und Sozialgericht Wien den Vertrag des Flügelflitzers für ungültig erklärt, womit er die Burgenländer ablösefrei verlassen kann.

Der SVM ging bereits in Berufung.

Zuletzt wurde Onisiwo mit mehreren Klubs im In- und Ausland in Verbindung gebracht, nun macht Mainz das Rennen.

"Familiäre Atmosphäre"

"Die Gespräche mit Trainer Martin Schmidt und Manager Christian Heidel  haben mich sehr überzeugt. Ich bin sicher, dass ich in Mainz meine nächsten Entwicklungsschritte machen kann. Ich freue mich, die Mannschaft kennenzulernen, auf die familiäre Atmosphäre und den starken Zusammenhalt, von dem mir im Vorfeld schon Julian Baumgartlinger berichtet hat", so der gebürtige Wiener, der am Mittwoch mit der Mannschaft ins Trainingslager nach Marbella reist.

05-Coach Martin Schmidt beschreibt den Offensivmann, der im November beim 1:2 gegen die Schweiz im ÖFB-Team debütierte, auf der Vereinshomepage wie folgt: "Karim Onisiwo ist ein schneller, trickreicher Spieler mit einem guten Zug zum Tor, dessen Fähigkeiten sehr gut zu unserer Spielweise passen. Er bekommt bei uns die Zeit, sein Talent in Ruhe weiter zu entwickeln und auf ein höheres Niveau zu bringen. Ich freue mich auf einen interessanten Fußballer und aufgeschlossenen Typen, der sich bei uns schnell integrieren wird".

Schnell und trickreich

Manager Christian Heidel fügt hinzu: "Onisiwo ist ein hoch veranlagter Spieler mit einer nicht ganz alltäglichen Vita, dessen Entwicklung hin zum österreichischen Nationalspieler wir seit längerem genau beobachtet haben. Er ist unser nächstes, spannendes Projekt, einen jungen, hungrigen Spieler zu einem guten Bundesligaspieler zu entwickeln. Dieses Potenzial sehen wir in ihm."

Die von Heidel als "nicht ganz alltäglich" bezeichnete Vita bezieht sich darauf, dass Onisiwos Weg im Rapid- bzw. Austria-Nachwuchs eigentlich schon Richtung Profitum vorgezeichnet war, doch erst die unterklassigen Stationen Ostbahn XI, Neumarkt und Straßwalchen führten ihn dorthin.

Bei der Austria aus Salzburg rückte der dribbelstarke Kicker in den Fokus und machte zuletzt eineinhalb sehr gute Saisonen beim SVM inklusive Aufstieg in die Bundesliga. In dieser Herbstsaison erzielte er zwei Tore und sieben Assists und wurde zum ÖFB-Teamspieler.

Und ab sofort gehört er zu den österreichischen Legionären in Deutschland.

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