Später Leipzig-Sieg gegen Dortmund

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RB Leipzig darf im ersten Bundesliga-Heimspiel über einen Sieg gegen Borussia Dortmund jubeln.

Der Aufsteiger (Sabitzer 64, Ilsanker 90) steht defensiv kompakt und bereitet der Tuchel-Elf große Schwierigkeiten im Offensivspiel. Nach einer chancenarmen ersten Halbzeit, in der der BVB spielbestimmend ist, traut sich Leipzig nach Seitenwechsel mehr zu.

Schürrle trifft in Minute 83 die Latte, ehe der kurz zuvor eingewechselte Ex-Salzburger Naby Keita in der 89. Minute das Goldtor erzielt.

Die Leipziger, bei denen Salzburg-Zugang Bernardo auf der Tribüne saß, legten nach einer Viertelstunde den Respekt vor dem Champions-League-Vertreter ab und eroberten sich mit Pressing zahlreiche Bälle im Mittelfeld. Beim Solo von Timo Werner (17.) über die linke Seite verpasste Yussuf Poulsen die flache Hereingabe.

Auf der Gegenseite spitzelte Pierre-Emerick Aubameyang zwei Minuten später den Ball knapp vorbei. Auch ein strammer Schuss von Schürrle (30.) rauschte nur wenige Zentimeter am RB-Gehäuse vorbei.

Comeback von Götze

Nach einer halben Stunde verflachte das Borussen-Spiel. Zu viele Fehlpässe, keine ordnende Hand - nach dem kurzfristigen Ausfall des Japaners Shinji Kagawa (Knöchelverletzung) fehlten die zündenden Ideen in der Offensivbewegung. Diese Akzente konnte auch Mario Götze, der nach 1.239 Tagen sein Bundesliga-Comeback bei der Borussia feierte, nicht setzen.

In der zweiten Hälfte übernahm Leipzig komplett das Spielgeschehen. Einziges Manko: Nach der Balleroberung agierten die Sachsen zu hektisch, es fehlte lange an Genauigkeit.

Hasenhüttls Wechsel fruchten

Mit der Einwechslung des Schweden Emil Forsberg für Sabitzer nach einer guten Stunde brachte Hasenhüttl den Mann für die Perfektion. Auch der 19-jährige Schotte Oliver Burke, mit 15,5 Millionen Euro der bisher teuerste Leipziger Transfer, erhöhte die Qualität im RB-Spiel.

Werner hatte in der 75. Minute den Siegtreffer auf dem Fuß, doch Roman Bürki parierte. Gleich danach rettete Raphael Guerreiro den Kopfball von Marcel Halstenberg auf der Linie. In der 83. Minute streifte Schürrles Schuss nach einem Solo die Latte. Dann folgte Keitas Schuss ins Glück. 

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