Legionär-Ranking der Plätze 12 bis 7

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Deutschland ist das Ziel Nummer 1 für die heimischen Fußball-Legionäre.

19 Österreicher stehen in den Kadern der Bundesligisten. Dazu kommen etliche weitere ÖFB-Kicker in den weiteren Profi-, Amateur- und Nachwuchsligen. 

Nach dem Ende der Saison liegt es nahe, ein Fazit über die Leistungen der Österreicher in Deutschlands obersterer Spielklasse zu ziehen. LAOLA1 präsentiert deswegen das große Ranking der ÖFB-Legionäre. Als Vergleichswert dient das Ranking der Winterpause. Dabei gilt es jedoch zu beachten, dass mit den Wintertransfers drei Neulinge in der Liste zu finden sind:

 

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12. Platz: Martin Hinteregger (Hinrunde: -)

Seine Leistungen waren Gladbach nicht gut genug für eine fixe Verpflichtung. Tatsächlich zeigte der von Salzburg ausgeliehen Innenverteidiger stark schwankende Leistungen. Manchmal agierte er auch einfach nur unglücklich, wie beispielsweise bei seinem Billard-Eigentor gegen Schalke. Dem 23-Jährigen muss jedoch zu Gute gehalten werden, dass er oft auf der Linksverteidiger-Position aushelfen musste. Dort erfüllte er seine Rolle recht ordentlich, wenn man bedenkt, wie lange er dort nicht mehr zum Einsatz kam. In der Abwehrzentrale bekam Hinteregger leider nur wenige Möglichkeiten, sein wahres Können zu zeigen. Dies bemängelt er auch im LAOLA1-Video-Interview (siehe unten).

Name

Einsätze Startelf Spielminuten Tore Assists Passquote Zweikampfquote
Martin Hinteregger 10 6 658 - - 76,7% 56,1%

 

11. Platz: Markus Suttner (8.)

Nach wackeligem Beginn erkämpfte sich der Ex-Austrianer in seiner Ingolstädter Debüt-Saison schnell ein Stammleiberl. Im Herbst präsentierte er sich solide, zudem sorgte er mit seinen Freistößten für Gefahr. Kurz vor der Winterpause stoppte den 29-Jährigen jedoch ein Mittelfußbruch. Danach kam er nur schwer in die Gänge. Robert Bauer übernahm zwischenzeitlich seinen Platz in der Startelf. Erst in den letzten vier Saisonpartien erkämpfte sich Suttner diesen zurück. Übrig bleibt eine durchschnittliche Saison mit Luft nach oben.

Name

Einsätze Startelf Spielminuten Tore Assists Passquote Zweikampfquote
Markus Suttner 18 15 1341 - - 66,3% 53,5%

 

10. Platz: György Garics (6.)

Der 32-Jährige büßte im Vergleich zum Hinrunden-Ranking einige Plätze ein. Grund dafür ist eine hartnäckige Knieverletzung, die dem Rechtsverteidiger im Frühjahr zu schaffen machte. Nach dem Ende der Verletzungspause fand er nur schwer zurück in die Stammelf, bis er in den letzten zwei Saisonspielen schließlich doch seine gewohnt soliden Leistungen zeigen durfte. Garics passt perfekt in diese Darmstädter Mannschaft, die trotz beschränkter Möglichkeiten mit eisernem Defensiv-Fußball relativ souverän den Klassenerhalt schaffte. Mit seiner Erfahrung verlieh er der Lilien-Abwehr vor allem in der Hinrunde Stabilität.

Name

Einsätze Startelf Spielminuten Tore Assists Passquote Zweikampfquote
György Garics 21 20 1796 - - 66,0% 51,4%

 

9. Platz: Karim Onisiwo (-)

Zunächst fehlte die Spielgenehmigung der FIFA, dann verletzte sich Onisiwo unmittelbar vor seinem möglichen Debüt an der Zehe. Umso bemerkenswerter, dass dem Flügelspieler, der vor zwei Jahren noch in der Regionalliga kickte, schließlich doch noch bei Mainz der Durchbruch gelang. Trainer Martin Schmidt führte den 24-Jährigen mit Kurzeinsätzen an das große Bundesliga-Geschäft heran. Am vorletzten Spieltag hatte er gegen Stuttgart seinen großen Auftritt. Beim 3:1-Sieg erzielte er ein Tor selbst, bereitete eines vor und traf zudem die Stange. Man darf sich auf die nächste Saison des Wieners freuen!

Name

Einsätze Startelf Spielminuten Tore Assists Passquote Zweikampfquote
Karim Onisiwo 9 3 331 1 1 61,3% 44,4%
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8. Platz: Michael Gregoritsch (4.)

Nach einem hoffnungsvollen Herbst rechneten einige Experten in Hamburg damit, dass der 22-Jährige im Frühjahr so richtig durchstartet. Aufgrund einer hartnäckigen Zerrung musste der Steirer in der Rückrunde aber sieben Spiele lang zusehen. Danach lief es nicht mehr so richtig rund, bis in der letzten Runde doch noch seine große Stunde schlug. Mit zwei Toren und einem Assist beim 3:1 gegen Augsburg bewies Gregoritsch, dass mit ihm nächste Saison zu rechnen ist. Letztendlich kann der U21-Nationalspieler auf eine mehr als ordentliche Debütsaison in der Bundesliga zurückblicken, die Konstanz fehlt aber noch.

Name

Einsätze Startelf Spielminuten Tore Assists Passquote Zweikampfquote
Michael Gregoritsch 25 15 1435 5 2 62,7% 46,8%

 

7. Platz: Lukas Hinterseer (8.)

Mit sechs Treffern der beste ÖFB-Torschütze dieser Bundesliga-Saison. Diesen Titel hat Hinterseer einem Wahnsinns-Lauf zwischen dem 20. Februar und dem 2. April zu verdanken, als er bei fünf Einsätzen in Folge jeweils ein Tor erzielte. Damit bewies er, dass er für die Ingolstädter nicht nur als lauffreudiger Defensiv-Stürmer, sondern auch als Torschütze von Relevanz ist. Dennoch blies dem Tiroler auch ordentlich Gegenwind entgegen. Nach der Verpflichtung von Dario Lezcano konnte sich der ÖFB-Nationalspieler seines Stammplatzes nicht mehr sicher sein. In seinem Vertrag hat Hinterseer eine Ausstiegsklausel in Höhe von zwei Millionen Euro festgeschrieben. Vielleicht schlägt ein Verein in diesem Sommer zu.

Name

Einsätze Startelf Spielminuten Tore Assists Passquote Zweikampfquote
Lukas Hinterseer 28 19 1720 6 - 59,6% 41,8%

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