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Bayern-Star Upamecano reagiert auf Rassismus-Attacken

Nach seinem Platzverweis im Königsklassen-Duell mit Lazio Rom sah sich Dayot Upamecano mit menschenfeindlichen Beleidigungen konfrontiert. Nun reagiert er.

Bayern-Star Upamecano reagiert auf Rassismus-Attacken Foto: © getty

Er war die tragische Figur des nächsten großen Dämpfers für den FC Bayern München.

Zwischen Trainerdiskussionen, Verletzungsmisere und der Liga-Klatsche gegen Überflieger Bayer 04 Leverkusen rutschte der deutsche Rekordmeister am vergangenen Mittwoch im Champions-League-Achtelfinalhinspiel gegen Lazio Rom mit 0:1 aus (Spielbericht>>>).

Spielentscheidend dabei - ein unglückliches Foul von Abwehrstar Dayot Upamecano. Der Franzose stieg Lazio-Flügelstürmer Gustav Isaksen unglücklich im eigenen Sechzehner auf den Knöchel.

"Kritik ist Teil des Fußballs, aber Rassismus hat nirgends Platz"

Schiedsrichter Letexier ahndete den Tritt mit Rot, Stürmer-Star Ciro Immobile versenkte den fälligen Strafstoß zu allem Überflüss auch noch zum 1:0-Goldtor. Unglücksrabe Upamecano bekam daraufhin in den sozialen Medien sein Fett weg - darunter mischten sich auch üble rassistische Beschimpfungen.

Nachdem der 25-jährige Ex-Salzburger sowohl von einem großen Teil der Münchner Anhängerschaft, als auch von Vereinsseite den Rücken gestärkt bekam, reagierte er nun auch selbst auf die gegen seine Person gerichteten Rassismus-Attacken. Über Instagram fand der 17-fache Nationalspieler am Freitag deutliche Worte.

In seiner Instagram-Story schrieb Upamecano: "Kritik ist Teil des Fußballs, aber Rassismus hat nirgends Platz. Nicht im Stadion oder auf Social Media. Rassismus hat nirgends Platz. 2024 und wir müssen es immer noch wiederholen."

Der Innenverteidiger legte nach und sprach seiner Mannschaft zudem sein Vertrauen aus: "Fehler zu machen, ist Teil des Fußballs. Ich habe einen gemacht und entschuldige mich bei meinen Teamkollegen und den Fans. Im Heimspiel ist weiterhin alles möglich und ich glaube an mein Team."

 


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