Rapid-Trainer Büskens kotzt Schwarzmalerei an

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Das Spitzenspiel der 7. Bundesliga-Runde zwischen Sturm Graz und dem SK Rapid zieht alle in seinen Bann.

Die Wiener sind vor dem überraschenden Tabellenführer gewarnt, Trainer Mike Büskens lobt die Steirer sogar über den Klee:

"Sturm steht nicht umsonst dort oben und hat sich das über sechs Runden redlich verdient. Wir müssen hellwach sein und alles abrufen, dann können wir dem Ziel, dort etwas mitzunehmen, nahe kommen."

Trotzdem fügt der Deutsche hinzu: "Aber wir sind auch sehr gut drauf."

Schwarzmalerei kotzt Büskens an 

Groß vom eigenen Plan abweichen will Rapid trotzdem nicht. Auch wenn man mit dem ballbesitzorientierten Fußball Sturms Spielweise des schnellen Umschaltens eindeutig in die Karten spielt.

Den Ball dem Gegner zu überlassen, kommt aber für den Rapid-Trainer gar nicht in Frage: "Wir wollen ja kein Spiel wie damals in Gijon haben, wo sich die Mannschaften die Bälle zugespielt haben. Wir wollen mit dem Ball etwas anfangen. Aber bei eigenem Ballbesitz müssen einige Spieler auch defensiv denken und auf das Schlimmste vorbereitet sein. Denn grundsätzlich habe ich lieber den Ball."

Obwohl es erst die 7. Runde ist, könnte der Rückstand im Falle einer Niederlage bereits sieben Punkte betragen. Diese Vermutung und Frage lässt Büskens jedoch den Kragen platzen.

"Mein Becher ist jetzt leer. Na und? Wir spielen 36 Runden. Warum wird nicht gefragt, dass wir mit einem Sieg einen Punkt dahinter wären. Es ist immer so, dass alle Dinge schwarzgemalt werden, das steckt in den Menschen drin. Wir treten ja nicht an, um zu verlieren, sondern um etwas zu holen. Wenn ich heute ohne zu gucken, über die Autobahn laufe, könnte ich auch überfahren werden. Aber die Chance ist nicht groß, weil ich nicht über die Autobahn gehe. Aber wenn es so ist, dann muss ich den Keller gehen. Da ist es dunkel, da kann nichts passieren, da habe ich keine Sorgen. Wir wollen dort punkten, ganz einfach."

"Das ist schon hohe Qualität"

Sturm hat sich nicht nur personell verändert. Trainer Franco Foda hat eine Einheit geformt, die bisher in vielerlei Hinsicht überzeugt hat.

"Sie sind sehr effektiv, überlassen dem Gegner gerne den Ball und versuchen, blitzschnell umzuschalten. Sie sind auch dazu in der Lage, in Spielen zurückzukommen, das haben sie schon bewiesen. Sie können gut kombinieren und sind eiskalt vor dem Tor", analysiert Büskens.

Vor allem der Auftritt gegen RB Salzburg blieb in Erinnerung, als sich die Grazer mit 3:1 durchsetzten.

"Sie sind sehr effizient. Sie haben gegen RB Salzburg drei Mal aufs Tor geschossen und dadurch 3:0 geführt. Das ist schon hohe Qualität, das zeichnet sie definitiv aus, da müssen wir sehr wach sein."



Rapid wird auf Deni Alar aufpassen müssen

Auf Kampfansagen von Sturm lässt man sich jedoch nicht ein. So soll Sturms Neo-Kapitän Christian Schulz gemeint haben, dass man Rapid schlagen werde, da man den besseren Teamgeist besitzt.

Eine interessante These, die Büskens kalt lässt: "Das kann ich nicht beurteilen, da ich noch nie in der Sturm-Kabine war. Aber bei uns ist der Zusammenhalt auf jeden Fall sehr gut." Das war er auch früher, als Deni Alar noch den grün-weißen Dress trug.

Mittlerweile entpuppte er sich als Sturms Torgarantie. Wenn Alar gegen Rapid als Gegner aufläuft, gibt es ein Wiedersehen mit alten Bekannten, die den Steirer aus den gemeinsamen Zeiten nur zu gut kennen.

"Wir haben in den letzten zwei Jahren zusammengespielt und auch im Training gegeneinander. Ich kenne ihn sehr gut. Wir wissen, dass Deni viel Qualität hat, ein guter Stürmer mit einem guten Schuss ist. Wir müssen auf ihn aufpassen", ist sich Mittelfeld-Abräumer Srdjan Grahovac sicher.

LAOLA Meins

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