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Hofmann über Derby-Vorfälle: "Darf nie wieder passieren"

Der grün-weiße Geschäftsführer gibt sich reuig und entschuldigt sich nochmals öffentlichkeitswirksam.

Hofmann über Derby-Vorfälle: Foto: © GEPA

Auch in den Tagen nach den Derby-Vorfällen um die beleidigenden und homophoben Aussagen und Gesänge von Rapid-Akteuren von Geschäftsführer Steffen Hofmann abwärts sind diese ein allgegenwärtiges Thema.

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Am Mittwoch nahm Hofmann nochmals dazu Stellung. "Mir ist am Sonntag nach dem Derby leider eine verbale Entgleisung passiert, für dich ich mich bei der Austria und den Verantwortlichen schon entschuldigt habe", sagt er im Gespräch mit "Ö3". "Ich bereue das", fügt er an.

"Ich möchte mich hiermit auch bei der gesamten Austria-Familie entschuldigen", so der 43-Jährige. Auch zum Video, in dem Stefan Kulovits, Guido Burgstaller und Marco Grüll bei homophoben Sprechhören zu sehen und zu hören sind, äußert er sich.

"Dahingehend kann ich nur festhalten, dass der Inhalt absolut nicht akzeptabel ist, die Beteiligten das sehr bereuen und sich ebenfalls schon entschuldigt haben", erklärt Hofmann.

Rapid-Leitbild "in diesem Fall schwer verletzt"

Er beteuert auch, dass "Beleidigung und Homophobie gerade bei uns im Klub und ganz speziell bei den offiziellen Vertretern, wie Trainern, Spielern oder Verantwortlichen, nichts verloren haben". 

Wie Präsident Alexander Wrabetz und Vizepräsidentin Edeltraud Hanappi-Egger schon am Dienstag meinten, verstehe man bei Rapid "wie schon in unserem Leitbild verankert, gesellschaftliche Vielfalt als Bereicherung" und wolle "einen Beitrag zu mehr Diversität und Inklusion leisten".

Auch Hofmann geht in seiner Stellungnahme darauf ein und betont, dass er und die anderen Beteiligten besagtes Leitbild "in diesem Fall schwer verletzt haben". "Das darf nie wieder vorkommen", stellt der Geschäftsführer abschließend klar.


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