Büskens: "Novota hätte nicht anders entschieden"

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Die Degradierung von Torhüter Jan Novota ist beim Schlager zwischen Sturm und Rapid das Thema Nummer eins.

"Diese Entscheidung fiel richtig schwer, weil Jan ein sehr guter Torwart und hervorragender Mensch ist. Umso schwerer war es, ihn rauszuwählen", gesteht Trainer Mike Büskens gegenüber "Sky".

"Aber Jan hat das super aufgenommen. Er meinte, er hätte nicht anders entschieden, wenn er Trainer gewesen wäre." An Novotas Stelle steht wie schon gegen RB Salzburg Richard Strebinger im Tor.

Dass er die Entscheidung gegen ihn so gefasst nimmt, findet Büskens überragend: "Das spricht für menschliche Größe."

Keinen Grund, Strebinger wieder rauszunehmen

Die Leistungen des 32-jährigen Slowaken, der als dritter Keeper seines Landes sogar an der EURO 2016 teilnahm, schwankten zuletzt.

Das sorgte bei den letzten Spielen sogar für Unmut auf den Tribünen. Trotzdem geht der Chefbetreuer diplomatisch vor:

"Fakt ist, dass Jan gute Momente und weniger gute hatte. Gegen RB Salzburg hat er aus privaten Gründen um eine Auszeit gebeten, da hat Strebinger seine Sache gut gemacht. Warum sollten wir also gleich wieder wechseln?", begründet Büskens die Vorgehensweise.



Aufgrund des Österreicher-Topfs rutscht Novota komplett aus dem Kader. Paul Gartler ist der Ersatzmann für die neue Nummer eins Strebinger.

"Es kann jeder Ausländer betroffen sein" 

Die Vielzahl an Legionären, insgesamt stehen neun Ausländer im Kader, könnte in den kommenden Wochen und Monaten noch für Unruhe sorgen.

Im Vorfeld der Entscheidung gegen Novota wurde über das Fehlen von Steffen Hofmann oder Giorgi Kvilitaia spekuliert, beide sind aber nun dabei.

Büskens erklärt: "Wir brauchen nicht über Steffen reden. Es kann jeder Ausländer betroffen sein. Die Regularien gibt es nun einmal, wir haben halt mehr als sechs Ausländer. Das ist Teil des Metiers, des Geschäfts. Jeder, der bei Rapid einen Vertrag unterschreibt, weiß, dass er sich einem hohen Konkurrenzkampf stellen muss."

Deshalb stellt Büskens abschließend noch einmal unmissverständlich klar: "Es kann in Zukunft auch andere treffen, definitiv."

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