Cashpoint-Arena wird bald UEFA-tauglich sein

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Der SCR Altach wird die Cashpoint-Arena weiter ausbauen. "Das Stadion soll in Etappen weiterwachsen, bis es eine komplett geschlossene Arena der UEFA-Kategorie 4 ist. Dann müssten wir im Falle einer Europacup-Teilnahme auch nicht mehr nach Innsbruck ausweichen", erklärt Geschäftsführer Christoph Längle.

Als nächster Schritt steht der Umbau der nicht überdachten Südtribüne an, zu einem späteren Zeitpunkt ist die Eckverbauung geplant. Die Kapazität nach Fertigestellung: 9.500 Zuschauer.

Zuletzt kassierte Altach in Ried eine späte Niederlage. Die VIDEO-Highlights:

(Artikel wird nach Video fortgesetzt)


Stetiger Wachstum

Rund 50 Millionen Euro beträgt das Budget von Liga-Krösus Red Bull Salzburg, die Vorarlberger kommen in dieser Saison laut Längle gerade einmal auf 6,5 Millionen.

Doch auch wenn der ökonomische Abstand zur absoluten Spitze groß ist - die Altacher mauserten sich seit ihrem Wiederaufstieg 2014 zu einer Konstante im Oberhaus und verfügen über eine solide wirtschaftliche Basis. "Das Budget wächst organisch um circa 500.000 Euro pro Saison", erklärte Längle.

Allerdings ist vorerst der Plafond erreicht. "Den nächsten größeren Sprung werden wir vermutlich erst mit einer verbesserten Stadion-Infrastruktur machen können. Dann ist in drei bis fünf Jahren vielleicht ein Budget von zehn Millionen Euro möglich", sagte Längle.

Die Nummer eins in Vorarlberg

Als Nummer eins im Ländle hat sich der SC Rheindorf schon etabliert. "Wir sind seit der Saison 2005/06 durchgehend in jeder Tabelle vor Austria Lustenau", erklärte der Geschäftsführer.

Diesen Status möchte man nun einzementieren, indem man sich über viele Jahre im Oberhaus hält. "Es gibt zwar in Vorarlberg keine große Fußball-Tradition und man muss viel Aufbauarbeit leisten, aber die Wirtschaftskraft der Region sollte es uns ermöglichen, dass wir in der Bundesliga eine fixe Größe werden", sagte der Altach-Geschäftsführer.

Nachwuchs wird mehr forciert

Dazu beitragen könnte auch eine verstärkte Einbindung des Nachwuchses. Bisher hält sich der Anteil von Eigenbauspielern im Kader in Grenzen, was wohl auch daran liegt, dass die Altacher keine direkte Anbindung an eine Akademie haben.

Ab der kommenden Saison jedoch beteiligt sich der momentane Tabellenvierte vorschriftsmäßig an der AKA Vorarlberg. "Wir zahlen dann 150.000 Euro an die Akademie und haben dadurch ein Mitspracherecht und auch Zugriff auf Spieler", erläuterte Längle.

So könnte sich mittelfristig eine neue Einnahmequelle auftun, denn bisher lukrierte man aus Spielverkäufen relativ wenig Geld. Das soll sich nach den Angaben von Längle bald ändern. "Es ist sicher auch ein Ziel von uns, Transfererlöse zu generieren."


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