Büskens: "Team hat eine super Reaktion gezeigt"

Aufmacherbild Foto: © GEPA

Das 318. Wiener Derby war eine klare Angelegenheit für Rapid.

„Die Mannschaft hat ein hervorragendes Spiel abgeliefert. Wir haben sofort die Kontrolle übernommen, nicht zugelassen, dass die Austria das Spiel verlagert und tiefe Bälle auf ihre schnellen Stürmer spielt“ lobte SCR-Coach Mike Büskens seiner Elf nach dem 4:1-Erfolg.

Auf das zwischenzeitliche 1:1 habe „das Team eine super Reaktion gezeigt, sich nicht beirren lassen und zwei Minuten später zugeschlagen“, so der Deutsche.

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1:4 (0:1)

Ähnlich sah es Kapitän Stefan Schwab: „Es war ein kurioser Ausgleich, in einer Phase, wo wir das Spiel unter Kontrolle hatten. Es war ein kurzer Schock, aber wir waren vom Selbstvertrauen so stabil, dass es uns nicht aus der Fassung gebracht hat. Kurz danach haben wir das 2:1 gemacht.“

 


Hier kannst du dir das VIDEO zum Slapstick-Tor ansehen:


Kein Vorwurf an Novota

Einen Vorwurf an Goalie Jan Novota  gab es von keinem Grün-Weißen. Angesichts des klaren Sieges konnte Büskens sogar scherzen: „Eine Runde Bier zu zahlen, wäre zu wenig.“

Louis Schaub, der den Vizemeister 120 Sekunden nach dem Aussetzer des Slowaken wieder in Führung schoss, verriet, dass „sich Jan nach dem Spiel bei uns bedankt hat, aber das muss er gar nicht.“

Fink gesteht Fehler ein

Entschuldigt hat sich dafür Austria-Trainer Thorsten Fink: „Ich muss die Niederlage auf meine Kappe nehmen. In den letzten drei Spielen habe ich gut eingewechselt, aber heute habe ich die falschen Entscheidungen getroffen. Ich habe einen großen Fehler gemacht, denn ich habe zu offensiv aufgestellt. Das 4-4-2 mit zwei offensiven Mittelfeldspielern war nach den englischen Wochen  und den anstrengenden 120 Minuten am Donnerstag  ein Fehler.“

„Wir hatten keine Kraft, um große Akzente nach vorne zu setzen. Ich habe erhofft, dass über außen und die beiden Stürmer noch mehr geht. Aber das hat nicht geklappt“, gestand der Deutsche, der dennoch von einer zu hohen Niederlage sprach:

„1:3 kann man verlieren, aber das 1:4 darf man nicht kassieren. Da sieht man, dass wir noch keine toperfahrene Mannschaft sind. Wir werden diese Dinge in den nächsten Tagen ansprechen.“



Almer und Larsen selbstkritisch

Seine Spieler zeigten jedenfalls große Selbstkritik: „So wie wir aufgetreten sind, haben wir nichts verdient. Wenn man nur schön auftritt, aber nach hinten keine Zweikämpfe gewinnt, kann man gegen Rapid nichts holen“, ärgerte sich Robert Almer.

Jens Stryger Larsen gab seinem Kapitän vollkommen recht: „Wir müssen gegen ein Team wie Rapid aggressiver spielen. Zudem müssen wir mehr zweite Bälle gewinnen. Wir waren fast immer einen halben Schritt hinten. Da müssen wir mehr machen“, so der Däne bei LAOLA1.

Das kräfteraubende Gastspiel am Donnerstag in Trnava „darf auch nicht als Ausrede gelten. Wir hätten einfach näher beim Mann stehen und nach dem Ausgleich cleverer spielen müssen, mit mehr Selbstvertrauen.“

So viel zum Sportlichen.

Ausschreitungen im und außerhalb des Stadions

Abseits des Geschehens am Rasen gab es wieder einmal unschöne Szenen.

Den Anfang machten die Rapid-Fans, die erneut ihre Antipathie gegenüber Maximilian Entrup kund gaben.

Alle Infos:

Unmittelbar vor bzw nach Schlusspfiff gab es Randale im Austria-Sektor, nachdem sich Rapid-„Anhänger“ dort Zugang verschaffen wollten.

Es folgte eine wüste Schlägerei. Diese führte dazu, dass die Polizei, die unter anderem für die Sicherung der U-Bahn-Station zuständig war, abgezogen wurde.

Laut mehreren Augenzeugen soll es dann in diesem Bereich erneut zu Schlägereien gekommen sein. Via Twitter wurde von Festnahmen im und außerhalb des Stadions berichtet. Die Polizei bestätigte „einigen Festnahmen bzw. Anhaltungen“.

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